Julian Assange ist frei - ein guter Tag für den Journalismus? Leider nein, wie ich finde: "Assange wurde für Handlungen verfolgt, die zum Kern journalistischer Arbeit gehören: Missstände aufdecken und Geheimnisse enthüllen, an denen ein öffentliches Interesse besteht. Dass genau dies nun dem Spionagegesetz unterliegen soll, schafft einen gefährlichen Präzedenzfall, ein Dammbruch mit unabsehbaren Folgen."
https://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/wissen_denken_meinen/lorenz-meyer-wikileaks-julian-assange-freiheit.html
https://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/wissen_denken_meinen/lorenz-meyer-wikileaks-julian-assange-freiheit.html
Julian Assange ist frei - ein guter Tag für den Journalismus?
WikiLeaks-Gründer und Whistleblower Julian Assange hat sich mit der US-Justiz auf einen Deal geeinigt, der ihm die Freiheit sichern soll. Er soll sich dafür teilweise schuldig bekennen. Assange ist jetzt auf dem Weg auf eine Insel im Pazifik (US-Außengebiet), um diese Abmachung rechtsgültig zu machen. Danach wird er in Australien erwartet. Ist das ein guter Tag für den Journalismus?