Was ist dran an Milch-Mythen?

Die einen schwören seit Kindertagen drauf, andere warnen vor Gesundheitsrisiken und Klimaschäden. Ist Milch tatsächlich schädlich - oder wird sie nur schlechtgeredet? Sind Milchalternativen mehr als Lifestyle? Von C. Tovar und M. Gent.

➡️ https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/fakten-um-die-milch-100.html?at_medium=mastodon&at_campaign=tagesschau.de

#Milch #Milchkühe

Was ist dran an Milch-Mythen?

Die einen schwören seit Kindertagen drauf, andere warnen vor Gesundheitsrisiken und Klimaschäden. Ist Milch tatsächlich schädlich - oder wird sie nur schlechtgeredet? Sind Milchalternativen mehr als Lifestyle?

tagesschau.de
@tagesschau man sollte die Kühe fragen...
@tagesschau definitiv schlecht fürs Klima, die Kühe, die Kälber und die Bauern. Außerdem: Warum sollte man etwas zu sich nehmen, was für die Babies einer anderen Spezies gedacht ist? Und warum trinkt man dann nicht die Milch von menschlichen Müttern?
@Dreadnod @tagesschau Weil es gesund ist? Die Sojabohne ist ja auch nicht entstanden, weil sie den Menschen ernähren kann. Warum sollte man also diese zu sich nehmen? Das wäre eine äquivalente Frage...
@tiefsee @tagesschau ne, das passt leider überhaupt nicht. Milch ist ja die Säuglingsnahrung der Kuh. Ist also explizit dafür da, die Kinder dieser Art zu ernähren. Die Sojabohne ist eine Pflanzenart.

@Dreadnod @tagesschau Ernährung der Kälber ist ja kein Selbstzweck, sondern gehört zur Fortpflanzung dazu. Und genau das würde auch die Sojabohne machen, wenn der Mensch sie nicht auf essen würde. Ist also doch äquivalent :)

Mit anderen Worten: Sowohl Kuhmilch als auch Bohnen sind Fortpflanzungsprodukte. In beiden Fällen eignet sich der Mensch etwas an, was nicht für ihn gedacht ist.

Zudem reicht ja: es ist ein gesundes Nahrungsmittel mit vielen Nährstoffen, die dem Menschen zuträglich sind.

@tiefsee @tagesschau OK, wenn sie das unbedingt gleich setzen möchten gerne. Dass Milch allerdings so gesund ist, ist umstritten. Und lohnt es sich dann dafür die Schäden, die die Milchproduktion anrichtet in Kauf zu nehmen? Z. B. die Zusatzkosten wegen Nitrat um das Grundwasser trinkbar zu machen

https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/recht-oekonomie-digitalisierung/wasseroekonomik#kosten-fur-vorsorgende-leistungen-der-wasserversorger-

 

https://www.quarks.de/gesundheit/darum-ist-milch-nicht-giftig/

Wasserökonomik

Wasser ist ein lebensnotwendiges Gut. Als elementare Lebensgrundlage ist Wasser zunächst offen für alle Nutzungsarten und niemand soll durch Eigentumsverhältnisse oder Preisgestaltung vom Zugang zum Medium Wasser ausgeschlossen werden. Die Nutzung des Wassers kann Eigenschaften von öffentlichen Gütern (Schifffahrt), natürlichen Monopolen (Trinkwasser) oder Allmendegütern (Fischerei) besitzen.

Umweltbundesamt

@Dreadnod @tagesschau Das Milch gesund ist, ist nicht umstritten. In normalen Mengen ist es ein gesundes Lebensmittel. Überkonsum ist schädlich, aber bei mehr oder weniger allen Lebensmitteln.

Jetzt wechselst du das Thema hin zum Anbau. Aber hier sollte man beachten, dass auch bei anderen Lebensmitteln die gleichen Probleme auftreten, das ist nicht exklusiv auf Milch bezogen.

Und wenn du die Belastung vergleichen möchtest, reicht es nicht 1l Milch mit 1l Haferwasser gleichzusetzen.

@Dreadnod @tagesschau Denn Hafermilch, Mandelmilch, Sojamilch,... Haben nicht ansatzweise das Nährstoffprofil von Milch. Möchte man die Umweltschäden messen, dann bitte runterrechnen auf den Nährwert (Nährstoffe im Lebensmittel). Dann sieht die Kosten Nutzen Rechnung wieder ganz anders aus.

Eine Flüssigkeit mit etwas Stärke oder Eiweiß ist halt kein gleichwertiges Lebensmittel, nur weil man sie auch ins Glas schütten kann.

@tiefsee @tagesschau Kuhmilch ist ca. 5-10 mal so Klima schädlich und braucht 15-20 mal so viel mehr Land wie Hafermilch. Und bei Hafermilch entsteht keine Gülle. Der Vergleich bei den Nährstoffen ist natürlich schwierig und eher subjektiv zu bewerten. Aber ja Kuhmilch ist "nahrhafter". Aber 5-10 mal bzw 15-20 mal so nahrhaft? Ich denke uns würde es allen besser gehen produzierten wir weniger Kuhmilch.

