Studie: CO₂ beeinflusst globale Temperatur stärker als bisher angenommen

Eine Verdoppelung der CO₂-Menge in der Atmosphäre könnte einen Anstieg um 7,2° bewirken.

Der letzte IPCC-Bericht hatte noch einen Spanne von 2,3 bis 4,5° geschätzt.

Die Modelle aus CMIP6 gehen von 2,8 bis 5,8° aus.

Konsequenz wäre: Wir erreichen die 2° *deutlich* eher.

#Klimakrise #Klimakatastrophe

https://phys.org/news/2024-06-heavier-temperature-previously-thought-analysis.html

CO₂ puts heavier stamp on temperature than previously thought, analysis suggests

A doubling of the amount of CO2 in the atmosphere could cause an increase in the average temperature on Earth from 7 to a maximum of 14 degrees. This is shown in the analysis of sediments from the Pacific Ocean off the coast of California, by researchers at NIOZ and the Universities of Utrecht and Bristol. Their results were published in Nature Communications.

Phys.org

@ThankYouForTheFish Damit wäre das auch aus meinem Erwartungsbereich draußen. Als erste Studie …

… und im Papier wird es nicht besser: https://www.nature.com/articles/s41467-024-47676-9.pdf
https://www.nature.com/articles/s41467-024-47676-9

* Das sind Meeresoberflächentemperaturen. Die sind niedriger als der Mittelwert.
* Bei einem Rückgang auf etwa ein Viertel (1100 auf 280) sehen sie im Norden 18°C Unterschied. Also 9°C bei einer Halbierung. *Des Meeres*.

Puh.

Ich hoffe sehr, dass sie Unrecht haben. Das sieht nicht gut für uns aus.

@ArneBab
@ThankYouForTheFish
Man muss das Ergebnis der Sedimentauswertung im Kontext sehen und auch im Paper selbst das Kleingedruckte lesen.
Im Miozän war das Land stärker bewaldet als heute. Aus dem inner-kontinentalen , von Biomen bestimmten Wasserkreislauf ergeben sich daher bereits mehr Methan und mehr Wolken.
Darauf weisen die Autoren auch hin. Und sagen, dass eine Berücksichtigung dieser beiden Faktoren Methan und Wolken das ECS erheblich senken würde. UND sie sagen außerdem, dass sich ihre Methode ECS zu errechnen maßgeblich von der Methode "des IPCC" unterscheidet.

Und: damals war der Panama Isthmus weit offen und der Pazifik-Zufluss in die Arctic Sea komplett zu. Also war auch die Ozeanströmung dort vor Kaliforniens Küste anders.
Wenn es eine Upwelling-Zone war, macht es den Proxy unbrauchbar für globale Mittelwerte, weil Tierchen in Upwelling-Zonen mehr Nutrients kriegen und das zu höheren CO2-Berechnungen führt.
https://www.nature.com/articles/s41467-024-47676-9
#Witkowski 2024

Continuous sterane and phytane δ13C record reveals a substantial pCO2 decline since the mid-Miocene - Nature Communications

Molecular fossils from marine phytoplankton reveal a substantial decline in CO2 values over the past 15 million years and may support higher climate sensitivity than previously reported.

Nature

@ArneBab @ThankYouForTheFish

Das Miozän als Analog für Exxon's heutiges CO2-Experiment find ich sowieso ungut.
Einmal wegen dem og. höheren Methan und mehr Wolken durch mehr innerkontinentale Regen-erzeugende Biome.

Außer den beiden paleografischen Umständen, dass die Arktische See kein Pazifikwasser kriegte und bei Panama ein weit offener Zugang war, der einen Austausch mit Atlantik-Wasser
ermöglichte,
waren noch andere Klima-bestimmende topografische Eigenarten anders:
die Rockies und die Alpen waren viel niedriger, die Arabische Halbinsel gehörte noch zu Afrika, das Mittelmeer umfasste das Schwarze Meer, die Meerenge vor Gibraltar war anders, also auch der Zustrom von Atlantik-Oberflächenwasser ins Mittelmeer und der Fluss von Deep-Water aus dem Mittelmeer in den Atlantik. Beides heute AMOC-Faktoren.

