(1) Fazit der ersten Exkursion des #Klimascout: Der Grund für die Wanderung war, Menschen erkunden, die Natur im Unbekannten studieren. Dabei habe ich mehr entdeckt, als schon die Mitfahrgelegenheit bei Google bot. Ich habe in alle Gärten schauen können und dort mehr #Palmen, #Bananen und #Feigen gesehen, wohlgemerkt auf 350 m Höhe, als zuvor per street view südlich von Lyon. Die Lust auf Exoten scheint vorhanden, aber man traut dem Klimawandel noch nicht. Es dominiert das Altbewährte.
(2) Erstaunlich ist, dass einerseits die #Feigen als #Klimaindikatoren drei Meter hoch wuchern, mit sehr kleinen und immer noch grünen Früchten, aber gleichzeitig #Palmen immer noch lieber im Topf gehalten werden. Wo aber die Feige fern der Hauswand gedeiht, kann auch die Palme als Parkbaum gesetzt werden. Auf den Feldern wächst wie überall, das was Geld bringt. Ich habe #Soja gesehen, aber weder #Erdnuss noch #Süßkartoffel. Und nur östlich des Rheins reifte #Hirse entlang des Weges.
(3) Ein #Klimaindikator fehlte vollkommen: Die #Olive. Da hab ich keine Spur entdecken können. Obwohl ich sie bei mir schon erfolgreich überwintert hatte. Es ist also doch, wie ich denke, ein weiter Weg, eine Veränderung zu erkennen und dann damit zu arbeiten. Und noch schwerer ist es, beides gleichzeitig zu tun: Den #Klimawandel zu nutzen, die #Klimakatastrophe zu verhindern. Diesen Spagat empfinden die meisten wohl weniger lust- als eher schmerzvoll. Denn nach dem Erkennen kommt das Handeln.