Am Freitag war eine Zeitenwende. #Amerika gehört nicht mehr zu den Guten. Steht nich an der Seite Europas. Ist nicht mehr Verteidiger der freien Welt, kein Hort der Liberlität. Bei Trump ist nicht mal klar, ob er sich an Verträge oder Recht halten wird.
Wir müssen folglich umdenken. Und handeln.
Als erstes müssen wir kapieren, dass die Safe Harbor-Abkommen Makulatur sind - nicht das Papier (nicht mal die Bit&Bytes) wert. Die meisten europ. Dienste hängen aber davon ab!
#WirMüssenUmdenken!
Das Safe Habor-Abkommen regelte den angeblich verrauenwürdigen Datenaustusch mit den USA. Max Schrems hat 2x erfolgreich dagegen geklagt.
2. Nachfolger ist das EU-US Data Privacy Framework, das die EU 2023 verabschiedet hat. Dieser Beschluss soll eine Grundlage für Datenübermittlungen an zertifizierte Organisationen in den USA sein. Sonst wären Datenübermittlungen nach DSR 95/46/EU verboten.
Aus meiner Sicht ist nun endgültig klar, dass unsere Daten nicht in den USA gespeichert werden dürfen.

Ich habe als Journalist ein besonderes Interesse daran, dass nicht von totalitären, unberechenbaren oder autokratischen Systemen meine Recherchen, Bewegungen oder Kommunikation ausgewertet werden kann. Dies gefährdet die freie Berichterstattung - nicht erst durch einen Mißbrauch, sondern alleine schon dadurch, dass er möglich ist.

Was müsste passieren?
* Die EU müsste die Safe Harbor Regelungen aufkündigen
* Nationale Regierungen müssten die Datenübermittlung unterbinden
* Jeder muss handeln.

Ich habe zur Fragwürdigkeit der Safe Harbor Regelungen angesichts der neusten Entwicklungen seit der Machtübernahme in USA noch keine relevanten Äußerungen gelesen.
Vielleicht wäre das doch unsere Sache? Daher mein Impuls: wie wäre es mit einer klassischen, old-school #Blogparade, wo jeder seine Sicht und seine Expertise dazu einbringt?

Macht Thomas @droidboy und die #Bloggerkonferenz mit?
Was wäre denn ein treffender Titel?

Mein Vorschlag: #sichererHafen für unsere Daten und Demokratie.

Wie die Bürgerrechtsplattform @noybeu berichtet, hat die Trump Administration schon ganz formal eine der für die Überwachung unseres Datenschutzes elementare Organisation angegriffen: das "Privacy and Civil Liberties Oversight Board" (PCLOB)
"Die demokratischen Mitglieder des PCLOB wurden abgesetzt und ihre E-Mail-Konten geschlossen. Damit liegt die Zahl der ernannten Mitglieder unter der Schwelle, die für die Arbeit des PCLOB erforderlich ist"
#sichererHafen
https://noyb.eu/en/us-cloud-soon-illegal-trump-punches-first-hole-eu-us-data-deal
US Cloud soon illegal? Trump punches first hole in EU-US Data Deal

Trump paralysed the "Privacy and Civil Liberties Oversight Board" (PCLOB), a key element of the EU-US data transfer deal that allows EU-US data flows.

noyb.eu

Ganz besonders freuen würde ich mich, wenn zum Start hier diejenigen ihre Einschätzung zur Zukunft der Safe Harbor Abkommen mit den USA abgeben, die schon lange für unsere digitale Souveränität gekämpft haben:

Mein Aufruf über #sichererHafen für Datenschutz und Demokratie zu scheiben geht hiermit auch an
@ulrichkelber
@PWS_1
Max Schems @noybeu
und alle anderen, die Licht ins Dunkel der weltweiten Datenhändler und den Abschied der USA aus unserer Wertegemeinschaft bringen wollen.

Firings at the US Privacy and Civil Liberties Oversight Board and Potential Impact on Transatlantic Data Transfers

President Trump recently fired the three democrats on the Privacy and Civil Liberties Oversight Board (PCLOB). Since these firings bring the Board to a sub-quor

National Law Review
Viele können sich nicht vorstellen, wo das Problem mit dem Sammeln von Daten sein soll. Schließlich haben wir doch alle nicht zu verstecken.
Aber wir haben viel zu verlieren. Diese Recherche von @BR24 und @netzpolitik_feed macht klar, welche Probleme such aus dem Zugriff auf Bewegungsdaten der Bürger, der Journalisten oder Vertreter des Staates ergeben.
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/standortdaten-aus-zehntausenden-apps-bei-datenhaendler-gelandet,UZsKyDJ #sichererHafen
Standortdaten aus zehntausenden Apps bei Datenhändler gelandet

Aus zahlreichen Apps fließen Standortdaten an Datenhändler ab. Das zeigen Recherchen des BR mit netzpolitik.org und internationalen Partnermedien. In Deutschland sticht unter anderem eine populäre Wetter-App besonders hervor.

BR24