Save social! 100 Erstunterzeichnende haben einen offenen Aufruf veröffentlicht, wie Soziale Netzwerke als demokratische Kraft gerettet werden können https://savesocial.eu

Meine Bitte: Bitte auch die dazugehörige Kampagne bei Campact unterstützen https://weact.campact.de/p/save-social. Bitte teilt die Aktion auf allen Plattformen, auf denen Ihr unterwegs seid.

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Networks For Democracy. Das freie Internet wird abgeschafft – es wurde von den Big-Tech-Monopolen übernommen. Die wachsende Dominanz der Plattformkonzerne für Information und Austausch führt zu einer Konzentration von Meinungsmacht, die unsere Demokratie gefährdet. Doch das Internet gehört uns allen, wir müssen es von der Dominanz der Monopolkonzerne befreien: Unsere Gesellschaft braucht andere Plattformen für...

Save Social
@ulrichkelber es wäre zu schön, wenn campact neben whatsapp, facebook und bluesky auch z.B. mastodon als Weiterverbreitungsoption anbieten würde. Gerade bei dieser Kampagne entbehrt das Fehlen des #fediverse nicht einer gewissen Ironie. @campact #savesocial
@mc @campact Stimmt, campact sollte sich von der Kampagne auch angesprochen fühlen :-)

@ulrichkelber @mc

Unbedingt! Ich schreibe für das Blog von Campact eine monatliche Kolumne rund um Digitalisierung und Klima¹, tröte natürlich auch zu jedem Beitrag und würde mich riesig über Engagement von Campact hier freuen!

Ich denke, die Inhalte, Positionen und Autor*innen gehören auch einfach ins Fediverse.
Ich unterstüzte liebendgern auch beim Onboarding! 👋 @campact

¹ https://blog.campact.de/author/friedemann/

Friedemann Ebelt

Friedemann Ebelt engagiert sich für digitale Grundrechte. Im Campact-Blog schreibt er darüber, wie Digitalisierung fair, frei und nachhaltig gelingen kann. Er hat Ethnologie und Kommunikationswissenschaften studiert und interessiert sich für alles, was zwischen Politik, Technik, und Gesellschaft passiert. Sein vorläufiges Fazit: Wir müssen uns besser digitalisieren!

Campact Blog

@frebelt

Aktivistys wie Campact mögen kein gemeinnütziges Social Media, weil ihnen das nicht die Reichweite gibt, die sie für sich beanspruchen.

Mit Verweis auf EU, Kartellrecht und Regulierung kann man dann die Verantwortung für den gesellschaftlichen Diskurs ganz weit weg definieren.

@ulrichkelber @mc @campact

@mc @ulrichkelber @campact + + +
Und wenn ich bei „Besseres Internet machen“ als erstes ein unnötiges Cookie Banner sehe … 🙄

@ulrichkelber

Ich finde schon die Namensgebung hier fehlerhaft. Insta, Facebook, X und ähnliche sind Kommerzielle Plattformen und sollten auch so benannt werden.

Nur nichtkommerziellen Plattformen wie dem Fediverse und gemeinnützigen Unternehmen (z.B. Signal) sollten Soziale Medien genannt werden

@ratisbonner @ulrichkelber zumal die anderen in jeder Hinsicht eher unsoziale Medien sind...

@ratisbonner

Sozial hat zwei Bedeutungen.
Einmal wie in Sozialwissenschaften und einmal wie in Sozialamt.
Im Englischen ist das genau so und Social Media hat nicht die Bedeutung wie in Sozialamt sondern wie in Sozialwissenschaften also synonym Gesellschaftswissenschaften.
Die passende deutsche Lesart für Social Media wäre also Gesellschaftsmedien.

Und ja, es gibt kein Konzept, wie man kommerzielles Social Media retten könnte. Die Aktion wirkt lächerlich und peinlich.

