Menschen, die gern enge Beziehungen mit Russland wollen, demonstrieren in deutschen Städten "für den Frieden". Wisst ihr, was mit Menschen passiert, die in Moskau für den Frieden demonstrieren?
@afelia Arbeitslager ist vermutlich noch die beste Variante…
@afelia oder mit Menschen die eine enge Beziehung mit Russland haben? Tschechenen können da bestimmt spannendes erzählen.
@afelia Sie gewinnen eine besonders enge Beziehung zum russischen Staat?
@afelia Für den Frieden kann und soll man immer einstehen und demonstrieren können. Das heißt doch nicht, für eine bestimmte Seite oder ein System zu sein. Dies ist eine Unterstellung Ihrerseits.
Wenn ich auf eine Friedensdemo gehe, gilt das allen Beteiligten. Was sie daraus machen, ist dann derem Propaganda.
@baglava @afelia Kann sein, dass Sie sich das so schön reden, aber selbstverständlich nutzen die Putinferunde diese Demonstrationen für ihre Propaganda. Und wenn Sie sich da gerne vor den Karren spannen lassen, ist das natürlich Ihre Sache. Aber neutral "für den Frieden" ist es dann nicht mehr.
@baglava Die Unterstellung, die Sie @afelia hier vorwerfen, hat sie überhaupt nicht gemacht. Lesen Sie sich den Satz doch einfach noch einmal in Ruhe durch.
@baglava @afelia Ich würde insoweit differenzieren, dass man für eine Verhandlungslösung eintreten kann, ohne enge Beziehungen mit Russland zu wollen.
@baglava @afelia und wenn auf friedensdemos derzeit zu hauf ruszlandfahnen herumgetragen werden?

@baglava @afelia

Hier bei uns darf man das UND muss mit Kritik dafür leben. In Russland wird man dafür verhaftet und dieser Umstand ist ein Fakt. Ausschließlich diesen Umstand hat Frau Weisband formuliert und Ihre Aussage dazu zeigt eindrücklich, welche Seite Sie gewählt haben.

@baglava
Was definieren Sie denn als Frieden?
@afelia

Wer hierzulande für den Frieden demonstriert, der demonstriert auch gegen den Krieg. Bis dahin alles in Ordnung. Aber bitte, Russland führt einen Krieg gegen die Ukraine. Die Ukraine verteidigt ihr Land, führt also keinen Krieg. Warum dann also diese durchaus hehre Meinugsäußerung an Deutschland adressieren ? Das impliziert doch, das der Aggressor im Westen ist. Und jetzt bitte nicht wieder das Nato Lied anstimmen  

@baglava @afelia

@baglava @afelia
Russland ist in die Ukraine eingefallen. Gehen Sie nach Russland und tragen Sie die berechtigte Forderung nach Frieden vor. Danke!
@baglava @afelia Dann haben sie die Message nicht bekommen die Menschen wie Fr. Wagenknecht von sich geben. Da gibt's keinen Platz für die Verurteilung Russlands, nur eine des Westens weil sie ein Land außerhalb der Nato mit Waffen ausstatten das offensichtlich angegriffen wird.
Wer Frieden schwadroniert, aber dem Aggressor nicht vorwirft feindlich zu sein, möchte keinen Frieden sondern nur nicht damit belästigt werden.
Da opfert man der offenbaren "Übermacht" doch gerne den Kontinent.

@baglava

Diese Demos sind keine "Einstehen für den Frieden", sondern "Unterwerft Euch dem Aggressor" Kundgebungen.

@afelia

@baglava @afelia Jein. Frieden ist hohes Gut und man sollte eigentlich nicht dafür demonstrieren gehen müssen. Wird der Frieden zum Moped für darauf aufbauen Forderungen, wie zum Beispiele eine Kapitulation der Ukraine, ist es weit mehr, als eine Demo für den Frieden. Der Grat ist vielleicht schmal, aber essentiell.
@baglava @afelia (Auf vielen solcher Demos wird aber genau das zum Beispiel mehr oder weniger implizit gefordert)

@afelia

Oder die in Russland einfach nur ein weißes Blatt Papier hochhalten? https://youtu.be/TbzV1it1YPY

Russian police arrest man holding up blank sheet of paper

YouTube
@afelia diese Menschen demonstrieren in dem Moment schlicht ihr eigenes, egozentrisches Weltbild.
Es geht hier ausschließlich um _ihren_ Frieden - und den Frieden vor den Konsequenzen ihres (nicht)Handelns…

@Nachtflug
Auf den persönlichen Wunsch nach Seelenruhe kann jede Seite verweisen. Das ist also kein Unterscheidungsmerkmal.

