Hier doch noch ein paar Worte von mir zu dem Offenen Brief einiger Lehrender der Freien Universität zum Protestcamp anti-Israelischer „Studierender“ und der von der Hochschulleitung angeordneten Auflösung durch die Polizei. Wer es nicht mitbekommen hat: gut 700 Lehrende verschiedener Universitäten, darunter knapp 250 Kolleg*innen der FU, haben die Auflösung des Protestcamps kritisiert. Sie halten den Campus der FU für einen öffentlichen Ort, an dem solche Demonstrationen legitim seien, 1/
auch wenn sie (was beim Protestcamp offensichtlich war) nicht auf Dialog angelegt seien. Unabhängig davon, ob man das Anliegen der Demonstrierenden teile, müsse man die Dringlichkeit dieses Anliegens „angesichts der angekündigten Bombardierung Rafahs und der Verschärfung der humanitären Krise in Gaza“ verstehen. Das Präsidium der FU wird aufgefordert, auf weitere Polizeieinsätze sowie auf Anzeigen gegen die Demonstrierenden zu verzichten, 2/
da Universitäten dazu verpflichtet seien, ihre „Studierenden auf Augenhöhe zu begleiten, aber auch zu schützen und sie in keinem Fall Polizeigewalt auszuliefern“. Das Statement zum Nachlesen gibt es hier: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfVy2D5Xy_DMiaMx2TsE7YediR6qifxoLDP1zIjKzEl9t1LWw/viewform 3/
Statement von Lehrenden an Berliner Universitäten

"Als Lehrende der Berliner Hochschulen verpflichtet uns unser Selbstverständnis dazu, unsere Studierenden auf Augenhöhe zu begleiten, aber auch zu schützen und sie in keinem Fall Polizeigewalt auszuliefern. Unabhängig davon, ob wir mit den konkreten Forderungen des Protestcamps einverstanden sind, stellen wir uns vor unsere Studierenden und verteidigen ihr Recht auf friedlichen Protest, das auch die Besetzung von Uni-Gelände einschließt. Die Versammlungs- und Meinungsfreiheit sind grundlegende demokratische Rechte, die auch und gerade an Universitäten zu schützen sind. Angesichts der angekündigten Bombardierung Rafahs und der Verschärfung der humanitären Krise in Gaza sollte die Dringlichkeit des Anliegens der Protestierenden auch für jene nachvollziehbar sein, die nicht alle konkreten Forderungen teilen oder die gewählte Aktionsform für nicht geeignet halten. Es ist keine Voraussetzung für grundrechtlich geschützten Protest, dass er auf Dialog ausgerichtet ist. Umgekehrt gehört es unseres Erachtens zu den Pflichten der Universitätsleitung, solange wie nur möglich eine dialogische und gewaltfreie Lösung anzustreben. Diese Pflicht hat das Präsidium der FU Berlin verletzt, indem es das Protestcamp ohne ein vorangehendes Gesprächsangebot polizeilich räumen ließ. Das verfassungsmäßig geschützte Recht, sich friedlich zu versammeln, gilt unabhängig von der geäußerten Meinung. Die Versammlungsfreiheit beschränkt zudem nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ("Fraport") das Hausrecht auch für Orte, die, wie wohl auch der Universitätscampus der FU Berlin, öffentlich zugänglich sind und vielfältigen, darunter öffentlichen Zwecken dienen. Wir fordern die Berliner Universitätsleitungen auf, von Polizeieinsätzen gegen ihre eigenen Studierenden ebenso wie von weiterer strafrechtlicher Verfolgung abzusehen. Der Dialog mit den Studierenden und der Schutz der Hochschulen als Räume der kritischen Öffentlichkeit sollte oberste Priorität haben - beides ist mit Polizeieinsätzen auf dem Campus unvereinbar. Nur durch Auseinandersetzung und Debatte werden wir als Lehrende und Universitäten unserem Auftrag gerecht." Refqa Abu-Remaileh, FU Berlin Mihaela Adamović, FU Berlin Moritz Ahlert, TU Berlin Myriam Ahmed, FU Berlin Olly Akkerman, FU Berlin Emad Alali, FU Berlin Yvonne Albers, FU Berlin Hamed Al Drubi, FU Berlin Rainer Alisch FU Berlin Rabya AlMouslie, HU Berlin Tunay Altay, HU Berlin Moritz Altenried, HU Berlin Christian Ambrosius, FU Berlin Qusay Amer, TU Berlin Ulf Aminde, weissensee kunsthochschule berlin Schirin Amir-Moazami, FU Berlin Wulf-Holger Arndt, TU Berlin Thomas Arslan, UdK Berlin Daniele Artico, HU Berlin Pelin Asa, TU Berlin Ryszard Auksztulewicz, FU Berlin Eleftherios Avramidis, TU Berlin Juana Awad, weißensee kunsthochschule berlin Magnus Axelson-Fisk, TU Berlin Thaer Ayoub, FU Berlin Annabella Backes, FU Berlin Fabian Backhaus, TU Berlin Karlotta Jule Bahnsen, FU Berlin Martin C Baier, UdK Berlin Sadia Bajwa, HU Berlin Michael Barenboim, Barenboim-Said Akademie Manuela Barney Seidel, FU Berlin Céline Barry, TU Berlin Denise Barth, FU Berlin Jamie Baxter, TU Berlin Sina Becker, FU Berlin Theodore Beers, FU Berlin Friederike Beier, FU Berlin Uli Beisel, FU Berlin Christine Belakhdar, FU Berlin Neil Belakhdar, FU Berlin Richard Bellamy, Hertie School Sarah Bellows-Blakely, FU Berlin Marwan Benyoussef, FU Berlin Sofia-Greta Berna, FU Berlin Elena Bernal Rey, FU Berlin Reinhard Bernbeck, FU Faysal Bibi, Museum für Naturkunde Berlin & Universität Potsdam Selma Bidlingmaier, HU Berlin Beate Binder, HU Benjamin Bisping, TU Berlin Milena Bister, HU Berlin Marion Blacher-Schwake, HWR Berlin Carolin Blauth, HU Berlin Jan Boesten, FU Berlin Jonny-Bix