Die Zeit fragt "Will Merz etwa gar nicht mit uns reden?"

Natürlich nicht. Merz weiß ja gar nicht, was "Politiker sein" eigentlich bedeutet sondern glaubt, Deutschland ist eine Firma, er ist ihr Chef und die Bürger*innen sind seine Angestellten. Mit denen redet man nicht, sondern macht ihnen "Ansagen" und Zielvorgaben und wer die Vorgaben nicht erreicht, kriegt das Gehalt gekürzt. Wenn man alles, was er sagt und tut unter dieser Prämisse betrachtet, ist nichts verwunderlich daran.

@Jens Scholz ⍟ ja, das ist eine gute erklärung für sein verhalten.
@jensscholz Doch doch, das ist insofern verwunderlich als dass Friedrich Merz noch nie Chef einer Firma war.
@henryk Das sind Kinder, die "Chef" spielen, auch nie und die verhalten sich genauso.
@jensscholz @henryk Ich kann dem nur halb zustimmen. Kinder sind in ihren ausgedachten Firmen oft bessere Chefs ​
@henryk @jensscholz Und nur sehr schlechte Chefs von Firmen arbeiten mit "Ansagen". Führung ist was völlig anderes.

@jensscholz Dabei könnte er gern an das 'Staat als Unternehmen'-Modell glauben, bekäme er es richtig herum hin: Wir Bürger sind die Eigentümer, das Parlament ist Aufsichtsrat, das Kabinett ist Vorstand.

Istv zwar staatsphilosophisch immer noch heikel, aber korrekter als seine verqueren Ideen.

@jensscholz Ich vermute, die meisten von uns hier haben es gar nicht anders erwartet. #merznichtmeinkanzler
@jensscholz Finde ich super beobachtet. Und tatsächlich ist das gerade so ein move, der gut kompatibel mit rechtspopulistischen oder -extremen Politiken ist, vgl. Trump in den USA oder Milei in Argentinien.
@jensscholz
Dabei wäre das für ihn ein Heimspiel. Die Zeit unterstützt ja auch den Abbau des Sozialstaats, denn irgendwie müsse man ja die Haushaltslücken schließen. Die Reichen zur Kasse zu bitten ist für sie bestenfalls eine exotische Idee. Aber selbst mit diesen Leuten kann Merz anscheinend nicht. Komischer Kauz...
@ditol Klar, und dass die ZEIT beleidigt ist, wenn jemand mit einem anderen spricht als mit ihnen haben wir ja mit Habeck letztens schon gemerkt, aber hier ist das "uns" mal ausnahmsweise nicht die ZEIT sondern "wir" alle, angesichts seiner Pampigkeit beim Sommerinterview, in dem er ständig angewidert davon schien, dass das niedere Volk irgendwelche Ansprüche an ihn stellt.
@jensscholz Ich würde ihm so gerne meine 3-Tage-Woche zeigen und dabei irgendsoeine unanständige Bewegung mit der Hüfte machen.
@jensscholz
Aber ich WILL NICHT mit "FRITZE" reden:
Bei mir hat Der verkackt.
Aber sowat von .......
@jensscholz
Treffender Vergleich.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass sich mein Einfluss als Bürgerin auf die Politik zunehmend auf meine Rolle als Konsumentin reduziert. Keine gute Entwicklung.

@jensscholz

Ein Lobbyist , macht niemals Politik für die ganze Gemeinschaft , sondern nur für die reichsten 10% . Der politische Hass auf arme Leute , auf Rentner und abhängige Menschen wird jedes mal deutlich hervorgehoben .Er macht nur Klientelpolitik!

@jensscholz Und man führt Budgetplanungen durch.
Also Planwirtschaft 🤣🤣
@jensscholz Selbst "Chef" durch Wahl ist schon entgegenkommend. Eher so der Typ "Patriarchensohn Dritter Ordnung", nachdem der für den Posten auserkorene Erstgeborene sich nach seinem Abschluss lieber seinen Erbanteil auszahlen ließ, um ein eigenes Joint-Venture in Übersee zu gründen; der Zweitgeborene, der immer gegen den Vater rebellierte, nach einer Epiphanie lieber Galerist in London wurde; und das Ding nach Papas Ableben unerwartet an jenen ging, der bislang nur Wasserski in St.Tropez lief.
@Prof_Panthera ja, aber auch die glauben ja, sie seien "Chefs". Ich hab ja über seine Wahrnehmung gesprochen.
@jensscholz Dem sollte man erklären das er nicht König oder absoluter Herrscher sondern Angestellter der steuerzahlenden Wahlberechtigen ist und er IHNEN Rechenschaft schuldet und nicht etwa umgekehrt. Die CDU hat wirklich viel zu Nah an den demokratiefeindlichen Nazis gebaut wenn sie glaubt sich solch einen realitätsverlustigen, plutokratischen Intelligenzallergiker als Oberhäuptling leisten zu können.
#niemehrcducsu
@jensscholz
Genau. Dabei ist es doch genau andersrum.
Er ist unser Angestellter und sollte doch von uns die Ansagen bekommen, oder?
@jensscholz #Merz
schaut auf's Volk herunter
@jensscholz
Der kalte, unsoziale Merz
setzt andere Prioritäten
und kümmert sich viel lieber um die Auslandspolitik anstatt um die
SCHNÖDE INLANDSPOLITIK.

@jensscholz 80 Mio. Chefs gefällt das nicht.

Nun gut, nicht ganz 80 Mio.