@MJung @SheDrivesMobility @[email protected] @[email protected] @mastobikes Hab ich aber heute genau andersrum erlebt: Fahrradfahrer verbotenerweise gegen die Einbahnstraße gefahren, am Ende der Straße dann über sämtliche durchgezogene Linien und Sperrflächen und dabei zwischen den vor der an der roten Ampel haltenden Autofahren durch, um sich anschließend doch brav an der roten Ampel anzustellen. (1/2)
@micky @MJung @SheDrivesMobility @[email protected] @[email protected] @[email protected]

Ich sag's doch: Eine Frage des persönlichen Charakters und nicht des Verkehrsmittel.

Jeder kann sich mit jedem Verkehrsmittel, selbst zu Fuß, als Arschloch verhalten, oder eben auch nicht.
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Nur sind die Auswirkungen von Arschlöchern in Autos gravierender als bei Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen. Und die Gesellschaft deckt das.
@herdsoft @[email protected] @SheDrivesMobility @MJung @micky

Das ist eine verzerrte Darstellung und nur die halbe Wahrheit, siehe

https://fediworld.de/notes/9u6flc2kz59q04t3
Crazy-to-Bike (@crazy2bike)

@[email protected] @[email protected] @[email protected] @[email protected] @[email protected] Wenn ich mich richtig erinnere, ging es hier um due Behauptung, dass ausschließlich und quasi alle Autofahrer aggressiv agieren würden. Das ist halt schlicht falsch. Und auch wenn Autofahrer sicher bei Unfällen mit Fußgängern nicht selbst getötet werden, liegt das bei den Fußgängern und Fahrradfahrern nicht grundsätzlich und ausschließlich an den Autofahrern. So, wie ich nicht wenige Fußgänger und insbesondere Fahrradfahrer sowie Scooterfahrer bei rot über Ampeln, sich durch den Verkehr links rechts, Gehweg usw. von hinten kommend sehr zügig durch den Verkehr schlängelnd fahren sehe, lassen die Autofahrern eigentlich gar keine Chance, sie rechtzeitig wahrzunehmen. Aber hier wird die Schuld immer, grundsätzlich und ausschließlich den pöhsen Autofahrern zugeschrieben. Auch dann, wenn man die Umstände z.B. aus einer Zeitungsmeldung schlicht gar nicht kennt. Ich finde auch schlimm, wenn Menschen zu Schaden kommen, aber sorry, hier hat das schon religiös hysterische Züge 🤷🤦 RE: @[email protected] @[email protected] @[email protected] @[email protected] @[email protected] Mit dem Unterschied, dass die Schäden, die vom Fehlverhalten der Motorisierten verursacht werden können, um ein Vielfaches höher sind. Wie viele Autofahrende sind denn bei einem Unfall mit einem Radfahry getötet worden? RE: ...

Fediworld.de (powered by Sharkey)

@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Szenario: 1000 Fußgänger und Radfahrene sind unterwegs. 1000 Autofahrende auch. Einer ist ein Arschloch und rast. Was hat schlimmere folgen: Ein Auto rast in eine Radfahrer-Gruppe oder ein Radfahrer rast in eine Auto-Gruppe?

Autos sind gefährlicher als Fahrräder, daher ist es auch schlimmer, wenn eine Autofahrer*in ein Arschloch ist als wenn eine Radfahrer*in ein Arschloch ist.

Es besteht da keine Symmetrie.

@herdsoft @[email protected] @SheDrivesMobility @MJung @micky

Du willst das nicht verstehen.
Wenn der Radfahrer das "Arschloch" (deine Wortwahl) ist und durch sein Verhalten dem Autofahrer gar keine Chance lässt, dann ist das Ergebnis dasselbe. Hier in dieser Bubble wird aber immer, grundsätzlich, sofort und pauschal die Schuld beim Autofahrer verbucht, auch wenn man die Umstände allenfalls vom Hörensagen kennt.

Und das empfinde ich als indiskutabel pauschalusierend voreingenommen.

@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Ich verstehe Dein Argument sehr wohl. Aber es ist eine Nebelkerze, die mehr vernebelt als sie beleuchtet.

Für eine Teilmenge von Unfällen stimmt Dein Argument: Ob nun eine Radfahrerin wahnwitzig fährt oder eine Autofahrerin, das Ergebnis ist eine schwerverletzte Radfahrerin.

Jetzt setz Dich mal auf das Fahrrad und beobachte, wie viele Autofahrende Dich Durch verkehrswidriges Fahren gefährden.

1/x

@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Und dann schau Dir die Unfallstatistiken an, wie oft Radfahrende für Verletzungen an Autofahrenden ursächlich verantwortlich sind, und wie oft es umgekehrt ist.