Bongers, HWR Berlin Stefan Born, HU Berlin Manuela Bojadžijev, HU Berlin Erik Bos, FU Berlin Jandra Böttger, FU Berlin Dorothee Brantz, TU Berlin Paolo Brusa, FU Berlin Magdalena Buchczyk, HU Berlin Dominic Bunnett, TU Berlin Roberta Burghardt, UdK Berlin Maria Burguera, FU Berlin Başak Çalı, Hertie School Diego Calderara, FU Berlin Juliana Canedo, TU Berlin Alberto Cantera, FU Berlin Maddalena Casarini, HU Berlin Erna Cassarà, FU Berlin Bruno Castanho Silva, FU Berlin Geert Castryck, HU Berlin Sambojang Ceesay, FU Berlin Robin Celikates, FU Berlin Zülfukar Çetin, Evangelische Hochschule Berlin Haci Cevik, HU Berlin Rasha Chatta, FU Berlin Giulia Maria Chesi, HU-Berlin Mihnea Chiujdea, FU Berlin Luciana Cingolani, Hertie School Simon Clemens, FU Berlin & HU Berlin Sebastian Conrad, FU Berlin Franziska Cooiman, HU Berlin Vinicius Pedro Correia Zanoli, FU Berlin Hana Curak, HU Berlin Eric C. H. de Bruyn, FU Berlin Siria De Francesco, FU Berlin Osman Demirbağ, FU Berlin Nathalie De La Cruz Aquino, FU Berlin Mercedes del Campo Garcia, FU Berlin Claudia Derichs, HU Berlin Marion Detjen, Bard College Berlin Aletta Diefenbach, FU Berlin​​​​​​​ Hansjörg Dilger, FU Berlin María do Mar Castro Varela, ASH Berlin James Dorson, FU Berlin Mahmoud Draz, TU Berlin Lindsey Drury, FU Berlin Alexander García Düttmann, Universität der Künste Berlin Sarah Eaton, HU Berlin Teboho Edkins, dffb Berlin Harry Edwards, FU Berlin/HU Berlin Ulrike Eichinger, ASH Berlin Patrick Eiden-Offe, Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Nadia El-Ali, FU-Berlin Hassan Elmouelhi, TU Berlin Onur Erdur, HU Berlin Domenico Esposito, FU Berlin Shelley Etkin, HU Berlin Ingrid Evans, FU Berlin Farzada Farkhooi, HU Berlin Firoozeh Farvardin, HU Berlin Erika Feldhaus-Plumi, eh Berlin Bernold Fiedler, FU Berlin Norbert Finzsch, Sigmund Freud Privatuniversität Berlin Edgardo Flores, FU Berlin Ute Florey, UdK Berlin Naika Foroutan, HU Berlin Julia Franz, ASH Berlin Hannah Franzki, FU Berlin Ulrike Freitag, FU Berlin Anke Friedel-Nguyen, HU Berlin Martin Fries, FU Berlin Iuliia Furman, FU Berlin Alejandra García, FU Berlin Julian Genten, FU Berlin Nida Ghouse, UdK Berlin Silvia Gioberti, UdK Berlin Aniella Goldinger, TU Berlin Jayme Gomes, FU Berlin Edgar Göll, IZT und FU Berlin Philipp Goll, HU Berlin Kristina Graaff, HU Berlin Till Grallert, HU Berlin Federica Gregoratto, FU Berlin Jannis Julien Grimm, FU Berlin Anke Gründel, HU Berlin Beatrice Gründler, FU Berlin David Grundy, FU Berlin Anisha Gupta Müller, Kunsthochschule Weißensee Marie Guthmüller, HU Berlin Heike Hanhörster, TU Berlin Marianne Hachtmann, TU Berlin Caroline Hambloch, HU Berlin Gada Hammoudah, FU Berlin Cilja Harders, FU Berlin Sabine Hark, TU Berlin Angela Harutyunyan, UdK Berlin Constantin Hartenstein, UdK Sophie Hartleib, FU Berlin Elke Hartmann, Freie Universität Berlin Maren Hartmann, UdK Berlin Nadine Hartmann, UdK Berlin Elahe Haschemi Yekani, HU Berlin Aseela Haque, FU Berlin Fe Hentschke, FU Berlin Irene Hilden, HU Berlin Jochen Hinkel, HU Berlin Till Hoeppner, FU Berlin Jeannette Hofman, WZB Berlin Lara Hofner, HU Berlin Lukas Benedikt Hoffmann, FU Berlin Sarah Holz, HU Berlin Daniel Horn, FU Berlin Daniel Hromada, UdK Berlin Macartan Humphreys, HU Berlin/WZB Waldemar Isak, HU Berlin Tuba Işik, HU Berlin Daisuke Ishida, UdK Berlin Christian Jacobs, FU Berlin Rahel Jaeggi, HU Berlin Janez Janša, UdK Berlin Leonie Jegen, University of Amsterdam/ FU Berlin Gesa Jessen, FU Berlin Matilda Jones, FU Berlin Johanna Kaiser ASH Berlin Patricia Acevedo-Kallweit, FU Berlin Juliane Karakayali, eh Berlin Onur Karaköse, HU Berlin Camille Kasavan, FU Berlin Omar Kasmani, FU Berlin Frank Kelleter, FU Berlin Natasha A. Kelly, UdK Berlin Gertrud Koch, FU Berlin, Professorin i.R. Werner Kogge, FU Berlin Markus Kienscherf, FU Berlin Sophie-Jung Kim, FU Berlin Luis Kliche Navas, FU Berlin Kai Koddenbrock, Bard College Berlin Sebastian Kohl, FU Berlin Henrike Kohpeiß, FU Berlin Priska Komaromi, HU Berlin Aysuda Kölemen, Bard College Berlin Daniel Kolland, FU Berlin Anika König, FU Berlin Laura Kotzur, FU Berlin Martin Konvička, FU Berlin Anja Kretschmer, FU Berlin Simone Kreutz, HU Berlin Manuela Kruehler, FU Berlin Kai Krüger, FU Berlin Heike Kuhlmann, ASH Berlin Bouchra Laun, FU Berlin Yann LeGall, TU Berlin Eric Llaveria Caselles, TU Berlin Baz Lecoq, HU Berlin Kristina Lepold, HU Berlin Dörte Lerp, FU Berlin Eckart Leiser, FU Berlin Jakob Lesage, HU Berlin Julia Leser, HU Berlin Mischa Leinkauf, KHB Kunsthochschule Weißensee Berlin Susanne Lettow, FU Berlin Annette Lewerentz, FU Berlin Claudia Liebelt, FU Berlin Stephan Liebscher, FU Berlin Riley Linebaugh, HU Berlin Agata Lisiak, Bard College Berlin Roberto Lo Presti, HU-Berlin Dorothea Löbbermann, HU Berlin Isabella Löhr, FU Berlin Nicolas Longinotti, FU Berlin Carolin Loysa, FU Berlin Elisabeth Luggauer, HU Berlin Martin Lüthe, FU Berlin Kirsten Maar, FU Berlin Viviana Macaluso, FU Berlin Paula Maether, ASH Berlin Somar Almir Mahmoud, HU Berlin Mina Mahouti, weißensee