In Falkensee fordert die AfD ein Verbot der Regenbogenflagge. Ein Bündnis erinnert die Stadtverordneten vor der Abstimmung an ihre Verantwortung. https://taz.de/!6065769
Queerfeindlicher Antrag der AfD: AfD will Regenbogen aus Falkensee verbannen

In Falkensee fordert die AfD ein Verbot der Regenbogenflagge. Ein Bündnis erinnert die Stadtverordneten vor der Abstimmung an ihre Verantwortung.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
@tazgetroete 🤣 und das von der Partei, die auch die Grünen gerne zur Verbotspartei abstempelt - die #noAfD hat ihr ComingOut: sie will nur andere Verbote. Nein danke.
@tazgetroete Tja, die Verbotspartei AfD.

@tazgetroete

Und so setzen wir die Agenda.

3 Fahnen in Brandenburg sind ein relevantes Problem für das wir Deutschlands Öffentlichkeit mobilisieren müssen.

Das ist ätzend, weil es auch ein sehr verunsichernder Schritt wäre.
Es bestätigt mich aber auch ein wenig in meiner generellen Aversion gegen Flaggensymbole. Solche Flaggen kommen nie ganz aus, ohne sich von etwas anderem abzuheben. Das macht es für Menschen auch so leicht, sich unter ihnen zu versammeln oder eben sie zu bekämpfen (insbes. solange das eine oder das andere profitabel ist). Die Regenbogenfahne ist ein schönes Symbol, das Mut machen kann. In Wahrheit kann auch diese Fahne aber nicht mehr tun, als das was eine Fahne eben tut: sie zeigt an, wie der Wind steht. Es braucht nur einen Wetterumschwung und sie verliert alle ihre Farben bis auf Braun.
Integration und Abgrenzung sind ein Gegensatz-Paar. Keine Bewegung kann Integration erreichen, solange Abgrenzung ihr Handeln (mit) prägt. Symbolik, die (auch nur rein tatsächlich) Abgrenzung bewirkt, muss also im Zweifel verzichtbar bleiben, sonst ist in Wahrheit nichts erreicht. Auch wenn diese Abgrenzung noch so verständlich d.h. für sich gesehen sogar sinnvoll sein mag.
Die logische Alternative wäre, dass mit der Symbolik in der Öffentlichkeit auch das verschwindet wofür sie steht. In diesem Fall: Die Integration queerer Menschen.
Der zivilgesellschaftliche Widerstand macht Hoffnung. Ihm muss Integration gelingen - nicht Symbolik.