War ja zuletzt vor 17 (oder 18?) Jahren im Krankenhaus und ich erinnere mich nur dunkel daran. Heutzutage gibt es hier im Krankenhaus der großen Stadt Case Managerinnen, die für einen alles koordinierten. Klang erst befremdlich, aber wie toll ist das: jemand, der sich für Fragen und Abstimmung zuständig fühlt, erreichbar ist, konstruktiv und freundlich.
Meine Case Managerin ist übrigens ein Mann. Die Website der Frauenklinik verwendet das generische Femininum. <3
Tag 1 nach der OP. Alles lief wie geplant, ich bin erleichtert und dankbar. Neun Stunden geschlafen. Heute morgen gab es Käsebrötchen und Mandarine. Und nun Ruhe mit Schlaf und Buch.
(Nur eine Wasserstandsmeldung, für Antworten bin ich zu müde.)
Nun wird die Herausforderung sein, die Geduld und die Nerven zu bewahren. Nicht den Alltag wieder aufzunehmen, obwohl ich zuhause bin. Gestern Abend rächte sich erste Überanstrengung durch den Umzug bereits. Gut, dass mir das Krankenhaus ausreichend Schmerzmittel mitgegeben hatte.
Eigenartig, nun vor diesem luxuriösen Schatz ZEIT zu sitzen, mit Heilung als einzige Aufgabe. Krasser Kontrast für Eine, die 14 Jahre selbstständig war. (Nina Kunz‘ Buch ist übrigens super.)