Nur als Hinweis:
Die meisten Projekte im Fediverse haben wenige Instanzen mit wenigen Usern und häufig nur einem Maintainer und keiner rechtlichen/organisatorischen Struktur.
Im Wesentlichen nur Mastodon hat eine fünfstellige Zahl von Instanzen mit Millionen Usern und ist als gemeinnützige Firma mit mehreren Entwicklern aufgestellt. Selbst wenn alle Entwickler/Beschäftigte der Firma bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen würden, gäbe es noch die Firma, die verkauft oder geregelt abgewickelt würde.
Bei praktisch allen anderen Projekten im Fediverse reicht es bereits, dass der einzige Maintainer an ME/CFS erkrankt, entführt oder verhaftet wird, die Lust oder die notwendigen Ressourcen verliert, sich wahren oder falschen MeToo-Vorwürfen ausgesetzt sieht, damit das Projekt abrupt und ungeregelt eingestellt wird.
Selbst sehr große einzelne Mastodon-Instanzen können dieses Schicksal erleiden. Im Falle der Instanzen troet.cafe und München.social wurde dies gerade noch abgewendet, weil beide Instanzen so groß waren, dass sich eine Gruppe von Admins bildete, die gemeinsam eine rettungsaktion durchführten.
Mastodon.social hätte in diesen Tagen beinahe versehentlich Nutzungsbedingungen eingeführt, die im schlimmsten Fall das ganze Fediverse in den Abgrund gerissen hätten.
Ich habe mich für Mastodon entschieden und nicht eines der anderen (häufig interessanteren oder besseren Prkjekte wie Friendica, Lemmy, MissKey, gotosocial, ...), weil mir nur Mastodon durch Zahl der User, Instanzen, Entwickler und der rechtlichen Organisation die Sicherheit bietet, dass das Projekt mittelfristig weiterbestehen wird.
Das Szenario von XZ, wo der maintainer aus dem ejgenen projekt gemobbt wurde, hatte ich nichtmal in die aufzählung ahfgenomnen.
Ja, soetwas dürfte nicht passieren. XZ oder j4log sind aber derart wichtig (KRITIS), dass wie bei troet.cafe retter kommen würden, weil zuviel davon abhängt.