kunsthochschule berlin Ana Makhashvili, FU Berlin Jaime Martínez Porro, FU Berlin Alexandre Martins, FU Berlin Alejandro Marquez, FU Berlin Rosa Matera, HU Berlin Ethel Matala de Mazza, HU Berlin Dominik Mattes, FU Berlin Jordane Maurs, FU Berlin Kalika Mehta, HU Berlin Malte Meyer, FU Berlin Nassim Mehran, Charité Hanna Meißner, TU Berlin Christian Meyer, FU Berlin Anja Michaelsen, HU Berlin Karin Michalski, UdK Berlin Ismay Milford, FU Berlin Laura Moisi, HU Berlin Monika Motylińska, IRS Erkner Deborah Mühlebach, FU Berlin Ernst Müller, HU Berlin Mirjam Müller, HU Berlin Ansgar Münichsdorfer, FU Berlin Maryse Napoleoni, FU Berlin Patty Nash, FU Berlin Tahani Nadim, HU Berlin Klara Nagel, HU Berlin Christfried Naumann, HU Berlin Rima Najdi, UdK Jan Naumann, FU Berlin Ursula Neugebauer, UdK Berlin Esther Neuhann, FU Berlin Johanna Neumann, HU Berlin Valentin Niebler, HU Berlin Sophie Luisa Nientimp-Yakut, FU Berlin Pedro Oliveira, UdK Berlin Aline Oloff, TU Berlin Teresa Orozco, FU Berlin Barbara Orth, FU Berlin Mathieu Ossendrijver, FU Berlin Pamela Owusu, FU Berlin Kübra Özermis, FU Berlin Özgür Özvatan, Berliner Institut für Migrationsforschung, HU Berlin Manuela Peitz, FU Berlin Ivana Perica, ZfL Berlin Margrit Pernau, FU Rodrigo Perujo, FU Berlin Kathrin Peters, UdK Berlin Lucio Piccoli, FU Berlin Maria Piedad Martin Benito, FU Berlin Michael Plöse, HU Berlin/HWR Berlin Sonja Pyykkö, FU Berlin Thomas Poeser, HTW Berlin Susan Pollock, FU Berlin Anne Potjans, HU Berlin Nivedita Prasad, ASH Berlin Joseph Prestel, FU Berlin Josephine Pryde, UdK Berlin Björn Quiring, FU Berlin Montserrat Rabadan, FU Berlin Francesca Raimondi, FU Berlin Lubna Rashid, TU Berlin Alia Rayyan, HU Berlin Jan Rehmann, FU Berlin und Union Theological Seminary New York Gisela Renner, EHB Berlin Nina Reusch, FU Berlin Mykola Ridnyi, UdK Berlin Alix Ricau, FU Berlin Karina Rocktäschel, FU Berlin Raquel Rojas, FU Berlin Gisela Romain, FU Berlin Regina Römhild, HU Berlin Jonathan Rößler, FU Berlin Georg Roth, FU Berlin Kendrick Rowan, FU Berlin Till Rückwart, FU Berlin Mariam Salehi, FU Berlin Ilyas Saliba, HU Berlin Christin Sander, FU Berlin Fabio Santos, FU Berlin Luis Sanz, HWR Berlin Barbara Schäuble, ASH Berlin Utan Schirmer, ASH Berlin Linda Schmidt, FU Berlin Antonie Schmiz, FU Berlin Morten Schneider , HU Berlin Nadja-Christina Schneider, HU Berlin Till Schöfer, FU Berlin Peter Schöttler, FU Berlin Liesbeth Schoonheim, HU Berlin Vanessa Hava Schulmann, FU Berlin Sabine Schülting, FU Berlin Nicolai Schulz, HU Berlin Johannes Schröder, TU Berlin Helga Schwalm, HU Berlin Charlotte Sebes, UdK Berlin Luke Shuttleworth, HU Berlin Jan Slaby, FU Berlin Silvia Steininger, Hertie School Johannes Stephan, FU Berlin Silke Stöber, HU Berlin Hauke Straehler-Pohl, FU Berlin Julia Strutz, HU Berlin Marcela Suarez, FU Berlin Petra Sußner, HU Berlin Kristóf Szombati, HU Berlin Tarik Tabbara, HWR Berlin Niloufar Tajeri, TU Berlin Nader Talebi, HU Berlin Sylvie Tappert, Charité Berlin Farifteh Tavakoli-Birazjani, FU Berlin Heba Tebakhi, FU Berlin Ayşe Tetik, FU Berlin Lili Theilen, KHB Weißensee Dillwyn Thier, FU Berlin Jan Thoben, UdK Berlin Hanan Toukan, Bard College Berlin Mayıs Tokel, FU Berlin Ertug Tombus, HU Berlin Isabel Toral, FU Berlin Izoke Tubi-Weit, WZB Jule Ulbricht, FU Berlin Peter Ullrich, TU Berlin Evrim Uzun, HU Berlin Asli Vatansever, Bard College Berlin Jasper Verlinden, HU Berlin Jasa Veselinovic, FU Berlin Richard Palomar Vidal, FU Berlin Joseph Vogl, HU Berlin Alice von Bieberstein, HU Berlin Jonas von Ciriacy-Wantrup, FU Berlin Ferdinand von Mengden, FU Berlin Margareta von Oswald, HU Berlin Livia von Samson, HU Berlin Stefanie von Schnurbein, HU Berlin Jasper Verlinden, HU Berlin Dina Wahba, FU Berlin Agnes Wand, ASH Berlin Janis Walter, FU Berlin Tina Walther, FU Berlin Caleb Ward, FU Berlin Felix Werfel, FU Berlin Gabriele Werner, weißensee kunsthochschule berlin Ana Werkstetter Caravaca, FU Berlin Linus Westheuser, HU Berlin Marina Weiss, FU Berlin Philipp Weitzel, HU Berlin Roman Widder, HU Berlin Adrian Wilding, HU Berlin Michael Wildt, HU Berlin Luise Willer, FU Berlin Eva Wilson, FU Berlin Ruth Wishart, FU Berlin Luc Wodzicki, FU Berlin Vera Lucia Wurst, FU Berlin Liza Wyludda, FU Berlin İlkay Yılmaz, FU Berlin Nicola Zambon, FU Berlin Martha Zapata Galindo, FU Berlin Florian Zemmin, FU Berlin Zinka Ziebell, FU Berlin Johanna zum Felde, FU Berlin Weitere Unterstützer:innen Nelly Y Pinkrah, TU Dresden Benjamin Braun, MPIfG Köln Margarita Tsomou, HS Osnabrück Max Müller, Universität Halle Isabelle Ihring, EH Freiburg Vanessa Thompson, Queen's University Michelle Pfeifer, TU Dresden Nanna Heidenreich, Universität für angewandte Kunst Wien Sabine Broeck, Universität Bremen Daniel Loick, Universiteit van Amsterdam Natascha Sadr Haghighian, Hochschule für Künste Bremen Denise Bergold-Caldwell, Universität Innsbruck Ivo Eichhorn, Universität Frankfurt am Main Eva von Redecker, Philosophin und freie Autorin Michi Knecht, Universität Bremen Lotte