Ostasiens Gebirge existierten nicht.
Auch anders: ENSO4-Gebiet um Indonesien, wo ua. Australien 15° südlicher lag. Also müssen auch ElNino und LaNina anders gewesen sein.

@anlomedad Danke fürs Detaillierte Lesen.

Mehr Methan als heute würde ich bezweifeln (wir haben die Methanlevel von 500ppb auf ~2k erhöht), aber die reduzierte Wolkenbildung durch die Abholzung hier ist ein Punkt, den ich noch nicht bedacht hatte.

Allerdings einer, der mir Sorgen macht: Wenn Aufforstung dazu führt, dass es mehr Wolken gibt, könnte sie zeitweise den Treibhauseffekt verstärken (könnte, muss nicht: Wolken sind ein großer Unsicherheitsfaktor).

⇒ Risikofaktor.
@ThankYouForTheFish

@anlomedad Dass sich auch sonst vieles von heute unterscheidet ist klar.

Der Grund, warum es sinnvoll sein kann, trotzdem so weit zurückzublicken, ist dass wir inzwischen aus dem Klimabereich draußen sind, in dem wir leicht zugängliche historische Daten haben.

Specific Climate Sensitivity bedeutet, dass sie nur eine partielle Ableitung nach zwei Faktoren rechnen.
@ThankYouForTheFish

@anlomedad Hast du eine Quelle für die genauen Methan-Konzentrationen im Miozän?

(bevor ich da weiter was behaupte — heute hohe Methan-Konzentrationen — möchte ich das gegenprüfen, habe aber in den letzten 15 Minuten keine Quelle gefunden und muss aus Zeitgründen die Suche abbrechen :-( )

@ThankYouForTheFish

@ArneBab @ThankYouForTheFish

Methan für's Middle Miocene vor 15mio Jahren gibts nicht. Der Blue Ice Bohrkern von 2022 ist noch nicht genau datiert und das CH4 darum noch nicht bis 2.7mio Jahre zurück kartiert. Bisher nur das Holozän.
Diesen Winter wurde ein Blue Ice Kern geborgen, der 6Ma Jahre zurückgeht. Analyse und Datierung noch in weiter Ferne.
Aber auch 6Ma sind noch Äonen weg von 15Ma.

Vor 15Ma war die Sahara noch bewaldet = innerkontinental viel Regen und darum viel Methan.
Der Sahara-Wald hat auch den Jetstream beeinflusst, den Asiatischen Monsoon und ElNino/LaNIna.
Und Russlands Norden war immens viel größer, siehe Karte = im Sommer viel Feuchtgebiete + Methan.

Und im Miozän fehlten fossile Verbrennungsprozesse mit ihren NOx Emissionen – einem Precursor für OH radicals, deren Job als Methan-Senke es ist, Methan kaputt zu schießen.

Da musste die atmosphärische Methan-Senke sich wohl allein aus Feuern regenerieren.
Aber Grasland, das sich sommers leichter entzündet als Wald, gab's damals weniger als heute.
Die Prärie in USA war zB. noch Wald. Es wird also weniger gebrannt haben als heute. Zumal heute die Biome verwundbar in Anpassung begriffen sind. Also war NOx damals niedriger als heute, nehm ich an.

Und je nach Methan-Senke, entstand aus 1000 ppb Methan irgendwann 1 ppm CO2 für die Ewigkeit.
Aus 3000ppb CH4 wurde dann also bei heutiger Methan-Senke alle 10 Jahre 3 ppm CO2 mehr.
Noch mehr, falls die Senke kleiner war, was ich annehme. Und noch mehr, falls Methan höher war als 3000ppb, was ich ebenfalls annehme.

Und weil's so warm war, war auch das Methan-aktive Gebiet größer als heute. Heute sind es ja hauptsächlich tropische Feuchtgebiete, und die neuen Feuchtgebiete im tauenden Permafrost natürlich, die am CH4-Rad drehen.
Damals reichten die tropischen Feuchtgebiete im Sommer vll bis auf die Höhe Bremens – auch weil die Alpen so niedrig waren und nicht als Klimagrenze fungierten wie heute.