Dann ist offensichtlich, dass Dein Argument den Sachverhalt auf den Kopf stellt.

2/2

@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Dann noch ein schwächeres neben-Argument:

Wenn die Autofahrer*in sich entschieden hätte, statt des gefährlichen Werkzeugs Auto das weniger gefährliche Werkzeug Fahrrad zum Einkaufen zu verwenden, dann wäre ein Fehler, gleich von wem rechtlich zu verantworten, in den Auswirkungen weniger gravierend gewesen. Auch diese Verantwortung tragen die Autofahrenden.

Außerdem: Die Infrastruktur für Radverkehr ist in Deutschland schlechter.

@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Das läuft darauf hinaus, dass diejenige, die sich zur Sicherheit für sie selbst für das Auto entscheidet und dafür die höhere Gefahr für andere in Kauf nimmt, natürlich die Verantwortung für diese Entscheidung hat.
@herdsoft @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky
Je größer das #Gefahrenpotential, desto größer ist die #Verantwortung für #Gesundheit und #Leben der anderen. Bei vielen Autofahrenden ist die Grenze zwischen grob fahrlässig und vorsätzlich fließend.
Und auch bei den Vorfällen, bei denen das #Fahrzeug zur #Einschüchterung oder gar als #Waffe eingesetzt wird, sind die Motorisierten ganz weit vorne, um nicht zu sagen, einsame Spitze.
@morsuapri @herdsoft @[email protected] @SheDrivesMobility @MJung @micky

Nein, bei einigen Autofahrenden. Ansonsten Zustimmung.

@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky Ja ganz sicher! Die Mehrzahl der Leute verhalten sich auch am Steuer absolut vernünftig.

Und ich habe als Autofahrer auch schon Fehler gemacht wo ich dachte, die Andern müssen mich jetzt für einen absolutes Arschloch halten. Obwohl es ein Versehen war.

Aber ich hab auch so viele Auseinandersetzungen mit Leuten, die einfach nicht einsehen wollen, dass auch Radfahrende Vorfahrt haben können...

@herdsoft @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky

Heute auf dem Nachhauseweg.
Ich habe im Übrigen keinen Ton von mir gegeben.
Wahrscheinlich wusste der Autofahrer ganz genau, dass er auf dem für ihn gesperrten Weg nichts zu suchen hat.
Aber erstmal einfach Radfahrende beleidigen.
#MotorisierteGewalt
#StVO

Über 90 % der Autofahrenden, mit denen ich als Radfahrer direkt zu tun habe, halten sich nicht an die Regeln und gefährden damit nicht nur meine Gesundheit und Leben.

@morsuapri @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @MJung @micky Über 90% kann ich mir nicht vorstellen. Ist es nicht vielleicht so, dass Dir die Anderen, die sich vernünftig verhalten, nur einfach nicht im Gedächtnis bleiben?

Aber natürlich sind es die unvernünftigen, die viel wahrscheinlicher einen Unfall verursachen.

@herdsoft @morsuapri @[email protected] @SheDrivesMobility @MJung @micky

Wie schon gesagt, finde ich, dass es recht wenige Autofahrer sind, die wirklich (massiv) zu eng überholen.
Aber heute ist auf der Landstraße ohne Radweg einer mal wieder mit vielleicht 50 cm Abstand zwischen Lenkerende und Außenspiegel bei gleichzeitigem Gegenverkehr mit ungebremster Geschwindigkeit (also vermutlich 100 km/h) an mir vorbei.

Auch wenn ich sonst, wie ihr gemerkt habt , nicht auf Autofahrer "eindresche" und das pauschal auch nicht für richtig und zieführend halte:

Was für ein Arschloch.
🤮
@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @herdsoft @morsuapri @MJung @micky
Das riesen Problem ist halt, dass der eine rücksichtslose Arsch unter 10.000 oder 100.000, die dich im Jahr überholen, reicht, um dich invalid oder tot zu fahren 😖

@f3kh6f @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky Ich würde das anders sehen: Ca. 10-30% der Autofahrenden halten die Abstände häufig nicht ein. Wenn dann ein zusätzliche Faktor hinzukommt, beispielsweise eine Fehler des Radfahrenden oder des Autofahrenden, dann kommt es zu einem Unfall und dann hat die Person im Auto eben nur einen Blechschaden, und die Person auf dem Fahrrad liegt wochenlang im Krankenhaus.

Aber die Sicherheitsmissachtung, die ist nicht selten.

@herdsoft @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky
ich seh nicht, wo sich das mit meiner Aussage beißen würde.
@f3kh6f @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky Durchaus: Es ist eben nicht ein "rücksichtsloser Arsch" unter 10.000, sondern es ist ein "rücksichtsloser Arsch" unter 10 in Kombination mit z.B. einer brechenden Sattelstütze, die Dich das Leben kostet.

