Freitag, 22.11. 19 Uhr EAG-Solitresen mit Vortrag “Das Pogrom im Scheunenviertel”

Der Vortrag beschäftigt sich mit den Ursachen der Migration osteuropäischer Jüdinnen und Juden nach Deutschland, der Migrationspolitik der Weimarer Republik und der Mobilisierungskraft des politischen Antisemitismus in der Zeit des 1. Weltkriegs.
Der Referent Jess Earle ist Historiker und arbeitet für die Bildungs- und Vermittlungsabteilung des Museums im Centrum Judaicum – Stiftung Neue Synagoge Berlin.

Am 5. November 1923 begann am frühen Mittag im Berliner Scheunenviertel ein antisemitisches Pogrom. In dem migrantisch-proletarisch geprägten Viertel griffen Randalierer*innen osteuropäische Jüdinnen und Juden auf offener Straße an, plünderten ihre Geschäfte und drangen in ihre Wohnungen ein. Die Berliner Polizei griff stundenlang nicht ein — im Gegenteil: Nach offiziellen Polizeiberichten waren die osteuropäischen Jüdinnen und Juden durch ihr eigenes Verhalten an den Ausschreitungen schuld.

Wie konnte es bereits 10 Jahre vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten zu diesem Pogrom mitten in Berlin kommen?

Kommt zum Vortrag!

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Im Anschluss wird es wie immer gute Musik und kühle Getränke geben. Dazu erwarten euch ein prall gefüllter Infotisch mit der neuen Broschüre und den Solibeuteln der EAG [Emanzipative Antifaschistische Gruppe], sowie die Möglichkeit mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihre Gruppe kennenzulernen.