Fehlendes oder unvollständiges Problembewusstsein wirkt sich darauf aus, wie Unternehmen auf die ökologischen Krisen (nicht) reagieren.

Was das konkret bedeutet, darum gehts hier im neuen brand.eins Podcast: https://100-minuten.podigee.io/

https://100-minuten.podigee.io/

100 Minuten

“100 Minuten” Der Podcast von brand eins und dem Migros-Pionierfonds stellt Unternehmen und Experten vor, die den gesellschaftlichen Wandel vorantreiben – sozial und ökologisch. In der ersten Staffel “100 Minuten - Die Wirtschaft besser machen” geht um Kreislaufwirtschaft und Verantwortungseigentum, den Wert von Natur und den Wald als Klimaschützer, die UN Nachhaltigkeitsziele und unsere innere Einstellung dazu. Für eine zukunftsfähige Wirtschaft für uns alle. Die zweite Staffel "100 Minuten - Klima und Wir" betrachtet den Klimawandel und fragt, warum wir nicht ins Handeln kommen? Was blockiert uns? Wo sind die Zielkonflikte und wie überwinden wir sie? Der Migros-Pionierfonds ist Teil des gesellschaftlichen Engagements der Migros-Gruppe. Mit dem Kulturprozent (1 Prozent des Umsatzes), das seit 1957 als eigener Geschäftszweck in den Statuten verankert ist, fördert Migros kulturelle und gesellschaftliche Initiativen. Im vergangenen Jahr mit einer Summe von über 120 Millionen Franken. Seit 2012 gibt es zusätzlich den Migros-Pionierfonds, der Pioniere und Verbesserer mit rund 15 Millionen Franken jährlich und der Initiative "Von 0 auf 100" unterstützt.

100 Minuten

@leadohm
Nur so am Rande: Hauskatzen töten keine Greifvögel. Windkraftanlagen töten Greifvögel.
Johanna Romberg von den Riffreportern hat doch jetzt publikumswirksam vor der Wahl erläutert, warum sie die Grünen das erste mal seit 1983 nicht wählen will. https://bsky.app/profile/johromberg.bsky.social/post/3li4ygno6ec25

Weil der Arten- und Naturschutz komplett abgewickelt wurde und zB Cem als Agrarminister ein ums andere mal richtig, richtig dämliche Entscheidungen direkt von den einschlägigen profit-orientierten Lobbygruppen übernahm, ohne ein Quentchen Wissenschaftsinformation aufzunehmen.

Ich weiß nicht, wie man, wie Johanna, zB die Wichtigkeit dieses Effekts von WKA so kommuniziert, dass es für Laien leicht durchschaubar bleibt, wenn "Vernunftkraft" gegen WKA agitiert.

Das Schaubild mit den Vögelmordenden Katzen und Fensterscheiben ist wirklich peinlich diesbezüglich und muss dringend mal überdacht werden. Ist glaubich vom @bund_sb
@BUNDBerlin
?
Sich zu wünschen, dass das Zerrbild gar nicht mehr geteilt wird und aus dem gesellschaftlichen Gedächtnis verschwindet, ist nicht realistisch. Es braucht ne neue Version davon. Eine, die wahrheitsgetreu abbildet, wo Artenschutz und Klimaschutz clashen.

Sorry for the rant.

Johanna Romberg (@johromberg.bsky.social)

Sorry, liebe Grüne – bei der #BTW25 bekommt Ihr meine Stimme nicht. Zum ersten Mal seit 1983. Für eine, der #Naturschutz genauso wichtig ist wie #Klimaschutz, seid Ihr leider unwählbar geworden. Näher begründet hab ich das hier. ⬇️ /1 https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/oekologie-unter-die-windraeder-gekommen

Bluesky Social

@leadohm @bund_sb @BUNDBerlin

Noch was hinterhergeschoben: Johanna Romberg hat das Artenschutz-Fass auch aufgemacht, weil es so ungeheuerlich ist, wie @GrueneBundestag alles der Wirtschaft opfern, aber von der wirklich nötigen Suffizienz, zB #StrategieDesGenug vom Umweltrat keine Rede ist.
Die Gesellschaft insgesamt so umzubauen, dass sie zurück in die planetaren Grenzen kommt und bleibt, Stichwort #Einfamilienhausmoratorium , führt ja eben auch logischerweise dazu, dass weniger Windkraftanlagen benötigt werden.

Das Ziel der Grünen ist aber nicht Nachhaltigkeit, sondern stur den Status Quo 1:1 mit Grün anzupinseln. Wirtschaftspolitik bleibt neoliberal, bleibt auf der Metaebene GDP-getrieben, katzbuckelt in der Exekutive vor soziopathischen Wirtschaftszweigen .

Warum sollen Vögel & Co. dafür büßen, dass Deutschland weder die Verkehrs- noch Bau- noch eine Agrarwende hinkriegt?

Wenn The Lesser Evil, das kleinere Übel ebenfalls in den Untergang der Zivilisation führt, ist es kein kleineres Übel.