Meta geht auf MAGA-Kurs! Der Kniefall von Zuckerberg vor Trump zeigt: Die EU muss dringend die Regulierung der Tech-Konzerne anpacken. Mit dem Digital Services Act hat sie ein Werkzeug, um endlich durchzugreifen – jetzt muss sie es auch nutzen! Langfristig braucht es ein soziales Netzwerk, das gemeinnützig, werbefrei und transparent ist – eine Plattform für die Community, nicht für die Milliardäre!
@dielinke Soziale Netzwerke müssen keine Plattformen sein

@EmoIsDeadAndSoAmI Oder zumindest keine im klassischen Sinne wie z.B. Instagram, X/Twitter, Facebook und co.

Btw, @dielinke: Man kann auch selbst sowas hosten und muss nicht mal viel ausgeben. Fragt mal eure Jugendorga.

@gelbphoenix @dielinke
Es gibt tatsächlich schon linke.social , das wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Netzpolitik betrieben, ist aber kein "offizieller Parteiserver" sondern eher ein unterstütztes Projekt.
Zudem gibt (oder gab es) social.linksfraktion.de, das aber nicht mehr aktiv bespielt wird weil die Linke leider nur noch als Gruppe im Bundestag ist.

Ein offizielles Projekt wär wahrscheinlich etwas anspruchsvoller im Sinne der Skalierbarkeit und Moderation.

@EmoIsDeadAndSoAmI Hmm... Warum nutzt man dann nicht linke.social? Erst recht wenn es eh vom BAK Netzpolitik betrieben wird.

Man könnte das so ähnlich wie die @GrueneBundestag machen. (Warum auch immer die Grünen auf Bundesebene (gemeint Bundesverband) keine Mastodonpräsens haben...)

@gelbphoenix @GrueneBundestag
Aus gruene.social:

"Das Angebot befindet sich derzeit in der Erprobungsphase. Wir sammeln Erfahrungen in Bezug auf die administrativen Aufwände, sowohl technischer als auch nicht-technischer Natur.
[..]
Zum aktuellen Zeitpunkt können wir noch nicht abschätzen, ob dieses Angebot langfristig bestehen bleiben wird."

Den Server betreibt ein Verein und als offizielles Parteiorgan ist der Server auch noch nicht gefestigt. Aber Ich bin dennoch durchaus beeindruckt.

@EmoIsDeadAndSoAmI Ist allerdings schon seit 2019 in der Erprobungsphase. Zudem betrieb Netzbegrünung bis 2020 die diverse Tools der Bündnisgrünen.
@gelbphoenix Ich glaube wenn alle 150 000 Mitglieder der Grünen spontan Bock hätten sich einen Account zu klicken wär das schon etwas "anstrengend". Sowas institutionell zu festigen kann dauern aber besser kontrolliert wachsen lassen als Dinge überstürzen

@EmoIsDeadAndSoAmI Stimme auf jeden Fall zu. Insbesondere wenn man sich manchmal andere Instanzen ansieht.

War halt allerdings so in der Art gedacht, dass es schon irgendwie in einer Art komisch ist, dass der Bundesverband der Linkspartei eine Präsens im Fediverse hat und andere Bundesparteien irgendwie nicht (wie ich es aktuell sehe).

@gelbphoenix
Der Bundes-Linken Account liegt ja auch auf Mastodon.social, was ja ein genereller öffentlicher Server ist der die Infrastruktur stellt.
Das ist viel risikoärmer als mit einem Bundes-Grünen Account zu suggerieren, das gruene.social jetzt als Parteiorgan scharf ist.
Und dafür wie viel die Netzbegrünung schon gemacht hat wär es auch komisch jetzt auf Mastosoc zu gehen. Wir werden ja sehen was noch kommt
@EmoIsDeadAndSoAmI Auf jeden Fall! Ich bin generell für eine größere Akzeptanz des Fediverse. 😅
@dielinke Ihr habt dieses Soziale Netzwerk soeben benutzt.
@chpietsch @dielinke kann man das einer Partei die Wahlkampf macht und dorthin muss wo man Meschen erreicht verübeln?
@MaximilianBlum Ich verüble niemandem, das #Fediverse zu benutzen. Die Formulierung von @dielinke erweckt aber den Anschein, dass sie nicht weiß, dass es das Fediverse gibt.
@chpietsch @dielinke das ist relativ unwahrscheinlich da quasi die Partei mit linke.social selber eine Instanz betreibt ;) Es steht allerdings tatsächlich noch der Umzug des Accounts der Bundespartei dorthin aus.
@dielinke ihr bietet Whatsapp und Telegram als Kontakt, aber kein Signal oder Threema. Schon mal *darüber* nachgedacht? 🤷‍♂️
@dielinke Es ist bereits da…
@dielinke ich möchte lösen.

Was ist das #Fediverse?
@dielinke oh No, was für ein fail🙈
Das "soziale Netzwerk, das gemeinnützig, werbefrei und transparent ist – eine Plattform für die Community, nicht für die Milliardäre" gibt es schon, ihr schreibt gerade von einem solchen: @dielinke
😉 #mastodon #linke
@synapsenkitzler @dielinke @utzer hier werden jetzt alle sagen, warum nicht einfach "Fediverse". Schwierig, denn da gibts ja noch dieses #bluesky wo jetzt grade alle von X hinrennen. Man kann sagen, bluesky ist nicht wirklich dezentral aber hey wie dezentral ist Email oder selbst mastodon? Da gibt es Unterschiede ja, aber zumindest in der gelebten Praxis kein schwarz und weiß. Und usability ist auch nicht ganz egal. Im übrigen empfehle ich auch was von @annalist dazu https://www.nd-aktuell.de/artikel/1187232.social-media-twitter-exodus-anderswo-ist-der-himmel-blauer.html
Twitter-Exodus: Anderswo ist der Himmel blauer

Millionen Nutzer*innen ziehen von »X« zu Bluesky um. Seit Elon Musk Twitter übernommen und zum Sammelbecken rechter Trolle gemacht hat, gab es immer wieder solche Wellen hin zu anderen Plattformen, aber diese ist anders.

nd-aktuell.de
@synapsenkitzler @dielinke @utzer @annalist P.S. ich selbst bin auch der Meinung dass man Grenzen der Usability durch echte Gemeinschaft (dezentrale Orga u Struktur) in Kauf nehmen sollte, allein schon deshalb weil ein zentrales staatlich finanziertes social media nicht die Lösung sein kann. Und ein Bluesky das sich potenziell verkäuflich macht und schon über Werbung ausspielen nachdenkt, natürlich auch nicht.