@herdsoft @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky

Ok. Alle wieviel Überholvorgänge bricht Dir die Sattelstütze (oder was vergleichbares, aus der Bahn werfendes)?

@f3kh6f @crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky Gebrochene Sattelstützen bisher: 2. Gebrochene Sattel bisher: 3. Gebrochene Lenker bisher: 1. Gebrochene Pedale bisher: 2.

Und das ist ja nur eine von vielen Möglichkeiten, was als 2. Faktor dazukommt. Vielleicht ist die Autofahrende vom Smartphone abgelenkt. In Schlagloch oder ein Windstoß lenkt die Fahradfahrerin ab oder oder oder...

Und dann hat man eben mehrere Hundert tote Radfahrer*innen pro Jahr.

@herdsoft @f3kh6f @[email protected] @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky

Dann würde ich mal die Qualität, Wartung und Austausch meines Materials überdenken.

Ich behaupte, meine
#MTB müssen viel mehr einstecken und sind viel größeren Belastungen durch Vibrationen, Schläge, Steinkontakt, Steinbeschuss usw. bis hin zu Stürzen ausgesetzt als jedes #mdRzA etc. Rad.

In 35 Jahren exakt Null Lenkerbrüche, Sattel- oder Sattelstützenbrüche oder sonstige Materialdefekte (außer platte Reifen).

@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f "Überdacht" habe ich das bereits.

Ich habe ein Schauff Sumo mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 180kg, also ein extra robustes Rad. Es wird jährlich von einem erfahrenen Fahrradmechaniker gewartet.

Nach ca. 11.000 km auf dem 2 Jahr alten Rad ist die Sattelstütze ohne Vorwarnung gebrochen.

Ich gehe davon aus, dass mein hohes Gewicht, Fahrradreisen mit Gepäck und eine hohe jährliche Entfernung zum Problem beitragen.

@herdsoft @[email protected] @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f

Klar. Dann würde ich sicherheitsrelevante Teile wie Lenker und Sattelstütze jährlich tauschen.

@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f Vor ca. 12 Jahren ist mir der Lenker an einem 15 Jahre alten Fahrrad gebrochen. Das führt zwangsläufig zu einem Unfall.

Erst dann habe ich gelesen, dass Alu-Lenker regelmäßig vorbeugend gewechselt werden müssen. Beim Fahrrad von 2012 stand dann im Handbuch: Alle 5000km (!). Ich lasse ihn jetzt alle 10000 km wechseln.

1/x

@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f Aber die Fahrradmechaniker reagieren auf mich, als wäre ich völlig verrückt.

Als kürzlich die Sattelstütze brach frage ich einen Fahrradmechaniker, ob die auch wie Lenker regelmäßig gewechselt werden sollten. Erklärt der mir, das wäre aufgrund neuer Materialien veraltet, bei neuen Lenkern brächte man das nicht mehr. Ich schaue ins Handbuch meines Fahrrads von 2021: Alle 3 Jahre wechseln.

2/x

@herdsoft @[email protected] @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f

Ich halte ja grundsätzlich sehr wenig von den si genannten Zwwiradmecha(tro)nikern. Was die teils den eher unbedarften Kunden andrehen oder weis machen wollen...

Und wenn ich hier von dir seine Aussage lese "bei neuen Materialien". Warum benennt der wenn er schon klug daher redet nicht Ross und Reiter: Carbon.

Da gibt es tatsächlich Teile wie Lenker, die sind bei vorbildlicher Montage und ohne Sturz quasi unkaputtbar. Das MTB Magazin Bike testet regelmäßig zusammen mit dem Materialtestlabor Zedler (nicht vergleichbar mir den Pseudotests von TÜV und auch Stiftung Warentest).

Beim
#Syntace #Vector #Carbon Lenker haben sie den Lastwechseltest, den sie eigentlich bis zum Bruch laufen lassen, irgendwann abgebrochen.

Materialprüfung danach: Keine Risse o.a. im Röntgenbild

Dasselbe beim
#AllAhead #TheRiser

Das entsprach in der Praxis Lastwechsel im Laufe von weit über 10 Jahren (bei der Belastung beim MTB fahren).

Solche Lenker kosten aber auch 250 Euro aufwärts. Nur der Lenker ohne Vorbau wohlgemerkt.

@crazy2bike @fedibikes @SheDrivesMobility @morsuapri @MJung @micky @f3kh6f Das klingt für mich wie etwas, dem ich weiter nachgehen sollte.

Danke für die Infos.