Und Feuchtgebiete im heute ariden WestChina und Mongolei? Gebirge und Hochebenen da gab's ja noch nicht.

Und weil's so warm war, sind vll die küstennahen Hydrate im flachen Wasser >200m Tiefe langsam vor sich hin geschmolzen und ließen auch noch Methan in die Atmosphäre entweichen. Kann ich mir vorstellen.

Vll ist die langsame Hydrat-Schmelze ein Grund für hohe Werte in der CO2-Berechnung aus dem kalifornischen Ozeansediment? Es stammt ja vom damals und heute flachen Kontinentalschelf.

Ich nehme an, die vor-industriellen 700ppb CH4 waren im Mittel-Miozän vor 15 mio Jahren fünf oder vll gar zehn mal höher. Uuups.😁

@anlomedad das klingt alles nicht nach der vervierfachung von Methan, die wir aktuell haben. Deine erhöhten Zahlen sind erstmal aus der Luft gegriffen, oder?

(Methanhydrate könnten ein Grund sein, die kommen ja heute möglicherweise auch gerade)

Es könnte also repräsentativer sein, als für mein Wohlbefinden zuträglich …

(nicht, dass das nicht eh schon angegriffen wäre, durch die Risiken, die auch ohne das Papier die nächsten Jahrzehnte zu erwarten sind)
@ThankYouForTheFish

@ArneBab @ThankYouForTheFish

Nö, nicht völlig aus der Luft gegriffen.
Ich hab mal was Altes gelesen, wo stand, dass man +6°C bei 500ppm hinkriegt, wenn man 3000ppb CH4 hat.
Nich wörtlich nehmen – die Zahlen können anders gelautet haben. Ging glaub ich ums Eocene, als CO2 ja noch höher war...

Und es wurde dann die real verfügbare Fläche der benötigten Feuchtgebiete für diese CH4 Konzentration zusammengezählt.
Muss ma gucken, ob ich das noch in der Browser-Historie finde...

@anlomedad das wäre toll — danke! @ThankYouForTheFish

@ArneBab @ThankYouForTheFish

@ArneBab @ThankYouForTheFish

Das alte Paper ist nicht soo ergiebig gewesen wie ich es in Erinnerung hatte. Hab wahrscheinlich Zahlen aus anderen Papern damit zusammengemischt.
https://deepblue.lib.umich.edu/bitstream/handle/2027.42/62963/357320a0.pdf?sequence=1&isAllowed=y
#Sloan et al 1992

Hab einen Thread zum Mittel-Miozän geschrieben https://climatejustice.social/@anlomedad/112767037110608586
und mit den hier in der Konver schon beschriebenen Unterschieden zum Heute und mit 10x mehr Wetlands im Miozän ergeben sich 6608 ppb CH4 und daraus 2.12°C.

Zusammen mit den ungefähr 560ppm CO2 in 15Ma und der Theorie von heute, ECS = 3±1°C für 560ppm, die ich einfach mal unhinterfragt übernehme,
ergeben sich 5.12°C im Mittel-Miozän.

Westerhold et al 2020 haben 65mio Jahre globale Temperatur anhand von d18O proxies errechnet.
Für die 1 Mio Jahre in 15Ma kommen bei denen ca. 19°C raus.
Das ist 5°C über pre-industrial.
Und sehr nah an meinen 5.12°C, bei denen Methan aus Wetlands und auch aus normalem Wild-land sehr wichtig sind.
Also ich denke, ich hab Recht.😁
Hat Spaß gemacht.

Mehr Erklärung zum Bild findest Du imThread.

@anlomedad in dem Papier sprechen sie von der dreifachen Methan-Produktion durch Sümpfe, nicht von einer verzehnfachung.

Sie erklären damit eine stärkere Erwärmung der Polarregionen, weil in den Tropen das Methan durch Photochemie (dazu gehört OH) zerstört wird (sie sagen, es gab dort keinen deutlich stärkeren Treibhauseffekt) und sich im Winter mehr Polare Stratosphärenwolken bilden können (PSC).

