Es gibt vier Kanzlerkandidat:innen.

- Eine ist rechtsextrem.
- Einer war's grad und hat kein Vertrauen mehr.
- Einer war nichtmal Praktikant in irgendeinem Rathaus.

- Einer war aktiver Vizekanzler und redet normal.

Ich weiß gar nicht, worüber wir überhaupt nachdenken.

#btw

@steve also mein Umfeld denkt entweder nicht drüber nach, weil es ziemlich entschlossen niemand dieser 4 jemals wählen würde - oder darüber, ob es Wert ist, die viertbeschissenste Option zu wählen, die eine Regierungsoption hat, oder nicht doch lieber die siebtbeschissenste Option in der Opposition zu stärken

@struki Es wird vermutlich keine siebtbeste Option im Bundestag geben.

Die Rechten schaffen ihren parlamentarischen Schulterschluss.

Und wir?

@steve
Ich will einen Schulterschluss - i really really do. Ich rechne alle paar Tage nach wie weit die Umfragewerte davon entfernt sind, eine Regierung ohne Union undoder AfD ermöglichen, weil ich unreasonably viel Hoffnung habe, aber ... sagen wir mal so, es sieht nicht gut aus. ich sehe konkret auf die Regierungsoptionen des nächsten Bundestags bezogen einfach nicht, dass es andere realistische Optionen gibt als entweder CDU mit SPD oder CDU mit den Grünen. Und da geht meine Stimme dann doch lieber an die einzige Option, die gerade nicht mit dem Faschismus liebäugelt um diese in der Oppositon zu stärken.
@struki @steve
Die Grünen liebäugeln mit dem Faschismus?
@rainergb @steve du, ist alles Definitionssache. Aber von meinem politischen Standpunkt sind die Positionen zu Migration und Flucht, die die Grünen zurzeit (zumindest in der Mainstream-) Öffentlichkeitsarbeit vertreten vielleicht noch nicht aus sich selbst heraus faschistisch, aber eingewoben in eine politische Diskussionskultur die mehr und mehr nach rechts kippt - und wenn man bedenkt, wem sie damit in die Karten spielen... - dann würde ich das "mit dem Faschismus liebäugeln" nennen, ja.

@struki Jemand sagte mal "die Grünen sind eine Option für Rechte, die wenigstens noch die Wale retten wollen" und stand heute stimme ich da absolut zu. Mit ihrem Kurs auf Abschiebung, Abschottung und Armenhass machen sie definitiv rechte Politik.

Die völkisch-nationalistische Komponente von Faschismus sehe ich allerdings nicht bei denen.

@alxndr nee, ich auch nicht wirklich. Noch nicht. Sie sind aber definitv bereit, die faschistischen Strömungen in unserer Gesellschaft so weit mitzutragen und zu enablen und ihre talking points zu übernehmen, dass es am Ende genau dort endet wenn es so weiter geht.

"Aber wir sind immer noch linker als die anderen" ist auf jeden Fall kein gutes Argument für die wenn sie trotzdem heute rechter sind als ihre rechteste Konkurrenz es im Bundestag war als sie dort das erste Mal eingezogen sind.