Diese Sichtweise ist vollständig im Einklang mit dem Weltbild des Konservatismus, interessanterweise aber nicht des Faschismus.

Der linke Teil ist am meisten vom Populismus geprägt. Sie glauben, das sei ein Kampf zwischen den Eliten. Es fehlt auch an Sensibilität für Vielfältigkeit und somit Diskriminierung. Außerdem sind viele gleichzeitig sozial-konservativ.

@afelia

@afelia
Sie finden ewigen Frieden. 😢
@afelia ich glaube, das wollen die nicht wissen. Einige davon sind gut fürs vergessen bezahlt.
@afelia Beziehungen zu Massenmördern kann es nicht geben! Erst wenn Rußland auf einem demokratischen Pfad sich in die Zukunft bewegt könnte daraus ein Europa werden welche die Klimakatastrophe abwenden könnte ! Freiheit und Menschenrechte sind damit untrennbar verknüpft!

@afelia

Sind halt keine Friedens-, sondern Diktatfriedensaktivist_innen.

@afelia Könnten wir diese Menschen nicht einfach kostenlos mit einem weißen Blatt Papier in einen Zug nach Moskau setzen … 🤔
@afelia Ich hab hier mal ein paar Bilder zu den Versammlungsaufrufen angehängt. Ich sehe hier keine Menschen, die enge Beziehungen zu Russland wollen. Ich sehe Menschen, die Krieg beenden und deeskalieren wollen. Man muss nicht Russland-Symphatisant sein, um das zu fordern.
Ich glaube solche Behauptungen bringen uns im politischen Diskurs nicht weiter und treiben nur unnötig auseinander.
@katzenmann
Es ist nicht der Stellvertreterkrieg der Nato! Der Aggressor ist Putins Russland! Einem Volk helfen, dass ohne Schuld Land und Leute auf brutalste Weise verliert, gebietet das Mitgefühl. Ich möchte mich bei allen Ukrainer*innen für Sie entschuldigen, ich schäme mich zutiefst.
@Katzenmann die leute hier in europa sind die falsche adresse für aufrufe den krieg zu beenden und zu deeskalieren
der korrekte ansprechpartner für solche wünsche ist putin.
@jabgoe2089 Wenn dein Nachbar laute Musik spielt und du durch immer mehr gegen die Wand hämmern nichts erreichst, ist es dann nicht besser irgendwann die Strategie zu ändern, zu klingeln und mit dem Nachbar zu reden?
@Katzenmann ja genau, rede mit dem nachbarn, der den ärger anfängt. aber rede doch nicht mit mir darüber, mit dem klopfen aufzuhören. solche friedensapelle können also nur sinnvoll an putin gerichtet werden.
@jabgoe2089 Genau meine Meinung. Wie wäre es also, wenn wir als Gesellschaft mit Putin darüber reden, wie wir diesen Krieg beenden können anstatt ständig neue Waffen zu schicken.
Es ist nicht länger nur ein Krieg der Ukraine, mit den Waffen die wir schicken schütten wir nur weiter Benzin ins Feuer.

@afelia

"Enge Beziehungen" und Frieden sind in der Politik sehr oft zwei verschiedene Dinge.

@afelia

Naja, eine Welt in der der Frieden nicht vorstellbar ist, ist denke ich eine grausame Welt, müssen immer Menschen sterben, wenn politische Systeme kollidieren?

Was ist der Krieg noch wert und warum sollte man Ihn überhaupt als unbeteiligter Bürger aktiv unterstützen.
Wessen Freiheit wird denn hier von wem, warum verteidigt?
Wer sagt denn, das wir als einfache Bürger überhaupt einen Unterschied feststellen würden zwischen den politischen Systemen ;).

@Lokalmatator

Immer wieder witzig, wenn Leute hierzulande in intakten Wohnungen mit Strom, Wasser und Internet sitzen, unkastiert, ungefolter, unvergwaltigt, die Kinder nicht nach ruZZland verschleppt.... und sich dann fragen, welche Freiheit in der Ukraine eigentlich verteidigt wird.

Wenn Sie keinen Unterschied zwischen den Systemen (weiß jetzt nicht, welche Systeme Sie meinen), dann machen Sie doch mal folgenden Feldversuch: Nehmen Sie ein weißes Blatt Papier und stellen Sie sich damit 1. auf den Alexanerplatz Berlin, 2. auf den Maidan in Kyjiw und 3. vor den Kreml in Moskau. Vielleicht sehen Sie dann klarer.