Warnsholdt, Deutsches Schifffahrtsmuseum, Leibniz-Institut für Maritime Geschichte Charlie Ebert, FU Berlin Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Goethe-Universität Frankfurt Miriam Schickler, Kunsthochschule Kassel Christopher Weickenmeier, Leuphana Universität Lüneburg Rainer Mühlhoff, Universität Osnabrück Miriam Chorley-Schulz, University of Oregon, FU Alumna Miriam Siemon, FU Berlin Dörthe Engelcke, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht Nina Franz, HBK Braunschweig Aram Ziai, Universität Kassel Martin Nonhoff, Universität Bremen Roy Karadag, Universität Bremen Teresa Koloma Beck, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg Ina Kerner, Universität Koblenz Timothy Williams, Universität der Bundeswehr München Ana Teixeira Pinto, HBK Braunschweig Jesse Darling, Hochschule für Künste Bremen Katrin Köppert, HGB Leipzig Philip Widmann, Universität Zürich Evelyn Annuß, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Christian Achrainer, Roskilde University Emile Ike, FU Berlin Jacob Blumenfeld, HU Berlin Andrea Behrends, Universität Leipzig Ömer Alkin, Hochschule Niederrhein Dominik Herold, Goethe-Universität Frankfurt am Main Henriette Gunkel, Ruhr-Universität Bochum Juliane Rebentisch, Hochschule für Gestaltung Offenbach/Main Donatella della Porta, Scuola Normale Superiore Florenz Andrei Belibou, FU Berlin Katja Diefenbach, Europa Universität Viadrina Pinar Tuzcu, Queen's University Davide Prati, ex UdK lecturer Götz Bachmann, Universität Siegen Anselm Franke, Zürcher Hochschule der Künste Johannes Bruder, Critical Media Lab Basel Britta Ohm, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Sophia Hoffmann, Universität Erfurt Alfred Freeborn, MPI für Wissenschaftsgeschichte, Berlin Jesse Olszynko-Gryn, MPIWG Hannah Vögele, FU Berlin/University of Brighton Rita Macedo, HBK Braunschweig Patricia Ward, University of Bielefeld Aki Krishnamurthy, EmpA ASH Berlin Benjamin Meyer-Krahmer, HGB Leipzig Miriam Schröder, Institut für Sozialforschung Frankfurt a.M. Frieder Vogelmann, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Barbara Winckler, Universität Münster Aino Korvensyrjä, FU Berlin/University of Helsinki Florence Vienne, FSU Jena Alisha Heinemann, Universität Bremen Marc Siegel, Johannes Gutenberg- Universität Mainz Manuela Boatcă, Universität Freiburg Christian Strippel, Weizenbaum-Institut Mirjam Brusius, Deutsches Historisches Institut London Leonhard Riep, Goethe-Universität Frankfurt am Main Sebastian Elsässer, CAU Kiel Caroline Adler, Universität Hamburg Johannes Frasch, FSU Jena Alke Jenss, ABI Freiburg Daniel James, TU Dresden Fabricio Rodríguez, Arnold Bergstraesser Institut (ABI) Freiburg Ferdiansyah Thajib, FAU Erlangen-Nürnberg Janina Dill, Universität Oxford Thomas Stodulka, Universität Münster Andreas Bieler, University of Nottingham/UK Dror Dayan, Liverpool John Moores University, England Helge Jörgens, Iscte-University Institute of Lisbon Christopher Olk, FU Berlin / HfGG Koblenz Simon Strick, Universität Potsdam Johanna Schaffer, Kunsthochschule Kassel Steffen Haag, Universität Hamburg Olaf Zenker, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Carmen Mörsch, Kunsthochschule Mainz, Joannes Gutenberg Universität Mark U. Stein, Universität Münster Maximilian Steinbeis, Verfassungsblog Bea Lundt, Europa-Universität Flensburg (em.) Diedrich Diederichsen, Akademie der bildenden Künste Wien Jovan Maud, Max Planck Institute for Social Anthropology Dennis Büscher-Ulbrich, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Klaus Schlichte, Universität Bremen Laurence Cox, National University of Ireland Maynooth Stefanie Ortmann, University of Sussex Max Schneider, HGB Leipzig Pablo Valdivia, Europa-Universität Frankfurt/Oder Oliver Nachtwey, Universität Basel Nina Reiners, University of Oslo Joel Glasman, Universität Bayreuth Samuli Schielke, Leibniz-Zentrum Moderner Orient und Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies Viviane Gladow, Universität Paderborn Anja Löwe, Universität zu Köln Franz Knappik, Universitetet i Bergen Ralf Rapior, Universität Bielefeld Mithu Sanyal, Schriftstellerin und Journalistin Priyam Goswami Choudhury, Universität Potsdam Matthew Stephen, Helmut Schmidt University Hamburg Nora Ragab, IES Abroad Berlin A. Dirk Moses, City College of New York Estefania Bournot Austrian Academy of Sciences Grit Wesser, Johannes Gutenberg-Universität Mainz Henning Melber, Universität Pretoria Rosa Burc, Center on Social Movement Studies (SNS, Florence) Maria-Inti Metzendorf, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Julia Kaiser, Universität Leipzig Niklas Plätzer, University of Chicago Idal Damar, Georg-August-Universität Göttingen Tareq Sydiq, Philips-Universität Marburg Idal Damar, Georg-August-Universität Göttingen Sheryn El-Alfy, Universität Göttingen Heike Breitenbach, Goethe-Universität Frankfurt Islam Dayeh, Ghent University Jumana Jaber, Göttingen university Nur Yasemin Ural, Universität Leipzig Michael Thiel, Menschenrechtler, Mitglied