Die #Getreideernte in #Niedersachsen ist dieses Jahr um 14 % gesunken, hauptsächlich aufgrund von #Extremwetter. Ein nasses Winterhalbjahr und überflutete #Felder behinderten die Aussaat und das Wachstum der Pflanzen. Auch die #Erzeugerpreise für #Getreide und #Kartoffeln sind deutlich gefallen. Um auf den #Klimawandel zu reagieren, setzen immer mehr #Landwirte auf nachhaltige Anbaumethoden wie #Direktsaat, die Böden schonen

#Landwirtschaft #Klimakrise #Ernte

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Schlechte-Ernte-Landwirte-suchen-Loesung-fuer-Folgen-der-Klimakrise,erntebilanz180.html

Schlechte Ernte: Landwirte suchen Lösung für Folgen der Klimakrise

In Niedersachsen ist die Getreideernte in diesem Jahr um gut 14 Prozent geringer ausgefallen als im Vorjahr. In der Erntebilanz nennt die Landwirtschaftskammer die Gründe.

@tinoeberl mal so ganz naiv: wenn das Angebot aufgrund von Ernteausfällen sinkt, dann müssten doch in der sogenannten Marktwirtschaft die Erzeugerpreise steigen
#landwirtschaft #solawie
@helene @tinoeberl eigentlich schon, nur strömt aus dem Ausland (u.a. derzeit Ukraine) billiges Getreide ins Land (das unter völlig andern Auflagen produziert wird) mit dem sich Mühlen usw eindecken und die dann nur noch weniges heimisches Getreide benötigen um die schlechte und teils stark belastete Billigware wieder unter deutsche Grenzwerte zu bekommen.
@DaAnda @tinoeberl mein Beitrag war eher ironisch gemeint. Ich weiss nicht wie viel Getreide importiert wird, aber unabhängig von Getreide aus der Ukraine ist es doch so, dass die großen verarbeitenden Betriebe schon seit langem die Produzenten unter Druck setzen und die Preise mit ihrer Marktmacht bestimmen und nichts durch Nachfrage und Angebot geregelt wird
@tinoeberl bei Mais und Rüben betreiben wir schon seit 20 Jahren Direktsaat auf Mulch, nur ohne Chemie (Totalherbizid) vor der Saat ist diese Methode derzeit nicht mehr wirklich möglich. Ohne Chemie kann man Beikräuter nur mechanisch bekämpfen, was bedeutet dass der Boden irgendwie bearbeitet werden muss. Habe dieses Jahr deshalb den Boden vor der Saat ca 3cm tief bearbeitet, was auch relativ gut geklappt hat. Es blieb genügend Mulchauflage als Erosionsschutz bestehen.