Wer über eine Wärmepumpe nachdenkt: Erste Erfahrungen nach 9 Monaten in einem wirklich alten Haus (1707), ohne energetische Sanierung, ohne Heizkörper-Austausch!
Und: Die Verbrauchskosten sind niedriger.
https://khpape.net/neun-monate-mit-waermepumpe-im-altbau/.
#Waermepumpe #waermewende

@khpape hier Baujahr ca. 1430, allerdings FBH und Dachdämmung und Doppelglasfenster. Alleine beim Warmwasser ca. 80% Einsparung bei der Primärenergie in den letzten Wochen (Kostenmäßig immer noch 60% weniger). Ein Drittel davon schreibe ich der Tatsache zu, dass der WP Installateur sehr akkurat gearbeitet hat, während die vorher bestehende Gasheizung unter Gelddruck mit jeder Menge Abkürzungen gebaut wurde, die ungünstig für die Betriebskosten waren.

#Waermepumpe #waermewende

@oliof @khpape
Was ist FBH?
Mir haben damals übrigens alle Firmen gesagt: Wärmepumpe? Im 150 Jahre alten Fachwerk? Geht nicht.
Ich habe dann, ich könnte immer noch kotzen, ne neue Gastherme einbauen lassen. I'm Rest des Hauses wird elektrisch geheizt

@inch FBH ist Fußbodenheizung. Diese Idee, dass WP in Altbestand nicht lohnt, rührt noch aus Zeiten, wo WPs nicht den heutigen Reifegrad hatten und wo Gas so unglaublich billig war, dass niemand außer in ideal gestalteten Gebäuden einen langfristigen Vorteil gehabt hätte.

Elektrisch heizen ohne WP ist heutzutage selten geworden, aber je nach Durchführung auch umrüstbar. Mittlerweile gibt's auch förderfähige Luft-Luft-Wärmepumpen (vulgo Split Klima Anlagen), die gleichzeitig noch viel leichter kühlen können im Sommer als eine nicht auf Kühlung ausgelegte Heizungsanlage mit WP.

Je nachdem ob Dein Fachwerk auch denkmalgeschützt ist und wie der örtliche Denkmalschutz so tickt, auch ne Option.

@khpape

@oliof

Unser Denkmalschutz ist eigentlich super entgegenkommend, aber WP/Klima-Außengeräte sind nicht drin, wenn sie direkt mit dem Haus verbunden sind. Allerdings meinte der, daß sowas auch im nicht-ausgebauten Dachboden oder Nebengebäuden geht und im Winter eher effizienter funktioniert.

@inch @khpape

@Starkimarm ja richtig, meine steht auch 8m vom Haus entfernt im Garten, im Keller hätte es ohne größere Eingriffe nicht genug Zuluft gegeben, und eine Innenaufstellung im Dachboden wäre mit erheblichen (teuren und langwierigen) Umbauten am Heizsystem verbunden gewesen (plus Risiko von Vibrationsübertragung aufs Haus, wobei die 90mm bigfoot Dämpfer und die vibrationsgedaempfte Aufhängung des Kompressors bei der Anlage hier das Thema komplett abfangen) @inch @khpape
@Starkimarm die höhere Effizienz beim Innenaufbau ist der im Mittel wärmeren Umluft geschuldet; noch besser ist es wenn Du Warmluft aus Küche und Bad über kontrollierte Wohnraumbelüftung beisteuerst. @inch @khpape

@inch und wenn ich fragen darf: Wie lange ist das her, und was hat die Gastherme gekostet?

@khpape

@oliof @khpape
Das war letztes ja Jahr im Februar - April! Ich hatte verschiedene Firmen angefragt.
Die neue Gastherme hat 3400€ gekostet .da kommt natürlich noch der Ausbau der alten Therme dazu und der Einbau der neuen
@inch ich hab zwei Jahre gebraucht und verschiedene Installateure verschlissen, bis ich einen gefunden habe, mit dem das ging @khpape
@oliof @inch Die Wärmepumpe läuft seit dem 4.11.2024, also fast ein Jahr lang.
@khpape die Frage ging eigentlich an @inch, aber danke (-;