@zucker
Bürgergeld sind für Alleinstehende 563€/m. Die 1.300 Menschen machen im Monat also höchstens einen Schaden von ca 732.000€. In Relation dazu hab ich 5.500.000 Menschen, die zusammen höchstens um die 3.096 Mio € pro Monat rechtmäßig ausgezahlt bekommen.
Nehmen wir nen Sachbearbeiter. Der verdient vielleicht 2.500€ im Monat. Der Arbeitgeber zahlt also inklusive Sozialversicherungsbeiträge so um die 5000€. Für den Gegenwert des Schadens kann ich also ca 146 Sachbearbeiter einstellen. Jeder davon muss also jeden Monat ca 9 dieser 1.300 Menschen "bearbeiten" um die unberechtigten Zahlungen zu verhindern. Dann haben die Mehrkosten die Einsparungen komplett aufgefressen. Also entweder ich begnüge mich mit 366.000€, nehm nur 73 Sacharbeiter und lass sie pro Monat 18 Fälle bearbeiten (und ich hab noch nicht berücksichtigt, dass Menschen Urlaub machen und krank werden!), oder ich mach das Sinnvollere: Ich such mir Probleme bei denen ich pro Geldeinsatz für Personal mehr Return on Investment bekomme. Die Cum Ex Strafverfolgung fällt mir da sofort ein.
Aber das ist der Grund, warum das ne fucking Scheindebatte ist und jeder, der sich mit BWL auch nur minimal auskennt (Hallo Herr Lindner!) weiss das auch sofort! Für unter einem Promille Mehrkosten nimmst du keinen Rotstift in die Hand sondern machst ne Flasche Schampus auf und feierst es als Meilenstein.
@Omega