ich kenne auch andere. Die aber üblicherweise in innerer Immigration irgendwelche langweiligen Schreibtischjobs machen, wo sie möglichst wenig mit Kollegen zu tun haben.
@vondobrowolski.de
All
Cops
Are
Beautyfull
Ist doch nett 🤗
(Würde ich auch anziehen wenn's ausgeschrieben ist)
Ich schrieb vor einiger Zeit schon einmal, dass "Cops" für mich (nur) diejenigen Polizeivollzugsbeamten sind, für die z.B. Korpsgeist mehr zählt als andere Dinge. Und so kann ich dann auch überzeugt sagen "All Cops Are Bastards", weil nicht jeder Polizist ein "Cop" ist.
@wonka @vondobrowolski.de
Ich verzichte trotzdem darauf.
Selbst wenn du das so definierst, gibt es sicher genug Polizisten die zur Demokratie und FDGO stehen und sich dadurch angesprochen/beleidigt fühlen.
Das sind halt meine Verbündeten, warum sollte ich denen ans Bein pinkeln?
Kein Mehrwert, und gleichzeitig Flurschäden...
@eskalator Wie gesagt, diejenigen halte ich nicht für "Cops" im Sinne dieser Sprüche.
Ich verwende diese Sprüche sowieso sparsam - zusätzlich muss ich so aber auch nicht jede Person angehen, die diese Sprüche freizügiger verwendet.
@wonka @vondobrowolski.de @eskalator @jakob_thoboell
Gegenthese: Jeder verständige Mensch - auch jeder verständige Polizist - weiß, dass es systemische Probleme bei der Polizei gibt, die somit jeden betreffen, auch ohne persönliches Fehlverhalten, und dass "ACAB" genau dies anspricht, und nichts anderes.
@CGdoppelpunkt
Ich provoziere mal etwas: Vorauszusetzen, dass alle, die 'ALLE Cops...' sagen, und alle, die das hören, genau wissen (und der gleichen Meinung sind), wer mit 'alle' gemeint ist, und wer nicht, ist ein bisschen wie de Debatte um das 'mitgemeint' des generischen Maskulinum.
Und ich postuliere mal, teils selbst erlebt, dass es Gruppen gibt, die mit 'Alle' auch ganz klar alle meinen, die eine Polizeiuniform tragen.
@wonka @vondobrowolski.de @eskalator
@jakob_thoboell @wonka @vondobrowolski.de @eskalator
Dsrum geht es aber nicht.
Es geht darum, was Jette Nietzard damit sagen will, und ob sie das mithilfe des seit Jahren sehr vielfältig genutzten Schlagworts "ACAB" tun darf oder nicht.
@CGdoppelpunkt @jakob_thoboell @wonka @vondobrowolski.de
Nehmen wir mal an, es geht eigentlich darum berechtigte Kritik zu üben....
Dann schau die die Debatte hier an und sag mir was ACAB bringt!
Nichts! Man macht verprellt damit Leute, die die Kritik eigentlich teilen. Man macht sich selbst angreifbar, und muss sich selbst verteidigen.
Das ist halt das gleiche Niveau wie "alle Ausländer sind kriminell.
Das ist Selbstzerstörung moralisch und inhaltlich
@eskalator Sag das gerne denjenigen, die diesen Spruch freizügig benutzen. Ich tu das nicht, ich will denen aber auch nicht jedesmal widersprechen, weil die dann nämlich sofort 'ne Abwehrhaltung einnehmen und schwer zu erreichen oder gar zu überzeugen sind, egal von was.
@jakob_thoboell @CGdoppelpunkt @wonka @vondobrowolski.de @eskalator
Die Schutzbehauptung, dass wer "alle" sagt ja gar nicht "alle" meint, unterstreicht doch nur wie kaputt der Slogan ist.
@billiglarper Wenn "Nicht jeder Polizist ist ein Cop" gilt, folgt daraus, dass "Alle Cops" etwas anderes ist als "Alle Polizisten".
@jakob_thoboell @CGdoppelpunkt @vondobrowolski.de @eskalator
@wonka
Dann musst du aber theoretisch jeweils 'ACAB' diese Fußnote voranstellen, wie DU 'Cop' definierst.
