@HeyeBodo fragte jüngst nach Horror im #ttrpg #pnpde . Dabei fiel mir was zum Thema "Investigation" ein. Beim Platzhirsch #callofcthulhu ist das ja ein zentrales Element, auch oft sonst. Ich meine aber, dass Ermittlungen der Exploration, dem Kontakt mit dem Unheimlichen dienen soll, nicht der Herausforderung der Spielenden. Bitte möglichst schnell auf möglichst vielen Wegen alles zugänglich machen. Ein System dafür brauchts gar nicht (#trailofcthulhu), einfach großzügig sein.
@nisjasper Interessanter Take - investigative Procedures sind für mich ja wirklich ein „weißer Wal“ 🐳 des #pnpde (so wie spannender Raumkampf). Ich finde, das Herumrätseln mit Hinweisen kann ja schon Spaß machen, diese sollten aber nie hinter einer paywall aus zu absolvierenden Proben verborgen werden. Ich denke gerade viel darüber nach, wie sich Mysteries / Ermittlungen gut in eine OSR-Chassis einbauen ließen?

@HeyeBodo @nisjasper Hmm ist das nicht genau das, was Liminal Horror mit den Hinweisen löst? Hinweise werden unabhängig vom Ort/Person gefunden und dafür braucht es auch keinen extra Wurf.

Der @Rollenspielblog leitet einige OSR-Szenarien investigativ und kann dazu sicherlich mehr sagen.

@Bartimaeus @nisjasper @Rollenspielblog ja - Liminal Horror war auch on my mind, aber irgendwie schreit OSR ja nach Verräumlichung und ich frag mich, ob man investigative Horrorszenarien nicht gut als good old pointcrawl aufziehen könnte? Die einzelnen points könnte man dann mit clues anreichern und gleichzeitig im @nisjasper schen Sinne als Interface für Begegnung mit dem Unheimlichen nutzen.

@HeyeBodo @nisjasper @Rollenspielblog Schwer, jetzt im reinen Text zu debattieren, aber ich denke, du gelangst dann an das Problem, dass Hinweise aufeinander aufbauen. Das Problem der meisten investigativen Szenarien ist: zu wenig Hinweise! Zu jedem Fakt, braucht es mindestens drei Hinweise, die unabhängig jeweils zu der Schlussfolgerung führen.

Wir wissen, der Mönch hat eine Seekiste vom Foto, vom Boarding Pass und aus dem Tagebuch des alten Jims.

@Bartimaeus @HeyeBodo @Rollenspielblog für klassische Ermittlungsarbeit brauchts eben bissl Planung -- wer wann was wo. Halt den Fall bauen, die SC forschen lassen, unterwegs bissl Ablenkung durch Angriffe usw. Mustergültig in "Muder on Arcturus Station" (Traveller, kannst du in jedes Genre drehen). Hinweise egal wo: jaaa, *kann* man machen, ist dann aber schon tief im Erzählspiel und da finde ich dann "Brindlewood Bay" ehrlicher, wo (quasi) jede Lösung am Ende die richtige ist.
@Bartimaeus @HeyeBodo @Rollenspielblog und meine Idee ist dann die hardboiled-Variante: Laufarbeit und Milieuerkundung, Lösung des Falls erfolgt eher nebenbei.
@nisjasper @HeyeBodo @Rollenspielblog Jap, Brindlewood Bay hat das Ganze sehr elegant gelöst.
@Bartimaeus @nisjasper @Rollenspielblog find ich auch. Der Mystery Engine von #BrindlewoodBay & co hat was, aber es gibt auch Momente, wo ich mich von dem Spiel betuppt fühle 😅… immer dann wenn sich der Gedanke einschleicht, dass im Endeffekt nur ein Würfelwurf über die Richtigkeit der These entscheidet…Aber klar, darum gehts dem Spiel ja auch nicht.