Berliner CDU-Regierungschef: „Der Wohnungsmarkt in Berlin habe sich noch nicht erholt.“

Hahahaaa.

Noch nicht.

Als wenn er irgendwas täte, damit sich was erholt. Die Mieten werden seit Jahrzehnten einfach immer krasser und alle wissen das.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/04/berlinkai-wegner-mietpreisbremse-verstoss-sanktionen.html

Wegner will harte Sanktionen bei Verstoß gegen Mietpreisbremse

@anneroth Scheint schwieriger zu sein als es aussieht, denn selbst der '200-Wörter-pro-Minute' -Frau #Reichinnek ging urplötzlich der Motor aus als sie bei #Lanz darauf angesprochen wurde.

Stänkern ist nunmal wesentlich einfacher als tragfähige Lösungen einzubringen.

@gondo @anneroth das am Schluss war nur eines. Grenzwertig, Herr Lanz. Ich gehöre nicht zu Lanz bashern, aber ich hoffe der reflektiert sich mal.
@toto @anneroth Ich bezog mich eher auf die Debatte zwischen Frau Amann und Reichinek. Da war für mich eher letztere Inhaltlich grenzwertig.
@gondo @anneroth zum Beispiel?
@toto @anneroth Ich dachte du hättest es auch gesehen? - Thema Mieten seit Urzeiten, aber augenscheinlich kein tragfähiges Konzept. Das ist ziemlich beängstigend weil am Ende populistisch: Einfache Lösungen auf komplexe Probleme.
@gondo @anneroth ja, schon. Seit wann legt die Opposition ein Konzept vor? Hat die CDU ein Konzept zur Migration vorgelegt? Hab nur Forderungen im Hinterkopf. Selbst im Koalitionsvertrag. Kein Konzept. Ich habe rausgehört es gibt Handlungsbedarf. Da gehe ich mit.
@toto
Mir geht es aber nicht darum Vergleiche von Äpfeln mit Birnen zu ziehen, sondern Kritik an augenscheinlich substanzlosen Parolen zu üben. Man bedenke die haben ihren Wahlkampf damit gemacht, um dann zugeben zu müssen da gibt es nur heiße Luft? Sorry, aber nee!
@gondo bei 10 % ist jetzt eine Stimme nicht so schlimm. Spass beiseite. Man muss wirklich offen sein für das Thema. Warum hat Lanz nicht gefragt was in Österreich (und vielen anderen Ländern) anders gemacht wird. Wir leisten uns solche Typen https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/groener-immobilien-razzia-insolvenz-projekte-100.html
Razzia beim Immobilien-Unternehmer Gröner

Die Staatsanwaltschaft Leipzig ermittelt gegen die Gröner Unternehmensgruppe wegen Insolvenzverschleppung. Beamte durchsuchen die Geschäftsräume des Immobilien-Unternehmens.

tagesschau.de
@toto Ich bin ja offen und sehe die Probleme. Nur bin ich der Meinung Populismus bringt uns an der Stelle nicht weiter. Was der Staat bereit ist zu tun haben wir ja gesehen, daher ist die Frage nach Investitionsanreizen für Private umso wichtiger.
Denn Enteignungen wird es hier in absehbarer Zeit nicht geben.
@gondo @toto Es gibt reichlich Konzepte, angefangen mit der Umsetzung von DW Enteignen bis zum Mietendeckel. Kannst du nachlesen.
Mietendeckel jetzt! - Rosa-Luxemburg-Stiftung

Es ist das soziale Thema: Die Mieten werden immer weiter erhöht. Besonders in städtischen Gebieten, teilweise um über 20 Prozent innerhalb eines Jahres. Der bezahlbare Neubau dagegen ist nahezu zum Erliegen gekommen. Trotz vorhandener Konzepte für kostengünstiges Wohnen fehlt der politische Wille, diese umzusetzen. Statt einer sozialen und gemeinwohlorientierten Wohnungspolitik wird weiterhin auf «den Markt» gesetzt, der jedoch keine Lösungen bietet. | Die Liberalisierung des Wohnungsmarktes seit den 1990er Jahren hat nicht zu mehr Wohnraum, sondern zu massiver Wohnungsknappheit und explodierenden Preisen geführt. Die Immobilienkonzerne, die größtenteils international agieren, sind auf eine stetige Erhöhung der Mieteinnahmen angewiesen, um ihre Renditeversprechen zu erfüllen. Das führt zu einer zunehmenden Machtkonzentration und Finanzialisierung des Wohnungsmarktes. Gleichzeitig werden die Sozialbindungen für viele öffentlich geförderte Wohnungen aufgehoben, und Eigenbedarfskündigungen nehmen zu, was die Enteignung von Mieter*innen begünstigt. Die zunehmende Mietbelastung betrifft aber nicht nur Menschen in städtischen Ballungszentren. Rund 37 Prozent der Mieter*innenhaushalte geben mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete aus. Dies verstärkt die soziale Ungleichheit, da die Mieter*innen jährlich etwa 150 Milliarden Euro zahlen, wovon nur 60 Milliarden für die Bewirtschaftung der Wohnungen genutzt werden. Der Rest fließt in die Gewinne privater Eigentümer*innen und Immobilienkonzerne. Die Forderung nach einem Politikwechsel wird deshalb immer lauter. Mieter*innenvereine und zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich zu Bündnissen wie «Mietendeckel jetzt» zusammenschließen, fordern einen bundesweiten Mietendeckel, der die Mieterhöhungen sofort stoppt und Obergrenzen für Neuvermietungen festlegt. Ein Beispiel dafür war der erfolgreiche «Berliner Mietendeckel» von 2020-21, der jedoch von der Immobilienwirtschaft heftig bekämpft wurde. Doch der Widerstand in der Gesellschaft wächst, immer mehr Menschen setzen sich für eine gerechte und solidarische Stadtpolitik ein und kämpfen gegen die Mietenexplosion und die damit verbundene Umverteilung von unten nach oben. ||

@anneroth @toto Das macht es ja nicht unbedingt besser, denn wenn es ja so viele Argumente gibt dann verstehe ich beim besten Willen nicht wie Frau Reichninek die Frage von Frau Amann nicht beantworten konnte, und sich stattdessen in Ausflüchte stürzen musste?!