Aber wir entfernen uns vom Ursprungspunkt, dass Vereinfachungen und populismen offenbar sehr verschieden bewertet werden, je nachdem, aus welch 'Lager' sie kommen. Und zwar offenbar entspannter , wenn sie von rechts kommen.
@billiglarper @CGdoppelpunkt @vondobrowolski.de @eskalator
@wonka @jakob_thoboell @CGdoppelpunkt @vondobrowolski.de @eskalator
Woher kommt die Annahme, dass "Nicht jeder Polizist ist ein Cop" ist, und wie wird die kommuniziert?
Das ist doch nur ne willkürliche Erfindung, mit der du dir den Slogan schönredest.
(Und bevor das hier jetzt ausufert: Nichts davon ist justiziabel, und da jetzt Aufmerksamsökonomie dran zu verschwenden ist kontroproduktiv. Gerade Kretschmann überzieht maßlos. Aber es bleibt ein Arschloch-Slogan.)
@billiglarper Ich hab halt mal Informatik studiert, und mathematische Logik ist ein Teil davon. Da lernt man, dass man für "nicht jeder ist" nur ein Gegenbeispiel zeigen muss. Ich zeige hiermit @vondobrowolski.de als Gegenbeispiel.
@CGdoppelpunkt @wonka @vondobrowolski.de @eskalator @jakob_thoboell
Ergänzung, es gibt durchaus Polizisten, die sich da nicht angesprochen fühlen, weil sie wissen, dass sie nicht persönlich gemeint sind
@coba @CGdoppelpunkt @wonka @vondobrowolski.de @jakob_thoboell
Und?
Es gibt halt auch welche die (angeblich) nicht gemeint sind, und sich angesprochen fühlen
Ich MUSS die Parole genausowenig verwenden, wie das "N-Wort". Auch hier fühlen sich ja "nicht alle POCs angegriffen".
mMn stimmt was mit den Leuten nicht, die meinen dass man solche Worte/Slogans unbedingt nutzen MUSS. Muss man eben nicht, aber die wollen das.
Danke, das sehe ich auch so.
Aber wie wir wissen gibt es bei der Polizei in Deutschland nur Einzelfälle (bei wieviel tausend sind wir inzwischen?).
Und öffentliches Interesse haben wir meistens auch nicht in der Sache.
@ohnonotagain42 @kurtus51 @vondobrowolski.de
Genau, und der nächste Schluss: Es sieht mit Wohlgefallen hin. Andernfalls würde es was tun.
"Die" Polizei steht ganz klar mehr oder weniger weit "rechts der Mitte", was auch immer das im Einzelfall konkret genau heisst. Das wüsste man alles noch viel genauer, wenn nicht die Politik konsequent die entsprechende Forschung verhindern würde.
Man müsste endlich, wie es sich für die vollständig reflexiv gewordene Moderne gehört, ganz neu diskutieren, was und wozu man unter dem Namen "Polizei" und dieser historisch (nahezu blind) gewachsenen Institution eigentlich will. Tut man das nicht, fährt man die Leute in ihr gegen die Wand. Und natürlich auch alle ausserhalb.
@vondobrowolski.de Die Polizist:innen, die ich kenne haben fast alle eine sehr konservative Haltung. Einige sind trotzdem sehr engagierte Demokraten, die faschistische Haltung vehement ablehnen.
Andererseits bekommen unterschiedslos alle von Teilen der Bevölkerung Ablehnung und Feindseligkeit zu spüren. ACAB ist nur ein Beispiel. Und sie wissen natürlich von den Faschisten in Ihren Reihen, gegen die sie aber keine praktikable Handhabe haben.
Solange bei faschistischer Sprache und Taten innerhalb der Polizei „Toleranz“ geübt wird (werden muss), solange wird die Bevölkerung der ganzen Polizei diese Haltung unterstellen.
Das zu ändern ist eine Führungsaufgabe, die bei den Innenministern beginnt. Und *da* stinkt es.
@weit_im_westen @vondobrowolski.de Selbes Phänomen wie #notallmen.
Natürlich nicht alle!