Ein Gedanke an dem ich schon länger überlege: Ich hab zwischen eher konservativen und eher progressiven Menschen das Gefühl ein unterschiedliches Gedankenmodell zu beobachten.

Konservative Menschen gehen eher davon aus, dass es einen Idealzustand in der Vergangenheit gab und der wiederhergestellt werden sollte. Sprich die Veränderung ist die Ursache des Problems. Kombiniert mit einer Annahme, das es, wenn es anderen besser geht, es gleichzeitig mir schlechter gehen muss.

@leah
Meine Theorie: es baut alles auf dem Menschenbild auf: Konservative glauben, der Mensch ist egoistisch, faul, gewalttätig. Er muss also gezwungen und eingehegt werden. Progressive glauben der Mensch ist edel, mutig und gemeinschaftlich, muss also enabled werden.

Wenn ich dieses Grundmuster anlege, kann ich Forderungen der Politik immer erklären. Der eine sagt "alle anderen sind schlecht, ich bin der einzig Gute", die anderen sagen "Alle sind gut, nur ich habe Fehler"

@kossa ja auch ein Ansatz, den wollte ich aber explizit nicht verfolgen und habe ihn daher nur Teilweise mit dem "Kombiniert mit" Teil wieder eingebracht.