Serbien: Sieg im Kampf gegen Lohnraub

Die Anarcho-Syndikalistische Initiative (ASI-IAA) in Serbien berichtete am 08.06.:

Letzten Monat wurde unsere Gewerkschaft von Z.K. kontaktiert, einem langjährigen Bauarbeiter aus Novi Sad. Letztes Jahr arbeitete der Genosse Z. bei der Straßenbaufirma Lukač Putevi aus Temerin. Die Chefs hatten ihn aber nicht angemeldet und laut Tarifvertrag sollte er 60.000 Dinar (511,85 EUR) alle zwei Wochen erhalten. Als er den Betrieb verließ, wurde er um seinen Lohn betrogen und die letzten zwei Wochenlöhne wurden nicht ausgezahlt.

Die Firma wird von den Eigentümer*innen Jozef und Roza Lukač, sowie dem Direktor Dejan Dimitrijević geleitet. Die #Arbeitsbedingungen waren schrecklich; viele Arbeiter*innen von Lukač Putevi haben weder einen #Arbeitsvertrag, noch eine grundlegende #Schutzausrüstung bekommen, so dass Z. bei den Arbeiten beim Asphaltieren Verbrennungen an den Fußsohlen erlitt. Niemand fühlte sich für diesen Arbeitsunfall zuständig und Z. erhielt keine Entschädigung oder medizinische Versorgung.(...)

Nach dem Druck der Kampagne, an der auch Genoss*innen der CNT[-IAA] (der spanischen Sektion unserer Internationale) teilnahmen, erhielt Z. sein verdammtes Geld.(...)

Ganzer Text:
https://anarchosyndikalismus.noblogs.org/post/2025/06/14/serbien-sieg-im-kampf-gegen-lohnraub/

#Lohnraub #Arbeitskampf #Anarchosyndikalismus #proIAA