Winamp: Quellcode soll Open Source werden
Winamp könnte eine Wiederbelebung erfahren: Die Firma will den Quellcode öffentlich bereitstellen und sucht interessierte Mitentwickler.
Winamp: Quellcode soll Open Source werden
Winamp könnte eine Wiederbelebung erfahren: Die Firma will den Quellcode öffentlich bereitstellen und sucht interessierte Mitentwickler.
@heiseonline „Lizenz nennt er nicht“ ⇒ bitte nennt das nicht Open Source.
Wenn ich es nicht forken und eine eigene Version anbieten kann (und darf!), ist es nicht Open Source.
@bookstardust oder es gibt halt inzwischen genügend andere Programme, dass das Geschäftsmodell von Winamp nicht mehr trägt.
@ArneBab @bookstardust @heiseonline
WinAmp WAR eine sagenhafte und beispiellose Software, ein epischer Meilenstein.
Ehrlich gesagt hat mir vor allem der der OpenSource Nullsoft Installer die Augen zur OpenSource-Welt geöffnet und den Grundstein gelegt.
Leider haben sie WinAmp danach so ziemlich kaputt gemacht und bei der Suche nach einem neuen Mediaplayer habe ich dann zum ersten Mal eine AGB von Herzen abgelehnt, ... und bin letztlich sehr glücklich bei GNU/Linux gelandet.
Danke Nullsoft, danke WinAmp!
Aber einen Neuanfang sehe ich hier leider gar nicht. Auch kein Geschäftsmodell. Es ist allein historisch interessant.
Auf dieser nostalgischen Ebene träume ich aber auch aktuell immer wieder von einem WinAmp-Skin für moderne Linux-Mediaplayer. 😉🤣
@bookstardust @ArneBab @heiseonline
Der Punkt mit der Rentabilität von OpenSource Software ist kompliziert.
Klar hast Du Recht, aber andererseits: wer bezahlt die Entwickler? Wovon und wofür genau?
Oder aber: was motiviert Entwickler, ihre Arbeit unentgeltlich zu machen?
In diesem Zusammenhang wundert mich die Aussage von FreeLLama:
"Winamp will remain the owner of the software and will decide on the innovations made in the official version"
Also hat offenbar FreeLLama durchaus noch ein (wirtschaftliches?) Interesse an WinAmp und den Rechten daran.
Natürlich ist das auch ein legitimes Interesse, aber es erinnert mich auch ein wenig an die Aussagen (und Firmenpolitik) von Oracle, als sie die Rechte an OpenOffice von Sun übernommen haben. ...
Aber das ist nur ein Bauchgefühl. Wir werden schon noch sehen, wie sich die Sache entwickelt und welche Lizenz sie verwenden werden. 🤷
@chbmeyer rein rechtlich ließe sich das einfach lösen: eine freie Lizenz, aber den Namen und das Icon als registrierte Marke.
Dadurch ist sichergestellt, dass Leute auf die Qualität des offiziellen Releases vertrauen können (was am Namen hängt: Markenrecht, nicht Urheberrecht), gleichzeitig aber keine Einschränkungen für Forks existieren.
@ArneBab @heiseonline exakt das!
#Microsoft hat auch in der Vergangenheit den Quellcode von sehr alten Versionen von #Word und #MSDOS released, nur damals mit einer #NonFree-Lizenz die enem sogar jegliche Entwicklung an auch nur ansatzweise relevanten Projekten (bspw. #FreeDOS) verbat!