@tiefsee
Hast du hier eigentlich bewusst "Haferwasser" geschrieben, um Hafermilch herabzusetzen? Wenn ja: Warum?

Im Tagesschau-Artikel steht auch, dass die Umweltbelastung und der Landbedarf um bis zu über 70 Prozent weniger werden, wenn man Alternativen verwendet. Diese belasten logischerweise auch die Umwelt, aber eben deutlich weniger.
BTW: Das Thema Anbau also Klima, war das erste, was @Dreadnod erwähnt hat.

@jaxu @Dreadnod Ja, Haferwasser. Das trifft es im Kern besser als Milch, weil es null Nährwert hat. Siehe mein anderer Beitrag.

Bezüglich Klimaauswirkungen schneidet "Hafermilch" nicht besser ab als Kuhmilch, wenn man den Nährwert mit einbezieht. Der Vergleich ist auch einfach schlecht, das eine ist ein Getränk ohne Nährwerte, das andere eher ein Lebensmittel.

Ja, die Umweltauswirkung hat er zuerst mit eingebracht, mein Fehler. Dazu hab ich ja bereits was geschrieben

https://mastodon.social/@tiefsee/115054170511727918

@Dreadnod @tagesschau Stimme dir bis auf den Unterschied zur Spezies zu.
@tagesschau Die Tagesschau ist einfach mein liebstes Boulevard-Unterhaltungsmedium. Allerdings finde ich, die Informationslage über Angelina Jolie dieser Tage etwas mau. Bleibt dran, liebe Redaktion, demnächst soll es auch frische Erkenntnisse aus der Kosmetikindustrie geben, die dringend auf ihre Mystizität geprüft werden sollten.

@tagesschau

"Sind Milchalternativen mehr als Lifestyle?"

getextet als wär es 2002. mit tagesschau fühl ich mich wieder jung

@tagesschau
Die Marge ist bei den Ersatzprodukten ein Vielfaches höher... Bissl Wasser an die Haferreste und fertig ist, ich spitze zu. Die Preise sind teilweise echt der Hammer... Aber solang das Klientel bezahlt.
@blingblingmk
Die letzte Hafermilch, die ich bei Penny gekauft habe, war günstiger als die günstigste Rindermilch, d.h. am Ende habe ich im Laden doch gespart.
Aber ja, wahrscheinlich immer noch überteuert. Wobei die Rindermilch durch diverse Bauern/Landwirtschafts-Subventionen im Laden günstiger erscheint.

@tagesschau

"Rund 75 Prozent aller Menschen weltweit und 30 Prozent der Europäer sind laktoseintolerant: Ihnen fehlt die Laktase, also jenes Enzym, das Laktose im Körper verarbeiten kann. Dann kann Milchkonsum zu Bauchschmerzen, Blubbern und Blähungen führen. In Familien mit höherer Wahrscheinlichkeit eine allergische Erkrankungen zu entwickeln (Atopie) kann Kuhmilch das Risiko für allergische Erkrankungen erhöhen."

@tagesschau wer sich für den Geschmack von #haferMilch nicht begeistern kann, sollte mal welche mit #erbsenProtein probieren. Für mich ein echter Game changer
@tagesschau Kuhmilch enthält auch Östrogen. Es ist nicht ganz ausgeschlossen, ob dies eine schädliche Wirkung hat. ZB das Brustkrebsrisiko erhöht oder die Spermienkonzentration bei Männern verringert.
Auch die Auswirkung des Östrogens in der Milch auf Babys im Mutterleib ist noch unklar.

@tagesschau
Es gibt eine sehr interessante #Studie die uns aufzeigt, wie das Bundesland #Hessen sich #autark ernähren könnte, also vom eigenen Land.
Hierzu gehört u.a. auch ein kritischer Blick auf Kuhhaltung und Milchkonsum und wie dies auf positive Weise verändert werden könnte.
Die Einschätzungen der Forscherinnen der #FHFulda sind spannend und könnten für viele Bundesländer wegweisend werden, um sich autark vom eigenen Land zu ernähren und den #Landwirten wieder den Status zu verleihen, den sie vor der Agrarindustrialisierung mal hatten.

Hierzu ein Artikel aus dem Einzelhandel zum Thema:
https://einzelhandelaktuell.de/hessen-selbstversorger/

Hier ist die Studie:
https://www.mdpi.com/2071-1050/15/11/8675
(kann man mit Firefoxtranslator auf Deutsch übersetzen)

#ökologischeLandwirtschaft
#Klimaschutz
#HOLM

Hessen könnte Selbstversorger sein – zurück zu rein regionalem Handel?

Hessen könnte sich mit regionaler Landwirtschaft unter gewissen Voraussetzungen selbst versorgen, so eine Studie von Studentinnen aus Fulda

Einzelhandelaktuell