von Amnesty International Hamburg Marlon Lieber, Goethe-Universität Frankfurt Melanie Richter-Montpetit, University of Sussex Inga Aenne Feldmann, FU Berlin Carna Brkovic, Johannes Gutenberg Universität Mainz Isabel Feichtner, Universität Würzburg Isabell Lorey, Kunsthochschule für Medien Köln Vanessa Wintermantel, HU Berlin/Verfassungsblog Torsten Menge, Northwestern University in Qatar Katarzyna Puzon, HU Berlin Wolfram Lacher, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin Eraldo Souza dos Santos, Panthéon-Sorbonne University Jan Wilkens, Universität Hamburg Lukas Schmid, Goethe Universität Frankfurt Ines Schaber, hgb Leipzig Duygu Örs-Ildiz, Leuphana Universität Lüneburg Christian Kreuder-Sonnen, Friedrich-Schiller-Universität Jena Vanessa Carr, LMU München Nils Riecken, Ruhr-Universität-Bochum Judith Pieper, FU Berlin Anthony Obst, FU Berlin Sassan Gholiagha, Europa Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) Dennis Klinke, FU Berlin Eva Hausteiner, FAU Erlangen-Nürnberg Susanne Schultz, Goethe-Universität Frankfurt Katharina Schramm, Universität Bayreuth Sami Khatib, OIB Susanne Leeb, Leuphana Universität Lüneburg Zozan Baran, FU Berlin Jaime Martínez Porro, FU Berlin Dana Abdel Fatah, HU Berlin Naomi Boyce, FU Berlin Friedemann Vogel, Universität Siegen Deniz Gedik, HU Berlin Azucena Moran, University of Potsdam Janette Helm, HU Berlin Verena Klemm, Sächsische Akademie der Wissenschaften Leipzig Cengiz Barskanmaz, Hochschule Fulda Daniel Marwecki, University of Hong Kong Elizabeth Hicks, Universität Münster Claudius Naumann, FU Berlin Mikko Toivanen, FU Berlin Kübra Gümüşay, Autorin Benjamin Savill, FU Berlin Christine Binzel, FAU Erlangen-Nürnberg Martin Klein, Uni Würzburg Anne Storch, Universität zu Köln Vildan Seçkiner, Dr.phil., Munich Antje Glück, Bournemouth University (UK) Johannes Jüde, University of Edinburgh Lucas Scheel, University of Adelaide Moritz Klenk, Hochschule Mannheim Ehsan Mohagheghi Fard, hfm Weimar Ana Ivasiuc, European Association of Social Anthropologists Madigbé Sylla, Universität Osnabrück Sonja Brentjes MPIWG Sué González Hauck, Helmut Schmidt Universität Hamburg Martins Kohout, UMPRUM Prag Sebastian Eduardo, Leuphana Universität Lüneburg Lisa Franke, Ghent University Giorgos Venizelos, Democracy Institute, Central European University Birte de Gruisbourne, Universität Paderborn Sarah Naira Herfurth, University of Applied Sciences Erfurt Aleya Marzuki, University of Tübingen Alia Mossallam, EUME/Forum Transregionale Studien, Berlin Tarik Tabbara, HWR Berlin Anne Altvater, Frankfurt Daniela Russ, Universität Leipzig Martin Höpner, Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Stephanie Reiß, CiS Forschungsinstitut, Aninstitut der TU Ilmenau Jan Thiele, Consejero Superior de Investigaciones Científicas Endre Borbáth, Uni Heidelberg / WZB Irene Weipert-Fenner, Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung Christian Basteck, WZB Berlin Robert Schmidt, KU Eichstätt-Ingolstadt Doris Bühler-Niederberger, Bergische Universität Wuppertal Bernd Bösel, Universität Potsdam Karim Zafer, Universität zu Köln Isabel Bredenbröker, HU Berlin Dorothee Bohle, Universität Wien Lara Krause-Alzaidi, Universität Leipzig Mark Porter, Universität Erfurt Franca Kappes, Geneva Graduate Institute Alfred Freeborn, MPIWG André Bank, GIGA German Institute for Global and Area Studies, Hamburg Hannelies Koloska, Hebrew University Pia Berghoff, FU Berlin Annika Haas, Lehrbeauftragte UdK Berlin Severin Penger, FU Berlin Doris Bühler-Niederberger, Bergische Universität Wuppertal Wouter F.M. Henkelman, EPHE (Paris) Holger Pötzsch, UiT The Arctic University of Norway Tim Seitz, Goethe Universität Frankfurt Björn Bentlage, LMU München Amir Theilhaber, Universität Bielefeld Alexander Dunst, TU Dortmund Irina Herb, Friedrich Schiller Universität Jena Liam Cagney, BIMM Berlin Stephan Milich, Universität zu Köln Mark Curran Visiting Professor FU Berlin (2011-2021) Elif Durmuş, Universiteit Antwerpen John Lütten, Universität Hamburg Roswitha Skare, UiT The Arctic University of Norway Jannis Steinke, TU Braunschweig Pablo Santacana López, Fachhochschule Erfurt Nina Lawrenz, ASH Berlin Bettina Schlüter, Universität Bonn Serena Talento, University of Bayreuth Thomas Bierschenk, Johannes Gutenberg-Universität Mainz Himmat Zoubi, EUME/ Forum Transregionale Studien, Berlin Guneet Kaur, LSI-BGSS, Humboldt University Maximilian Lasa, University of Copenhagen Christian Hawkey, Pratt Institute Melisa Çiçek, Justus-Liebig-Universität Gießen Katrin M. Kämpf, Kunsthochschule für Medien Köln Mareike Biesel, Georg-August-Universität Göttingen Irene Brunotti, Universität Leipzig Valentin Jeutner, Lund University Martin Zillinger, Universität zu Köln Florian Geisler, CAU Kiel Boris Liebrenz, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Seb Zürcher, HU Berlin Lana Sirri, Forum Transregionale Studien EUME Yasemin Karakasoglu, Universität Bremen Leire Urricelqui, Uni Graz Lucia Hortal Sanchez, FU Berlin Lars