Ein fiktiver Brief.

Liebe Eltern,

wir verstehen Ihren Frust, wenn die #Kita geschlossen bleibt oder die Öffnungszeiten kürzt. Aber wissen Sie: Unsere Realität ist geprägt von niedriger Bezahlung, einer kostenpflichtigen Ausbildung ohne Vergütung. Dazu kommt ein hohes #Krankheitsrisiko durch Eure fiebernden, kotzenden, rotzenden Kinder. Steigende Anforderungen aus Politik und Elternschaft und eine kaum mehr tragbare Last der #Verantwortung.

Wir lieben unsere Arbeit – doch unter solchen Bedingungen wird es immer schwerer, sie auszuführen. Vorwürfe und mangelnde Wertschätzung erschweren es zusätzlich. Vielleicht sollten wir gemeinsam für bessere #Arbeitsbedingungen kämpfen – zum Wohle Ihrer Kinder und unserer Berufung.

Mit solidarischen Grüßen,
die Erzieher:innen

#GuteKita

@Geritthomas Da fehlt das Imstichgelassenwerden durch die fürsorgepflichtverletzenden Arbeitgeber, die alles ausreizen was geht (egal ob die Einrichtung staatlich, kirchlich oder privat getragen wird) und inkonsistenten larifari Anforderungen durch lawierende Gesundheitsämter und Kinderärzte, die natürlich keine Hilfe bieten, den Eltern klar zu machen, dass ihr Kind tatsächlich krank ist.

Und last but not least: Mittlerweile ist selbst #Familienpolitik nichts anderes als #Wirtschaftspolitik.