Über 2000 ppb Methan lassen sich daraus nicht ableiten ⇒ widerspricht eher.
@ThankYouForTheFish

@ArneBab @ThankYouForTheFish

Ja und? Sloan et al hatten in dem Paper mit vielem Unrecht. Schon ihre Zahl für Eocene Kohlegebiete und heutige Feuchtgebiete ist falsch. Das ist ja auch von 1992.
Dann schreiben sie, sie wollten nur eine konservative Schätzung der Feuchtgebiete daraus ableiten. Warum? Welchen Grund führen sie für die niedrige Grundannahme an? Keinen.

Warum willst ihrer unbegründeten Verdoppelung (einer auch noch falschen Zahl) aber mehr glauben als meiner doch wohl mindestens indirekt begründeten Verzehnfachung?
Ich denk, Du guckst einfach nicht nüchtern genug drauf.
Vll ein Ding von unreflektierter Autoritätshörigkeit (uraltem Paper in Nature wird ungeprüft mehr getraut) oder/und einer Unterart uneingestandener Frauenfeindlichkeit.

Naja. Dann glaub Du halt dem neuen Paper, das insinuiert, IPPC habe sich mal wieder geirrt und die 2 Bohrkerne von kaliforniens Kontinentalschelf mit ihren 3 Datenpunkten in 15Ma könnte die derzeitige working theory von ECS 3C +-1 widerlegen...
Nich mal das Kleingedruckte in DEM Paper, dem Du aber glaubst, hast Du gelesen.

Macht Dich das nicht stutzig? So insgeheim? Naja, Mich wundert schon lang nix mehr.

@anlomedad Ich wusste bis gerade eben nicht, dass du eine Frau bist, deswegen kann ich zumindest deine zweite Vermutung ausschließen.

Was ich eher sehe ist, dass du aus Vermutungen ableitest, während das Papier, das du als Referenz dachtest, das nicht hergibt.

Damit machst du zwar plausibel, belegst aber nicht.

Einige deiner Unterschiede zum heute hatte ich angezweifelt, 10x mehr Wetlands ist unbelegt.

Du klangst, als könntest du das Paper widerlegen, hast das aber nicht.
@ThankYouForTheFish

@anlomedad Und was ich *glaube* ist nochmal was anderes.

Dass du das Papier nicht widerlegt hast, bedeutet nicht, dass ich glaube, dass das Papier stimmt.

Sondern nur genau, dass du es aktuell nicht widerlegt hast.

Und ich hatte gehofft, du könntest es bereits eindeutig widerlegen, weil die Menschheit einen deutlich weiteren Handlungsspielraum hat, wenn das Papier für die heutige Zeit nicht anwendbar ist.

@ThankYouForTheFish

@ArneBab @ThankYouForTheFish

Ich muss Eure falschen Schlüsse aus dem neuen Paper mit den kalifornischen Sedimenten gar nicht widerlegen.
Die Autoren schrieben doch selbst, dass es gar nicht auf heute anwendbar ist. Siehe Kleingedrucktes im Screenshot oder besser noch, im Paper selbst. Und guck Dir die Datenpunkte in ihrem Excel-Supplement an...
...
Hab mehr von Dir erwartet. Bin enttäuscht und ärgerlich über die so verschwendete Zeit in der Konver hier.

Immerhin hat mein Thread mir Spaß gemacht.

@anlomedad Nein, die Autoren schrieben nicht, dass es „gar nicht auf heute anwendbar ist“.

Sie schrieben, dass die Werte *wahrscheinlich* niedriger wären (“likely to be”) wenn sie Methan und Wasser miteinbeziehen könnten.

Upwelling haben sie geprüft und können es ausschließen. Und so wie sie es geschrieben haben, kam es wohl im peer review auf.

@ThankYouForTheFish

@anlomedad
Die verschwendete Zeit waren dann wohl unterschiedliche Erwartungen.

Wenn ich frage „hast du eine Quelle?“ bringt „ist plausibel“ nichts. Entweder es gibt eine Quelle, oder es lässt sich aus Quellen eindeutig berechnen, oder es gibt halt keine Quelle.