Eckstein, Universität Potsdam Hendrik Süß, Universität Jena Eman Megahed, Ärztin Katia Schwerzmann, Ruhr-Universität Bochum Jana Schäfer, BTU Cottbus Bettina Gräf, LMU München Otmar Venjakob, Universität Heidelberg Cameron Brinitzer, MPIWG Dmitri van den Bersselaar, Universität Leipzig Hauke Dorsch. Johannes Gutenberg-Universität Mainz Björn Bentlage, LMU München, Institut für den Nahen und Mittleren Osten Bo Li, FU Berlin Monica DiLeo, Hertie School Nisaar Ulama Andy Le, Sheffield Hallam University Mira Wallis, HU Berlin Lisa Stelzer, TU Berlin Guneet Kaur, LSI-BGSS, HU Berlin Yulia Khalikova, Universität Hamburg Mirko Reul, Universität Lausanne Malte Kayßer, CAU Kiel Kardelen Günaydin, Universität Osnabrück Philipp Köncke, Uni Erfurt Jens Theilen, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg Friederike Nastold, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Victoria Sakti, MPI for the Study of Religious and Ethnic Diversity Thea Santangelo, Fachhoschule Potsdam Flora Ghazaryan-Abdin, CEU Wien Ursula Probst, FU Berlin Liina Mustonen, Universität Duisburg-Essen Kfeel Arshad, CAU Kiel Walid Maalej, Universität Hamburg Sylvia Sadzinski, Lehrbeauftragte UdK Berlin Toby Friend, FU Berlin Jan Sändig, Universität Bayreuth Jakob Wunderwald, Universität Potsdam Sarah Etz, HU Berlin Jan van Ginkel, FU Berlin Safia Samimi, Goethe Uni Frankfurt Liverpool John Moores University UCU branch Clara Schmidt, FU Berlin Miriam Friz Trzeciak, BTU Cottbus-Senftenberg Chiara Liso, FU Berlin Imko Meyenburg, ARU Cambridge Thomas Poeser, Lehrbeauftragter HTW Berlin Waseem Ahmed, UCL Agnes Kloocke, SoMi Freie Universität Berlin Boris Michel, MLU Halle Pia Schramm, Uni Tübingen Lara Fricke, University of Exeter (UK) Tobias Banaschewski, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg Ahmed Sayed Julia Hotopp, FU Berlin M. Kamal Nasr, Universitätsmedizin Greifswald Jamie Gorman , Victoria University Melbourne Hannah Müssemann, FU Berlin Lejla Djulancic, FU Berlin Juliane Schicker, Carleton College Lucio Baccaro, MPIfG Liina Mustonen, Universität Duisburg-Essen Angela Anderson, Kunsthochschule Kassel Ned Richardson-Little, ZZF Potsdam Ilse Lenz, Ruhr-Universität Bochum chris zisis, UHH Hatice Gülru Turhan, Freie Universität Lucio Baccaro, MPIfG Oguzkagan Er, TU Berlin Christoph Anderer, FU Berlin Pedro Alexander Bravo Lavin, weißensee kunsthochschule Luisa Stuhr, BTU Cottbus-Senftenberg Maja Wolter, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Övül Ö. Durmusoglu, HBK Braunschweig Martin Middelanis, FU Berlin Tori Sinanan, FU Berlin Yoonha Kim, HU Berlin Thomas Wendler, Universität Augsburg Sophie Rühlich, FU Berlin Mariam Goshadze, Universität Leipzig Tanja Nusser, University of Cincinnati Katrin Bahr, Centre College Beth Muellner, College of Wooster Carl Gelderloos, Binghamton University Valeria Graziano, Justus-Liebig University, Giessen Nathalie Kallas, FU Berlin Alia Mossallam, EUME/Forum Transregionale Studien Stephen Cummins, MPI für Bildungsforschung/FU Berlin Claudia Pinzón, FU Berlin Anna Holian, Arizona State University Francesca Ceola, TU Berlin Lizzie Richardson, Goethe University, Frankfurt Marina Carmona Ruiz, FU Berlin Rick McCormick, Professor Emeritus, University of Minnesota Kilian Spandler, Universität Kiel Dirk Wiemann, Universität Potsdam Rónán Riordan, Maastricht University Pietro Matteoni, FU Berlin Christiane Carlsson, Webster University St. Louis USA Léa Perraudin, HU Berlin A. Silvera, FU Berlin Rabea Berfelde, HU Berlin Hanna Janatka, Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies Dana Eichhorst, FU Berlin Kim Lucht, FSU Jena Stefani Engelstein, Duke University Sabine Damir-Geilsdorf, Universität zu Köln Juliana Streva, FU Berlin Susan Bernofsky, Columbia University; FU Berlin SS23 Kate Roy, Franklin University Switzerland Ergün Özgür, FU Berlin Veronica Ferreri, University of Waterloo Hannah Birkenkötter, ITAM Mexiko-Stadt/HU Berlin Sebastian Heiduschke, Oregon State University, USA Dominik Finkelde, Hochschule für Philosophie München Niloufar Vadiati, HafenCity University Hamburg Lorena López Jáuregui, FU Berlin Mina Jawad, Autorin Edward Larkey, University of Maryland, Baltimore County Laura Jung, Universität Graz Claudia Wittig, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ari Linden, University of Kansas Anna Katharina Mangold, Europa-Universität Flensburg Sabine Mohamed, Johns Hopkins University Imogen Goodman, FU Berlin Cynthia Porter, The Ohio State University Mareike Lisker, HTW Berlin Martin Hamre, FU Berlin Ibrahim Mahfouz Abdou, FU Berlin Paulina Jo Pesch, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Clara-Auguste Süß, GIGA German Institute for Global and Area Studies, Hamburg Lovisa Claesson, Maastricht University Katrin Sieg, Georgetown University Anastasia Kolas, HfK Bremen Christine Okoth, King’s College London Fabio Gasparini, Seminar für Semitistik und Arabistik Paula Gutierrez de Teran Prado, Rutgers University Alumni Leonie Rau, MPIWG Berlin Maurice Stierl, Universität Osnabrück