Und: Die Verbrauchskosten sind niedriger.
https://khpape.net/neun-monate-mit-waermepumpe-im-altbau/.
#Waermepumpe #waermewende
@khpape hier Baujahr ca. 1430, allerdings FBH und Dachdämmung und Doppelglasfenster. Alleine beim Warmwasser ca. 80% Einsparung bei der Primärenergie in den letzten Wochen (Kostenmäßig immer noch 60% weniger). Ein Drittel davon schreibe ich der Tatsache zu, dass der WP Installateur sehr akkurat gearbeitet hat, während die vorher bestehende Gasheizung unter Gelddruck mit jeder Menge Abkürzungen gebaut wurde, die ungünstig für die Betriebskosten waren.
@inch FBH ist Fußbodenheizung. Diese Idee, dass WP in Altbestand nicht lohnt, rührt noch aus Zeiten, wo WPs nicht den heutigen Reifegrad hatten und wo Gas so unglaublich billig war, dass niemand außer in ideal gestalteten Gebäuden einen langfristigen Vorteil gehabt hätte.
Elektrisch heizen ohne WP ist heutzutage selten geworden, aber je nach Durchführung auch umrüstbar. Mittlerweile gibt's auch förderfähige Luft-Luft-Wärmepumpen (vulgo Split Klima Anlagen), die gleichzeitig noch viel leichter kühlen können im Sommer als eine nicht auf Kühlung ausgelegte Heizungsanlage mit WP.
Je nachdem ob Dein Fachwerk auch denkmalgeschützt ist und wie der örtliche Denkmalschutz so tickt, auch ne Option.
Unser Denkmalschutz ist eigentlich super entgegenkommend, aber WP/Klima-Außengeräte sind nicht drin, wenn sie direkt mit dem Haus verbunden sind. Allerdings meinte der, daß sowas auch im nicht-ausgebauten Dachboden oder Nebengebäuden geht und im Winter eher effizienter funktioniert.