Dann wissen wir es nicht.

Das Besprechen von Möglichkeiten kann dann trotzdem interessant sein, es ist aber was, für das ich aktuell nicht die Zeit habe.

Hätte ich das deutlicher machen können?

@ThankYouForTheFish

@ArneBab @ThankYouForTheFish

Gavin Schmidt hat grad was Technisches zu dem Juli Paper geschrieben, Du erinnerst Dich, wo die Klimabubble jauchzend auf den Claim ansprang, das IPCC bzw. die darin zusammengefassten Forschungsergebnisse, lägen bei Climate Sensitivity um 4 Grad zu niedrig.
https://www.realclimate.org/index.php/archives/2024/08/oh-my-oh-miocene/

RealClimate: Oh My, Oh Miocene!

RealClimate: A recent paper suggested that 'climate sensitivity' derived from a new paleo-CO2 record is around 7.2ºC (for equilibrium climate sensitivity ECS) and ~13.9ºC (Earth System Sensitivity - ESS) for a doubling of CO2. Some press has suggested that this means that "Earth’s Temperature Could Increase by 25 Degrees" (F). Huge if true! Fortunately these numbers

RealClimate | Climate science from climate scientists...

@anlomedad Das ist nicht nur „was technisches geschieben“, sondern eine Reproduktion — danke!

"editors could commission special replicators to check this stuff specifically (and maybe even pay them for the service!)" ← das wäre klasse. Wünsche ich mir schon lange — für alle Fachbereiche.

Allerdings habe ich hier keine Leute Leute "jauchzend" auf die Ergebnisse anspringen sehen. Was ich sehe sind Sorgen.
In welcher Bubble hast du „jauchzen“ gesehen?
@ThankYouForTheFish

@ArneBab @ThankYouForTheFish

So ne Art masochistisches Jauchzen nehme ich wahr, wenn mal wieder wegen 1 einzelnen Studie erzählt wird, es wird viel übler als es der, vom IPCC zusammengfasste Forschungsstand prognostiziert.

@anlomedad zumindest von mir kommt das nicht — wenn du es bei mir wahrzunehmen glaubst, kommt es aus deinem Bild über mich, nicht von mir selbst.

@ThankYouForTheFish

@anlomedad @ArneBab

Ich finde solche Aussagen bedenklich. Klingt nach dem Narrativ der Panikmache und Hysterie. Davon abgesehen, dass es durchaus eine Diskussion in den Klimawissenschaften gibt, inwieweit die extremen Entwicklungen der letzten Jahre noch zu den Schätzungen des IPCC passen. Das Intervall für die Klimasensitivität wurde bereits nach oben korrigiert und die konkreten Auswirkungen sind ja nun auch katastrophaler als angenommen.

@ThankYouForTheFish @ArneBab

Ich bin echt nicht von der Fraktion, die dem Narrativ von "Ach, alles Hysterie" folgt. Ich will ja zB Klima- und Biodiversitätsforschung Forschung für den Fall, dass die Zivilisation und damit fossiles CO2 endet.

Was meinst Du genau mit "nach oben korrigiert"?

@anlomedad @ArneBab

Das hatte ich auch nicht angenommen, es ging mir um die Formulierungen.

Wie oben im Post erwähnt, neuere Schätzungen gehen von 2,8 bis 5,8° aus.

https://troet.cafe/@ThankYouForTheFish/112689419218276457

ThankYouForTheFish (@[email protected])

Studie: CO₂ beeinflusst globale Temperatur stärker als bisher angenommen Eine Verdoppelung der CO₂-Menge in der Atmosphäre könnte einen Anstieg um 7,2° bewirken. Der letzte IPCC-Bericht hatte noch einen Spanne von 2,3 bis 4,5° geschätzt. Die Modelle aus CMIP6 gehen von 2,8 bis 5,8° aus. Konsequenz wäre: Wir erreichen die 2° *deutlich* eher. #Klimakrise #Klimakatastrophe https://phys.org/news/2024-06-heavier-temperature-previously-thought-analysis.html

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