Wie können wir Geschichte verstehen, wenn wir nur klar beantwortbare Fragen stellen? In #GeschichtstheorieamWerk stellt Jan Gräber die Geschichtswissenschaft als geordnetes Chaos dar, das ständig nach Kontrolle strebt. Dabei könnte mehr Unordnung neue Perspektiven eröffnen.
Das Stellen unbeantwortbarer Fragen. Überlegungen zu einer unaufgeräumten (Geschichts-)Wissenschaft
Jan Gräber - Warum konzentriert sich die Geschichtswissenschaft so sehr auf das Beantwortbare? Folgt man dieser Frage, so zeigt sich, dass diese Fixierung auf Kontrolle und Ordnung ihr kritisches Potenzial einschränkt. Was könnte sie leisten, wenn sie den Mut hätte, sich unbeantwortbaren Fragen zuzuwenden?