Auf rechtsdrehenden #Medien wird oft die #Klimakrise tabuisiert, auf linksdrehenden bisweilen die #Demografie.

Ich wage hier dennoch die #These, dass eine schnelle #Alterung von Bevölkerungen in Demokratien den Fokus von #Investitionen auf #Ausgaben & #Schulden verschiebt.

#Rechtsdualismus & #Fossilismus werden interessanter, auch für einige Jüngere. So werden fossile Regime & Kriege weiterfinanziert, gleichzeitig junge Menschen wieder zum Wehr- & Waffendienst verpflichtet.

Nachvollziehbar?

Nein, da besteht kein Zusammenhang!
7.4%
Ja, da bestehen (leider) Zusammenhänge.
52.6%
Muss erst drüber nachdenken.
30.5%
Andere / keine Meinung.
9.5%
Poll ended at .

@BlumeEvolution
Die Unwilligkeit sich mit unserer Demographie u ihren Folgen zu befassen bestehend mE rechts wie links.
Einfache Lösungen "Da müssen unsere Leute wieder Kinder kriegen!" u "Da brauchen wir eben Zuwanderung!" tragen beide nicht durch.

Mein Schlüsselerlebnis war meine Einschulung 1972 der Rektor sagte: "Ihr seid der letzte geburtenstarke Jahrgang. Nach euch wird es endlich besser."
Da war der Anfang, den man bejubelte; gleichzeitig die Stigmatisierung "kinderreicher Familien".

@angeldruckt @BlumeEvolution

Interessant finde ich die klaffende Lücke zwischen "Kinderwunsch" (durchschnittlich ca. 1.8 pro Frau und Mann) und tatsächlicher Geburtenrate (1.35).

Grund für diese Lücke sind offenbar v.a. mangelnde soziale Sicherheit, unzureichende Kinderbetreuung, zu hohe Mieten ... also Themen, die beim traditionell "linken" Parteispektrum im Vordergrund stehen.

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/kinderwunsch-100.html

Trotz Geburtenrückgang: Lust auf Nachwuchs bleibt groß

Die Geburtenrate ist gesunken, aber eine Studie zeigt: Eigentlich sind junge Erwachsene weiter daran interessiert, eine Familie zu gründen. Doch schieben viele die Pläne vor sich her. Bevölkerungsforscher sehen die Politik in der Pflicht.

tagesschau.de

@HansZauner @BlumeEvolution
Ja, eine verknöcherte "Mütter an den Herd"-Politik schreckt Frauen und Männer ab.
Jahrzehnten lang hat man aber in D erklärt, die Leute sollten sich vorher überlegen, ob u wie viele Kinder sie sich leisten können.

Vereinbarkeit, verlässliche Betreuung, Reduzierung d Armutsrisikos, Offenheit für alle Familienmodelle, Wohnraum, Bildungserfolg unabhängig von den Eltern … das alles als gesamtgesellschaftliche Aufgabe begreifen.
Dann ist eine demografische Wende möglich.

@angeldruckt

"Jahrzehnten lang hat man aber in D erklärt, die Leute sollten sich vorher überlegen, ob u wie viele Kinder sie sich leisten können."

Und da kommt eine religiöse/weltanschauliche Komponente rein. Denn wenn man bei der Frage "Familie gründen JA/NEIN" rein nach (ökonomischer und weltpolitischer) Faktenlage entscheidet, spricht bei vielen jungen Menschen wenig dafür - das war aber schon immer so.

Es gehört wohl auch ein gewisses Grundvertrauen dazu.

@BlumeEvolution