Belén Díaz, FU Berlin Evan Torner, University of Cincinnati Johannes Siegmund, Uni Wien Daniel Moreno, FU Berlin Julia Lange, Ludwig-Maximilians-Universität München Laura Horn, Roskilde Universität Yannick Ecker, MLU Halle-Wittenberg Doreen Muhl, Universität Siegen Christian Weber, FSU Jena Linda Beck, Georg-August-Universität Göttingen Pedro Fernández Michels, Universitat Oberta de Catalunya Ricarda Theobald, Humboldt Universität Berlin Sven Lütticken, VU Amsterdam & Universiteit Leiden Bernhard Scholze, Hochschule München Shanti Suki Osman, Carl von Ossietzky University Oldenburg André Grahle, Universität zu Köln Denis Schulz, CODE University of Applied Sciences Berlin Ida Westphal, HU Berlin Adel Mutahar Mutahar, TU Berlin Stefan Ouma, University of Bayreuth Emilia Klebanowski, Radboud University Nijmegen Nina Paarmann, Europa-Universität Flensburg Emilio Guzmán Schwarz, University of Amsterdam Matthieu Stepec, UdK, Barenboim-Said Akademie Raphaël Grisey, NTNU Trondheim Mary Hennessy, University of Wisconsin-Madison Maike Neufend, FU Berlin Sara Lennox, University of Massachusetts Amherst Halil Ege, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Terri Ginsberg, City University of New York Maike Neufend, FU Berlin Stas Gutenberg, Touro University Berlin Jens Hanssen, OIB & University of Toronto Oliver Szerkus, FU Berlin Sarah Mühlbacher, Goethe-Universität Frankfurt Max Oliver Schmidt, Uni Potsdam Leyla v. Mende, Universität Hamburg Jens Heibach, German Institute for Global and Area Studies Lilian Haberer, Kunsthochschule für Medien Köln Kyan Pur-Djandaghi, Universität Hamburg Anna Guaita, CAU Kiel Rukeia El-Athman, Robert Koch-Institut Julia Ludewig, Allegheny College Marie Köhler, Universität Köln Ewa Karwowski, King's College London Ana Cárdenas Tomažič, Institut für Sozialforschung, Frankfurt a.M. Iken Brockstedt Riegger, FU Berlin Sophie Karbjinski, FU Berlin Juri Kilian, Universität Kassel Hannah Knoop, KIT Karlsruhe Sepideh Gherekhloo, TU Ilmenau Heike Becker, University of the Western Cape Candice Breitz, HBK Braunschweig Alba Delgado-Aguilar, Universität Leipzig Axel Fair-Schulz, State University of New York at Potsdam/NY Nataša Mišković, Basel Gabriela Manda Seith, Gastdozentin UdK Vera Huwe, Universität Duisburg-Essen Mar Mañes-Bordes, Universität des Saarlandes Maria Fosheim Lund, University of Oslo Faris Mansouri, Universität Münster Janina Kehr, Universität Wien André Weißenfels, FU Berlin Jörg Naeve, Hochschule Reutlingen Mojisola Adebayo, Universität Potsdam / Queen Mary, University of London Kerstin Schroedinger, University of the Arts Helsinki Leila Ullrich, University of Oxford Nicolas Lamp, Queen's University Samuël Coghe, Ghent University María Antonia Pérez, Goethe Universität Frankfurt am Main Markus Arnold, Kunstuniversität Linz Jakob Hollweck, FSU Jena Florian Muhl, Universität Hamburg Sumit Mandal, University of Nottingham Malaysia Ryu Okazaki, Dokkyo University Joanna Ostrowska, University of Warsaw Sebastian Scheerer, Universität Hamburg Kathrin Thiele, Utrecht University Claudius Zibrowius, Ruhr-Universität Bochum Tabea Giese, Universität Rostock Susanne Koch, University of Southern Denmark Friedemann Gürtler, Universität Potsdam Rosa van Dorp, FU Berlin René Kreichauf, FU Berlin/VUB Brüssel Sandra Dema Moreno, University of Oviedo Carola Fritsche, MIT Emily Frank, HU Berlin Michael Zander, Hochschule Magdeburg-Stendal Licia Soldavini, TU Braunschweig Azadeh Ganjeh, Hildesheim Universität Christine Andrä, University of Groningen Max Oliver Schmidt, Universität Potsdam Aydin Demircioglu, Universität Duisburg-Essen Maike Messerschmidt, Universität der Bundeswehr München Max Rapp, FAU Erlangen-Nürnberg Sonya El Amouri, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Anne Cristina de la Vega-Leinert, Uni Greifswald Ulrich Thielmann, Universität St. Gallen Paulina Block, Universität Potsdam Richard Lang, Universität Hamburg Peter Förster, Uni Köln Mara Recklies, Burg Giebichtenstein Kunsthochschule Halle Tom Selje, TU Berlin Julian Daum, Journalist, FU Alumni Nastaran Tajeri-Foumani, ASH Berlin Mark Barden, Hochschule für Musik Detmold Krzysztof Górny, FU Berlin Christoph Bode, LMU München Sabine Rutar, IOS Regensburg Sina Emde, Universität Leipzig Lisa Mohrat, Universität der Bundeswehr München Ralf Tönjes, Universität Potsdam Gwendolyn Gilliéron, Université Strasbourg Andreas Guidi, INALCO Paris Sebastian Schneider FernUni Hagen Annette Lewerentz, FU Berlin Manolis Mikrakis, National Technical University of Athens Giacomo Croci, Medizinische Hochschule Brandenburg Jörg Arnold, Universität Münster Jochen Hinkel, Humboldt Universität, Berlin Florian Hannig, JLU Giessen Hanan Badr, Universität Salzburg Felix Anderl, Philipps-Universität Marburg Teresa Kulawik, Södertörn University, Schweden Cristina Samper, Potsdam University René Wildangel, International Hellenic University Thessaloniki Katharina Drasdo, IU Internationale Hochschule Salwa Aleryani, UdK Berlin Daniel Hedinger, Universität Leipzig Fabian