Robert Habeck: „In Deutschland gehört den reichsten 10 Prozent rund 60 Prozent des gesamten Vermögens. Sie haben nicht mit steigenden Mieten zu kämpfen und nicht mit hohen Lebensmittelpreisen. Die treffen vor allem diejenigen, die ohnehin schon jeden Cent umdrehen müssen. Auch deshalb gibt es immer wieder Vorstöße, sogenannte „Superreiche“ auf ihr Vermögen zu besteuern und das Geld für das Gemeinwohl zu nutzen – und ich finde das sinnvoll.“

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#TaxTheRich

@TwraSun Hm. Den einen was wegnehmen und den anderen geben. Klingt für mich nach raub. Klevere Idee. Solange es einen selber nicht betrifft. Damit sind wir dann wohl im Kurzsichtigkeits-Wettbewerb bei den blinden angekommen. Warum verkauft nicht jemand den Reichen etwas das Sie wollen und noch nicht haben? Ach ja. Dafür muss man sich ja was einfallen lassen. Stimmt da war ja was. Nach einem Robin Hood zu rufen -nicht mal den Mumm haben selbst zu stehlen- ist leichter als denken.

@Aiyarree @TwraSun

Den einen was wegnehmen und den anderen (der Allgemeinheit) geben. Klingt nach Steuern.

Und wer viel hat, kann und sollte auch viel beitragen. Stattdessen tragen die Superreichen (prozentual gesehen) am wenigsten zur Gesellschaft bei.

@Aiyarree @TwraSun Hmm, interessante Ausführung.
Ich halte da 2 Sachen dagegen.
1. Grundgesetz Artikel 14.
"Eigentum verpflichtet"
Grundsätzlichen erkennt das #GG Privateigentum an. Doch der Gebrauch des Eigentums soll dem Gemeinwohl nicht zuwiderlaufen, sondern ihm zugutekommen.
2. Niemand wird aus sich heraus Milliardär. Es ist in unserem kapitalistischen System stets auf Ausbeutung anderer aufgebaut. Ich lasse andere für mich arbeiten. Ich kaufe mit diesem Geld Landstriche in armen Ländern und bestimme dann, zu welchen Bedingungen die Menschen dort arbeiten und wie viel sie bekommen. Immer in dem Duktus, das Vermögen meines Unternehmens und mein eigenes zu mehren.

Die Romanfigur Robin Hood hat gegen eben solche ungerechten Strukturen gekämpt. Und wir reden hier nicht von "Der hat aber ne größere Jacht!". Es geht um essentielle Bedürfnisse, um Chancengleichheit und um Menschlichkeit.

@Aiyarree @TwraSun Reich wird man i.d.R. nur in dem man Andere für sich arbeiten lässt (ob direkt oder indirekt, z.B. durch Mieten). Kann sich ja jeder selbst ausmalen wie "fair" jemand ist, der Milliardär geworden ist und wer der "Räuber" ist...
@Aiyarree @TwraSun Ohne Ausbeutung und kriminelle Geschäftspraktiken ist es unmöglich Milliardär*in (man achte hier auch auf Habecks Betonung, dass er Milliardär*innen und nicht Millionär*innen meint) zu werden. So viel zum Wegnehmen 😉