@ulrichkelber "...und nutzt nur noch Social Media Kanäle kommerzieller Anbieter?"
Nicht nur das es bleibt auch auf einer Plattform wo ein Faschist das sagen hat und der nichts gegen Hass & Hetze unternimmt und mittlerweile auch nicht davor zurück schreckt Hitler zu vergöttern. Aber gut, steckt halt die FDP hinter dem Ministerium und die hat sich ja auch schon mehr als 1x klar und deutlich positioniert.
Brief oder Fax an die Hausleitung.
"Hiermit beschwere ich mich gemäß Artikel 17 Grundgesetz bei Ihnen über..."
""Ich erwarte, dass Sie umgehend bei ni X aussteigen..."
Und parallel dazu eine Petition beim P-Ausschuss des Bundestages mit ähnlichem Anliegen für alle Ministerien.
Unter dem Originalposting sind genug Argumente und Phrasen, das ist vielleicht was für einen verregneten Sonntag.
Alle 4 Jahre bei der Bundestagswahl. Piraten wählen, dann klappts auch mit der digitalisierung.
@Life_is aus eigener Erfahrung? Nein. ;-)
Das Problem ist nicht der politische Wille sondern:
a) der Föderalismus
b) die Finanzierung
c) der notwendige Kulturwandel in Ämtern und Behörden
d) geeignete Software (und Hardware)
e) geeignete Mitarbeiter*innen
f) Support
Der Marsch durch die Institutionen, nicht nur politisch sondern auch was die Digitalisierung betrifft, ist mühsam und langwierig. Daran ändern auch andere Wahlergebnisse wenig.
Da ist ein Mensch 19 Jahre Bundestagsabgeordneter. In den 19 Jahren Erfahrungen im Bundestag, mit Ministerien und Ämtern. Was hat er da eigentlich wahrgenommen? War er ständig entrückt, wie manchmal der Hl Franzikus, der ansonsten ein praktischer Mensch war. Jeder der nicht Bundestagsabgeordneter war und keiner Partei angehört, aber das heitere Treiben in Ministerien und Behörden erlebt hat, wundert sich und wer sich schriftlich äußern kann, der schreibt einen Text wie Ihren.
Die piraten haben Als einzige eine Software gemacht. Liquid Threads. Und es könnte eine geeignete Software sein.
Die anderen parteien haben eine zugangssoftware lange verhindert und dann mit Luca die schlechteste zu einem höchsten Preis gekauft.
Weil die Leute die Website ignorieren (zu Recht), aber bei X sind und nicht bei Mastodon.
Und das ist so, weil die Leute bei X die Infos der Ministerien in verstehbarer Form finden.
@Life_is @DS_Friend @ulrichkelber
ich glaube nicht, daß für deutsche Behördentexte Twitter/x ein geeignetes Medium ist - oder wure das Zeichenlimit jetzt dort aufgehoben?
@echopapa @DS_Friend @ulrichkelber
Tatsächlich ja. Für die Accounts mit blauem Haken hat Elon das 280 zeichenlimit schon vorlangem aufgehoben. Ebenso für Videos.
@Life_is @DS_Friend @ulrichkelber
Aber auch in 280 Zeichen paßt sicher praktisch kein Text des BMBF. Schon die Watzinger Begrüßung auf der Homepage kratzt am Standard-Mastodon-Limit.
Superentscheidung, wenn die EU demnächst X und FB wegen DSA EUweit sperrt.
Ich habe mit #IFG eine Anfrage zur Stilllegung des Mastodon-Accounts des @[email protected] gestellt: https://fragdenstaat.de/a/316845 (Nur echt mit Typo!)
Wundert uns das?
Unser staatliches Bildungswesen zelebriert eine so offensichtliche Digitalisierungsverweigerung, dass es nur konsequent ist, wenn es alle "Entgleisungen" im Keim erstickt.
@BlackPanter004 @ulrichkelber @BMWK
Danke, immerhin mal ein wenig etwas zu den Gründen dahinter. Dass man das nicht genau so schon im Abschieds-Post transparent erklären konnte, anstatt da nur salopp "Tschüss, wir sind jetzt nur noch bei den Datenkraken 1..n" zu sagen, ist leider ein weiteres Beispiel für das Versagen bei der Kommunikation.
@BlackPanter004 @ulrichkelber @BMWK
Ich hab in Mathe eigentlich immer ganz gut aufgepasst, und damals war "alle" echt nah an "die meisten". Mit der Argumentation müsste man also als oberste Priorität einen RSS-Feed oder Mastodon anbieten, denn beides erreicht alle Menschen ohne jeglichen Account.
Für das Fediverse ist es ein Schlag in die Gesichter von Entwickler*innen, die an der Föderierung von Fakten arbeiten.
Oder an besseren Moderationslösungen, der Einbindung von Wissen und OpenData.
Wir haben an der Föderation von wikidata und wikibase gearbeitet, haben föderiertes geocoding spezifiziert, wir arbeiten an einer bridge zu OpenStreetMap,
andere arbeiten an der Föderation der Bücher, des gedruckten Wissens und gleichzeitig arbeiten die Erfinder*innen an E2EE …
Bei alldem wäre es die Aufgabe eines Ministeriums (mit den wichtigsten Multiplikatorfunktionen), so etwas zu unterstützen und nicht zu torpedieren.
Stattdessen werden hyperkapitalistische Desinformationsportale oder Spielefirmen mit Millionen unterstützt.
Staat, schlag uns nur immer mitten ins Gesicht. @bmbf_bund
Und die Ministerin gehört zu welcher Partei? Korrekt...