@ulrichkelber

@ratisbonner @ulrichkelber Seh ich anders, gerade Twitter und Co haben erst sowas wie z.B. FFF oder Black Lives Matters groß gemacht, das waren net Signal, Element oder Co also sollten die Plattformen genau so drunter zählen.
@ulrichkelber Man sollte #Informationen zu den #Lebensmitteln zählen, denn ohne sie geht es nicht. Und damit ebenso konsequent schützen: Vor Verwässerung, Verunreinigung, Schadstoffen, Giften, falschen Deklarationen, Mogelpackungen und Suchtfaktoren. Auch ihre Bereitstellung sollte von Beginn an nachvollziehbar und transparent sein, Herstellerangaben verpflichtend.
Nicht jeder darf einfach so Würstchen verkaufen. Aber beliebige Informationen unbegrenzt verbreiten.
Diese Analogie zu erkennen und konsequent zu nutzen wäre eine große Hilfe und letztlich ein riesiger Fortschritt.
#SocialMedia
@UserMicha @ulrichkelber schöner Vergleich, aber seit wann werden unsere "Lebensmittel" geschützt? Grob geschätzt 90 Prozent dessen, was in den Regalen der Läden steht gehört eher zu den Sterbensmitteln. Und bei den Infos scheint es sich genauso zu entwickeln. Seit wir Plastikmüll in farbige Tütchen packen um unser Gewissen zu beruhigen muss klar sein, dass alles dem Profit untergeordnet wird. Der Neofeudalismus etabliert sich und nutzt die Rechten als Trittbrett.
@kadettin @ulrichkelber Ich sehe das nicht so pessimistisch. Es mag sein, dass so manches im #Lebensmittelrecht verbessert werden kann, das kann ich nicht beurteilen. Das ist ein ganz eigenes Thema. Aber allein die Existenz dieser Gesetze, (um die uns manche Verbraucher aus Nicht-EU-Ländern beneiden) zeigt, dass wir da die Notwendigkeit für den Schutz erkannt und reagiert haben. Dass dies in gleicher Konsequenz für #Informationen gilt, darum geht es mir.
@kadettin @ulrichkelber Und dafür, dass "90 Prozent in den Regalen Sterbensmittel" seien, dafür bin ich (und viele andere mit mir) erstaunlich alt geworden.
@ulrichkelber Als die freie Meinungsäußerung ins Grundgesetz geschrieben wurde, hatten dessen Väter und Mütter keine Ahnung davon, dass jemals jede (!) beliebige Meinung unendlich vervielfacht und innerhalb von Sekunden veröffentlicht werden könnte.
Wir müssen da dringend nachbessern!
@ulrichkelber Hi, nimm's mir bitte nicht übel, aber das ist wie der Versuch jemanden zu retten, der von den Borg assimiliert wurde. Was war an diesen Mischungen aus Datenkrake und feuchtem Fiebertraum irgendwelcher Staatsorgane rund um die Welt je social? Usenet war verteilt, jeder durfte immer sprechen, niemand hatte Anspruch oder Besitz an irgendwas. Die Yahoo/Google groups waren der erste Versuch sich das geistige Eigentum der Community unter den Nagel zu reißen.
@mimide Was hältst Du denn vom #Fediverse?
@ulrichkelber @mimide
Die Formulierungen sind eher unglücklich.
Wollt ihr das gute, alte Twitter zurück oder wollt ihr Fedi only?
Habe alles gelesen, aber das wird mir nicht klar.
@jele @mimide Ich habe dazu vor einigen Tagen gesagt, dass wir nicht zu rigoros sein sollten. Klar wäre #Fediverse only richtig, habe ich für mich umgesetzt. Aber für eine Massenbewegung müssen wir auch die mitnehmen, die noch mischen wollen, aber verlangen, dass wenigstens die grundlegenden Regeln von den Plattformen eingehalten werden

@ulrichkelber
Ja, das habe ich verstanden.
Doch die Probleme bei den toxischen sind evtl. systemisch.
Selbst wenn die EU alles durchklagt, die toxischen haben den längeren Atem. Und sie übertreten jede Grenze.

Als Vorreiter müsst ihr 100 schon ein Vorbild sein. Als Gruppe. Der Text klingt aber wie ein schlechter Kompromiss.

Sorry. Ich bewundere Ihre Arbeit und bin sehr dankbar. Doch diese Initiative....

Ich wünsche Ihnen, dass sie etwas erreicht. Aber ich bin überzeugt, dass das System paypal Mafia nicht von außen gezähmt werden kann.
@mimide

@jele @ulrichkelber ich persönlich hätte gerne die guten alten Mailinglisten zurück - zum Glück waren sie nie ganz weg. Bin nur hier um nicht den Anschluss an die kiddies zu verlieren. Mir ist klar, dass ich nicht der typische User bin aber Internet, social uswpp muss sich ähnlich wie die Sicherheit dringend von dem kostenlosen american poison emanzipieren, imho. Wenn es kostenlos kommerziell ist bist du das Produkt. 0 Minuten für Meta und Co ist genau lange genug.
@ulrichkelber früher hatten wir eigene Server für unsere Foren, ich habe mal einen nebst Stromkabel eigenhändig in ein Data Center getragen. Dann kam phpbb Cloud hosting und schon war zu Hause nicht mehr privat. Selbiges für die Websites in den webrings - dank Wordpress jetzt nur noch in der Cloud. Hier ist social, der Rest is asocial media und gehört weg, imho.
@ulrichkelber Ich hab lediglich ein kleines Problem mit Punkt 10, er greift das #Providerprivileg an, das meiner Ansicht nach wichtig auch für die Meinungsfreiheit ist. Eine Einschränkung davon führt eigentlich zwangsläufig zu Uploadfiltern.

@ulrichkelber Hmm, die Aktion finde ich merkwürdig. Technisch haben wir längst als Notwendige, das Problem sind für mich die Nutzer. Ich hab keine Ideen wie man die wirklich überzeugen kann.

Wir bräuchten sowas wie @neuSoM für die Hochschulen auch für allen anderen.

(@ulrichkelber )

Das
"Demokratiestärkende Angebote müssen ausgebaut werden, demokratieschädliche Plattformmonopole sollten ihre massiven Privilegien umgehend verlieren."
ließe sich auch mit Verbot oder Vergesellschaftung der toxischen SM und der öffentlich-rechtlichen Finanzierung eines Fedi erreichen.
Just saying.....

@ulrichkelber Tja, wenn man es jetzt noch via Mastodon-Button teilen könnte. Aber da stehen noch die, die wir eigentlich nicht mehr wollen.
@juergen_digital
Vorschlag: man könnte ihnen ein Email, schreiben dass das fehlt 🙂 Ist nur so eine Idee..
@ulrichkelber