@afelia

@helgenug @afelia
Naja, in Anbetracht der Gewalt, Opfer und persönlicher Schicksale, welche hier und auch jetzt aktuell in der Ukraine passieren, ist sicherlich nicht jedem nach Heiterkeit und Witz, sicherlich stimmt es auch, das hier der ein oder andere das lieber aus einer gewissen Distanz anders beurteilt, das sei jedem doch selbstbenommen.
Diese, also deine Sichtweise allerdings als Vorbedingung für eine inhaltliche Anerkennung zu machen, finde ich 1/2

@helgenug @afelia
Finde ich persönlich in Anbetracht der derzeitigen politischen Entwicklung Deutschlands, sowie der aktuellen Entwicklung des Völkerrechtes sehr emotionsarm.

Letztendlich stellt sich die Frage, in welcher Form hier der Widerstand organisiert wird.
Inwieweit die Bevölkerung oder Teile einen Unterschied erkennen, hierzu könnte man ja mal die Aktivisten der Letzten Generation befragen, welche mit massiven Repressionen belegt werden.

@afelia Sie wissen, was mit Menschen an der Front passiert?

@kadettin

Sie wissen, was mit Ukrainer_innen in russischen Folterkellern und was mit nach ruZZland verschleppten ukrainischen Kindern passiert?

@afelia

@helgenug @afelia Nein, weiß ich nicht, aber gehört das zum Krieg oder zum Frieden? Für mich sind das Auswüchse des Krieges...

@kadettin @afelia

Es gehört zu dem, was unter Besatzung, mitunter auch unter Frieden firmiert, aber lediglich eine andere Form des Krieges ist. Zitat Oleksandra Madwitschuk: "Occupation ist not a peace. Occupation is just another form of the war. [...] Occupation means torture, sexual violence, filtration camps, denial of your identity, forcible adoption of your own children."
(Q: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Friedensnobelpreistraegerin-Matwijtschuk-wuenscht-sich-Waffen-englisch,audio1564006.html)

Die Ukrainer_innen haben derzeit die Wahl, entweder an die Front zu gehen und dort, ja, sehr wahrscheinlich zu sterben, oder unter putinruZZische Besatzung zu geraten und dort *ganz sicher* zu sterben; nämlich entweder physisch in Folterkellern oder kulturell/in den Köpfen durch putins Ethnozid. Die verschleppten Kinder indes werden russifiziert, in Nashi und/oder Junarmija eingegliedert und in putins nächstem Krieg verheizt.

Bitte erklären Sie mir, mit welchem Recht Sie sich herausnehmen, den Ukrainer_innen die zweite Option und damit den sicheren Tod nahezulegen.

Friedensnobelpreisträgerin Matwijtschúk wünscht sich Waffen (englisch)

Oleksandra Matwijtschúk sagt im Interview mit Anna Engelke, warum die Ukraine Waffen dringend braucht: "Wir haben ein Recht auf Selbstverteidigung."

ndr.de
@helgenug @afelia Das Ende einer Friedensverhandlung muss nicht zwangsläufig Besatzung sein. Über Frieden verhandeln bedeutet über Frieden verhandeln. Nicht mehr und nicht weniger. Mit welchem Recht schicken Sie junge Menschen in den Tod ohne jede andere Möglichkeit ausgelotet zu haben? Frieden muss immer das angestrebte Ziel sein.

@kadettin @afelia

Mit jemandem über Frieden verhandeln, dessen Sprache die Gewalt ist. Viel Glück dabei.

Andere Möglichkeiten wurden zur Genüge nicht nur ausgelotet; sie wurden sogar ausprobiert. Und die Ukraine wurde enttäuscht, immer und immer und immer wieder. Wie oft wollen wir denn noch in neuen Welten aufwachen und sagen "Ja, also damit hat ja nun wirklich niemand rechnen können. Dass er soweit gehen würde, haben wir alle nicht für möglich gehalten, Bis zum Schluss haben wir geglaubt..." usw.? Jedes Mal dieselbe Scheiße: russland wendet Vertrags- und völkerrechtswidrig Gewalt an, die Welt zeigt sich zuerst schockiert, dann gutmütig und nötig schließlich das Opfer der russ. Aggression, mit russland Verträge zu schließen. Dann ist eine Zeit lang Friedhofs-)Ruhe, dann geht alles von vorne los.

