Mich interessiert, wie es zur Beschaffung und Unterhaltung von freier Open Source Software #FOSS https://de.wikipedia.org/wiki/Free/Libre_Open_Source_Software kommt und welche Probleme damit einhergehend gemeistert werden müssen. Ich denke, dass die Theorie kollektiven Handelns u.a. von Mancur #Olson1992 ein sehr guter Ansatz der Diskussion ist.
Free/Libre Open Source Software – Wikipedia

@plinubius wenn es keine „Glaubenssache“ ist, dann hängt es daran, was die Leute kennen und können. Software kostet ja nicht, was Software kostet, sondern was es kostet, dass die Nutzer sie produktiv einsetzen. Und dann muss man sich den Support zur Software anschauen usw.
@hhf Die Kosten der Nutzung von Software (egal ob #FOSS oder nicht) haben mit der Beschaffung des Gutes erstmal nichts zu tun, denn diese Kosten entstehen auch bei Software, die als Clubgut oder Exklusivgut beschafft wird. Auch die Unterhaltskosten (Updates, Support) nehmen sich wenig. Allerdings sind Kollektivgüter potentiell effizienter, weil verfügbare Mittel jenseits der reinen Unterhaltskosten nicht von Eigentümern als Renten abgeschöpft werden und das utilitaristische Maximum höher ist.
@hhf #utilitaristisches_Maximum Der gößte Nutzen für die größte Anzahl an Betroffenen
@plinubius ich sehe schon, wir reden aneinander vorbei, macht nichts.
@hhf Interessanter Punkt beim zweiten lesen. Es kommt vermutlich bis zu einem gewissen Grad zu einem Vendor Lockin durch Wechselkosten, die dadurch entstehen, dass Benutzer*innen eine produktspezifische Nutzungsroutine entwickeln, und zwar unabhängig davon, ob #FOSS oder nicht. Die Wechselkosten werden quasi Teil der Opportunitätskostenbetrachtung. Bliebe zu diskutieren wie langfristig die Total Costs of Ownership ausschauen und welche Principal-Agent-Probleme wie bspw. Vendor-Lock-ins entstehen