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#Moin, Einstieg zur allgm. Thematik in Reflexion der Problematik des Missbrauchs des Begriffs "#Heimat " auf #Hochdeutsch .

Ab heute starten in #MecklenburgVorpommern wieder die #PlattdeutscheWochen .

Ihr findet hier auf der Seite des #Heimatverband das gesamte Programm: https://www.heimatverband-mv.de/niederdeutsch/plattdeutsche-wochen-2024/wat-wi-maken.html

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem #Plattdeutsch / #Niederdeutsch von #Mecklenburg .

Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. - Wat wi maken

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Die Reichhaltigkeit, kulturelle Verknüpfung und eigene Tiefe, kann ich für zumindest das Mecklenburgische Platt in jeden Fall aus germanistisch-folkloristischer Sicht (nicht als Vollprofi, aber auch nicht als Laie) bestätigen.

Dies gilt sehr wahrscheinlich fĂĽr das gesamte Plattdeutsch.
Dennoch fristet die ganze niederdeutsche Sprache m.E. ein genischtes Klischeedasein, welches es realpraktisch bedroht.

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Ich nehme hier die #Sprachpolitik aber auch die Sprechenden* in Verantwortung.
Das ist deprimierend.

Der Heimatverband MV verfolgt ĂĽbrigens einen abstrakten modernen Begriff von "Heimat", der nichts mit #Nazi - #BlutUndBoden -ScheiĂź zu tun hat.

Leider hab ich hierbei auch Linke* weniger progressiv erlebt, als der Verband.

Wat ick an’ En’ seggen will: Schnackt Platt! Noch hemm wi ne Changs, dat Platt wiederläwt!

So hehl taufräden bün ick mid den Post nich.
Wenn de Konklusio is, dat wi all bäten #Platt räden un dunn löppt dat, is dat Dummtüüg.
Dat mag wull de Teikenbegrenzung sien, de mi dat schwor schrieben lött, man:

Wenn dat Nedderdüütsche wohrlich wiederläben sall, dunn möten de Bunnslänner doarför orrig Geld in de Hand nähmen. Wieldat Billungs- un Medienarbeid düer sünd un de liekers de Schlœdel tau eine praktische Renaissance.

Awerst, mi schient, in groden Stil is doar kein Lan’ nich prat tau…