Frieden muss immer das Ziel sein, ja. Aber es muss ein Frieden sein, der seiner Semantik gerecht wird; ein Frieden i.S. sowohl conjunctive als auch der conditional meaning von #NoJusticeNoPeace .

@helgenug
Mal weiter gedacht: Was passiert ohne Verhandlungen? Die EU Staaten schmeißen die Ukraine mit Waffen zu, die attackiert damit Russland, am liebsten auf russischem Gebiet, fügt Russland relevanten Schaden zu und Russland reagiert wie genau? Bleibt schön mit den Kampfhandlungen in der Ukraine, obwohl doch sowieso ganz Europa mitmischt? Muss man sich wirklich erst gegenseitig bis zur Erschöpfung vernichten, bevor wieder Frieden ein Thema werden kann? Und wer profitiert davon?
@afelia

@kadettin

Gibt noch weitere Alternativen: putin könnte sich bspw. aus der Ukraine verpissen. Es könnte einen nichtputinistischen Volksaufstand in russland geben oder eine nichtputinistische Palastrevolte; Stimmrechtsentzug ruZZlands im UNSC, damit Ermöglichung eines Blauhelmeinsatzes uswusf. Nur, bis irgendwas davon eintritt, gibt es halt keine Alternative zur indiv./koll. Selbstverteidigung der Ukraine. Von der Nichtakzeptanz des Völkerrechtsbruchs profitiert in erster Linie das Völkerrecht.

@afelia

@helgenug @afelia Putin wird einen Grund gehabt haben, warum er die Attacke gefahren hat. So lange nicht darüber gesprochen wird, wird er weiter machen. Der erste Schritt ist immer zuhören und klären, an welchem Punkt die Sichtweisen auseinander driften.

@kadettin

Ja, natürlich hatte er einen Grund: seinen imperialistischen Wahn. Es wurde ihm lange genug zugehört, es wurde lange genug mit ihm geredet; er hat trotzdem weiter gemacht. Seine Sichtweise kann er gern in Den Haag darlegen.

@afelia

@afelia wäre es besser, für Krieg mit Russland zu demonstrieren ??
Ich halte mich da lieber an Scholz, es gibt einen Konflikt, aber der darf nicht erweitert werden.

@philoblog

"wäre es besser, für Krieg mit Russland zu demonstrieren ??[...]"
➡️ Es wäre besser, für einen Frieden zu demonstrieren, der diese Bezeichnung auch verdient. Es wäre besser, den Aggressor eindeutig zu bennen. Es wäre besser, klarzustellen, mit welchen Verhandlungen dieser Krieg enden wird, nämlich mit Gerichtsverhandlungen in Den Haag.

"[...]Ich halte mich da lieber an Scholz, es gibt einen Konflikt, aber der darf nicht erweitert werden."
➡️ Genau dieses Ziel wird er mit seiner derzeitigen Strategie verfehlen, denn sie signalisiert putinruZZland wie auch allen anderen Imperialisten, dass es... na ja, vielleicht nicht schön ist, andere Länder zu überfallen, aber zumindest in Etappen zum Ziel führt.

@afelia

@helgenug @afelia
Wer Täter und wer Opfer ist, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Was ich aber nicht gut finde, dass die Ukraine regelrecht gezwungen ist, den Krieg fortzusetzen. Sie wird für den Krieg unterstützt.

Was ich auch nicht gut finde, dass Verhandlungen bereits zu Beginn unterbunden wurden, jetzt ausgeschlossen werden.

Um Russland zu "besiegen" würde die Ukraine nukleare Waffen benötigen. Das macht vielleicht die Sinnlosigkeit der Forderung und auch Aufforderung deutlich.

@helgenug @afelia

Man kann die Ukraine auch als Opfer der Geopolitik sehen.
Es ist ja keineswegs so, dass es keine Vorgeschichte gäbe.

Ein Signal, man könne einfach so Krieg führen, das kann ich überhaupt nicht erkennen.
Die Russen dürften alles andere als glücklich mit dem Kriegsverlauf und den Folgen sein.

Und sollten bspw. die derzeitigen Fronten eingefroren werden, dann sind sie ja auch gezwungen, alles neu aufzubauen.

Das ruft sicherlich nicht zum Nachahmen auf.

@philoblog

1/6
„Wer Täter und wer Opfer ist, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Was ich aber nicht gut finde, dass die Ukraine regelrecht gezwungen ist, den Krieg fortzusetzen. Sie wird für den Krieg unterstützt.[...]“

➡️ Nein. Die Ukraine wird nicht für den Krieg unterstützt, sondern für die Wahrnehmung Ihres Rechts auf indidivuelle Selbstverteidigung. Es ist putinruZZland, das den Krieg führt, unterstützt und unterstützt wird.

