Jetzt kam übrigens raus, dass OB Hilbert die Frist für die Einreichung vom Bauantrag fürs Sachsenbad und damit die Unmöglichkeit auf Rekommunalisierung im stillen Kämmerlein bis 2026 (!) notariell verlängert hat. Der Investor hat das Gebäude schon 2 Jahre nicht planerisch angefasst und bekommt jetzt nochmal 1,5 Jahre Zeit geschenkt, um nur nen Bauantrag einzureichen.

Unabhängig vom Fall, der mir wirklich wegen des Gebäudensembles im Herzen weh tut, ist das eine radikale Verselbstständigung der Verwaltung in einer Phase, in der der neue #StaDDrat noch nicht konstituiert ist. Ich bin nach wie vor pissig - und drauf und dran, zumindest Transparenz in die Sache zu bringen.

@stillnotlovin Als Chance im Problem sehe ich die Möglichkeit einer planbaren Zwischenutzung bspw. für Wohnungslose, die dort mit relativ wenig Aufwand zweimal legal überwintern könnten.

Die Debatte im #staddrat zu den Optionen legalen Squattings am Beisoiel des #Sachsenbad fände ich
jedenfalls spannend.

Ist ja nicht so als gäbe es in #Dresden zu wenig Bauruinen in kommunaler Hand, die sinnlos verrotten, während viele Initiativen vergeblich bezahlbare Räume suchen.

@inkorrupt langfristig muss da trotzdem etwas hin was die Pieschner:innen bspw als Stadtteilzentrum und das Bad für Rehasport und Co nutzen können.

Bei "kann man relativ einfach Unterkunft" drauf machen wäre ich vorsichtig, das Gebäude ist seit 1994 dicht, das Dach komplett kaputt und innendrin ist schonmal ein spielendes Kind - wenn ich mich recht erinnere - auch wegen kaputter Substanz zu Tode gekommen.

@stillnotlovin Klar ist die Ruine keine Dauerlösung, und die "Platte für Leute ofW" ist nur ein Beispiel. Aber politischen Willen vorausgesetzt findet sich ganz sicher eine Nutzung

Und ein bisschen gilt es ja auch darum Druck auszuüben und für den Fall eines Rückkaufs ein Konzept präsentieren zu könne?.

Hab jedenfalls schon ähnlich schlimme Buden erlebt, die sich dank engagierter Subotniks vieler Volunteers mit der Zeit zu Perlen entwickelt haben.