Ganz vergessen, dass heute #queergelesen es. Es geht diesmal um: Diskriminierung bezogen auf Queerness in Büchern. Es sehr schweres Thema. Ich habe es gewählt, weil morgen der Day of Silence ist. Dort gedenken Schüler*innen queeren Mitschüler*innen, die Mobbing und Diskriminierung aufgrund ihrer Queerness erfahren. Ich kannte den Tag nicht und finde ihn super wichtig. Weiß jemand von euch, ob auch in Deutschland daran gedacht wird?

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Wie dem auch sei: Ja, ich habe sowohl Mobbing- wie Diskriminierungserfahrungen in diesem Bereich. Aber darüber wollen wir heute nicht reden. Wir wollen ja zu Geschichten. Ich muss aber sagen: Ich verarbeite indirekt diese Erfahrungen.

So werdet ihr in #DarkSlav dieses Thema intensiv haben, da der Roman im Jahr 2019 spielt und ich mit Wira eine Person mit polnischem Migrationshintergrund zeichne, die nonbinär und neurodivergent ist.

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Diskriminierung erfährt dey vielfältig: In der Familie (auch wenn es unbeabsichtigt ist – was es nicht besser macht), in der Uni (und hier spielen Machtstrukturen mit rein) und mit Gleichaltrigen. Wira weiß dabei nicht, wie dey sich wehren soll und ich glaube, dass das für die Lesenden super ärgerlich sein kann. Aber das ist für mich in Ordnung – ein bisschen möchte ich das Gefühl auch erreichen, denn: Ja, in Mobbing und Diskriminierung festzustecken ist echt schlimm und ärgerlich.

3/

Ich habe euch mal ein Zitat aus der Geschichte mitgebracht, in dem ihr in den Themenbereich geworfen werdet. Ich hoffe, dass es euch gefällt!

Das Zitat ist: „Warum so kompliziert, so verräterisch? Und warum trate ich mic nicht endlich zus sagen ‚Hallo Leute, ich bin non-binär. Ich bin keine Frau und kein Mann. Ich bin ich. Lebt damit?‘“

Habt ihr Buchtipps zu dem Themenbereich oder selbst schon darüber geschrieben? Dann lasst es mich gerne wissen! 4/4