@afelia

@philoblog

2/6
„[...]Was ich auch nicht gut finde, dass Verhandlungen bereits zu Beginn unterbunden wurden, jetzt ausgeschlossen werden.[...]“

➡️ https://www.deutschlandfunk.de/russland-und-die-ukraine-der-lange-weg-von-friedensverhandlungen-dlf-de6ddcd7-100.html
Die Verhandlungen wurden beendet, weil Butscha ans Licht kam und Maruipol geschah. Unabhängig davon sind verhandlungen mit putin vertane Zeit. Welcher Vertrag auch immer am Ende dabei herauskäme, er wäre das Papier nicht wert, auf dem er steht, denn putin scheißt auf Verträge und bricht sie früher oder später. Die Ukraine und ihre Bevölkerung haben das durch viel Leid am eigenen Leib gelernt, hiesige Diplomatiebefürworter_innen scheinbar noch nicht.

@afelia

Krieg in der Ukraine - Der lange Weg zum Frieden

Warum die Bemühungen um Frieden zwischen Russland und der Ukraine bisher gescheitert sind und wie es weitergehen könnte.

Deutschlandfunk

@philoblog

3/6
„[...]Um Russland zu "besiegen" würde die Ukraine nukleare Waffen benötigen. Das macht vielleicht die Sinnlosigkeit der Forderung und auch Aufforderung deutlich.[...]“

➡️ Ach, schau an, ein weiterer Absolvent der Erich-Vad-Universität für Militärprognostik.
🤡

@afelia

@philoblog

4/6
„[...]Man kann die Ukraine auch als Opfer der Geopolitik sehen.
Es ist ja keineswegs so, dass es keine Vorgeschichte gäbe.[...]“

➡️ Oh, man. Ernsthaft? Es gibt vom völkerrechtlichen Gewaltverbot ( #Art2Abs4UNCharta ) exakt 2 Ausnahmen: Recht auf indiv./koll. Selbstverteidigung (Art. 51 UNCharta) i.F. eines bewaffneten Angriffs oder Ermächtigung des UNSC (Kap VII UNCharta). Welche Vorgeschichte ist I.A.n. geeignet, eine der beiden Ausnahmen zur Anwendung zu bringen?

@philoblog

5/6
„[...]Ein Signal, man könne einfach so Krieg führen, das kann ich überhaupt nicht erkennen.
Die Russen dürften alles andere als glücklich mit dem Kriegsverlauf und den Folgen sein.[...]“

➡️ 🇷🇺s Taktik ist „Nimm 5 Kekse, leg 3 zurück. Warte. Warte noch. Warte noch ein bisschen. Nimm weitere 5 Kekse, lege wieder 3 zurück.“ Marx hat das schon 1853 beschrieben: „Counting on the cowardice and apprehensions of the Western powers, he [the Tsar] bullies Europe, and pushes his demands as far as possible, in order to appear magnanimous afterwards, by contenting himself with what he immediately wanted.“ (NY Daily Tribune 05.08.1853). Bei der Krym, beim Donbass, Südossetien, Abchasien, jedes Mal hat die Welt Maulaffen feilgehalten, anstatt das Völkerrecht zu stärken und anzuwenden.
Dass die Russen mit Verlauf und Folgen des Krieges unzufrieden sind, ist 1. eine ungerechtfertigte Pauschalisierung und 2. bedeutet eine Unzufriedenheit mit VuFdK ja nicht, dass man automatisch für ein Kriegende plädiert.

@philoblog

6/6
„[...]Und sollten bspw. die derzeitigen Fronten eingefroren werden, dann sind sie ja auch gezwungen, alles neu aufzubauen.
Das ruft sicherlich nicht zum Nachahmen auf.[...]“

➡️ [i] Stimmt, weil Aufbauen ja auch so gar nicht die Wirtschaft stärkt und Menschen keine Beschäftigung gibt, mithin dem Regime Null Zustimmung verschafft. [\i]

@helgenug
"Welche Vorgeschichte ist I.A.n. geeignet, eine der beiden Ausnahmen zur Anwendung zu bringen?"

Fragen sie das mal Fischer, der hat sicherlich eine Antwort.

Ich lehne Krieg ab, hatte auch aus Gewissensgründen den Wehrdienst verweigert