Arntz, Universität Potsdam Anja Pichl, Universität Potsdam Birgit Meyer, Universiteit Utrecht Christoph Baumgartner, Utrecht University Mujaheed Shaikh, Hertie School Andreas Best, Università di Napoli Federico II Paula Maether, ASH Berlin Reinhart Kößler, Arnold-Bergstraesser-Institut Freiburg/University of the Free State, Südafrika Nevien Kerk, LMU München Charlotte Rohde, Bauhaus Universität Weimar Fatos Atali-Timmer, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Bruno Jacoby, HfG Offenbach M Lukasiewicz, Uni Leipzig Fatima El-Tayeb, Yale University Fred Abrahams, Bard College Berlin Meryem Yildiz, ASH-Berlin Magdalena Graczyk-Zajac, Technische Universität Darmstadt Andreas W. Schäfer, University College London Markus Dreßler, Universität Leipzig Salim Nasereddeen, Universität Potsdam Malte Kobel, Guildhall School of Music and Drama London Elena Tripaldi, FU Berlin Adrian Schneider, HU Berlin Sahrah Al-Nasrawe-Sözeri, HWR Berlin Ciaran Cross, FU Berlin Christine Preiser, Universitätsklinikum Tübingen Philip Liste, Hochschule Fulda University of Applied Sciences Sofia Bempeza University of Applied Arts Vienna Nora Shalaby, HU Berlin Jeanne Riou, University College Dublin Nassim Mehran, Charité Xabiero Cayarga, TU Dortmund Lilli Weiss, Universität Basel Claire McQuillan, TU Berlin Mujaheed Shaikh, Hertie School Gregor Schiemann, Bergische Universität Wuppertal Eleonore Neufeld, University of Massachusetts Amherst Ulrike Bergermann, HBK Braunschweig Benjamin Ruß, INRA Luxemburg Alex Rehding, Harvard University Franck Hofmann, Universität des Saarlandes Tobias Christ, JGU Mainz Alexander Konrad, BHT Berlin Noor-Aiman Khan, Colgate University Georg Jostkleigrewe, Universität Halle Yannick Frommherz, TU Dresden Lukas Nehlsen, Universität Witten/Herdecke, Universität zu Köln Hamed al Drubi, FU Berlin Ximena Alba, FU Berlin Lukas Nehlsen, Uni Köln, Uni Witten/Herdecke Lianna Mark, LMU München Hannes Bajohr, Universität Basel Prem Borle, Charite Berlin Raphael Daibert, Leuphana Universität Lüneburg Leon Maresch, TU Berlin Georg Jostkleigrewe, Universität Halle Wikke Jansen, Universität Heidelberg Isabelle Felenda, HTW Berlin Henning Best, RPTU Kaiserslautern-Landau Sina Motzek-Öz, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Reinhard Klenke, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Thomas Kilpper, University of Bergen Antke Engel, iQt Edin Sarcevic, Uni Leipzig Camilo Almendrales, TU Berlin Franziska Meyer, University of Nottingham Anne Menzel, IFSH/Uni Hamburg Aliyyah I. Abdur-Rahman, Brown University Kathrin Bauer, FU Berlin Delio Mugnolo, Fernuniversität in Hagen Karen Adler, University of Nottingham Philippe Roepstorff-Robiano, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Viktoria Luisa Metschl, Universität für angewandte Kunst Wien Sasha Lange, FU Berlin/University of Manchester Anna Mannert, Charité Clément Lévy, FU Berlin Salim Cevik, SWP-Berlin Eren Yildirim Yetkin, Hochschule Koblenz Eric Eggert, Universität zu Köln Tanja Skambraks, Universität Graz Andrea Neugebauer, Uni Siegen Tobias Nikolaus Klass, Bergische Universität Wuppertal Farid Suleiman, Universität Greifswald Barbara Müller, Radboud University Nijmegen Lena Dreier, Universität Münster Miriam Benteler, Bauhaus-Universität Weimar Wolfgang Seifert, Universität Heidelberg Rosalie Arendt, University of Twente Richard Sorg, (Prof. em.), HAW Hamburg Marjan Smeulders, Radboud University Jan F. Kurth, MH Freiburg Johannes Feest, Universität Bremen Juliette Alenda, Radboud University Christian G. De Vito, Universität Wien Ahmed Samy Lotf , Scuola Normale SuperioreCatherine Goetze, University of Tasmania, FU/OSI alumna Lars Reuke, Universität zu Köln Frauke Banse, Uni Kassel Anabelle Contreras Castro, Universidad Naciona, Costa Rica (Alumni FU) Emma Wendt, Universität Münster Friedemann Brock, Studienkolleg MLU Halle Birgit M. Kaiser, Utrecht University Stefan Siebers, HHU Düsseldorf Svenja Goltermann, Universität Zürich Jörg Strübing, Universität Tübingen Clemens Knobloch, Uni Siegen Peter Ott, Merz Akademie Rachid Ouaissa, Phillips-Universität Marburg André Schneider, Fraunhofer IIS Dresden Philipp Wagner, ABI Freiburg Sarah Wessel, BUA Elia Sepúlveda Hernández, UST Chile Sandra Moog, University of Essex UK Ingo Schmidt, Athabasca University Philipp Schwendke, HU Berlin Mariel Reiss, Philipps-Universität Marburg Nadjma Yassari, Max Planck Institut, Hamburg Kathrin Bethke, Georg-August-Universität Göttingen Jenny Stupka, Freie Universität Berlin Dirk Collet, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Manu Kalia, FU Berlin Hajo Funke, Prof, FU Berlin Julian Tiedtke, Sant'Anna School of Advanced Studies Susanne Buckley-Zistel, Philipps-Universität Marburg Michael Mann, HU Berlin Eva Svatoňová, University of Jan Evangelista Purkyně Alessia Pilloni, FU Berlin Trevor Silverstein, Catalyst - Institute for Creative Arts and Technology Berlin Joana Lilli Hofstetter, Scuola Normale Superiore Florenz, Italien Mete Sefa Uysal, University of Exeter Asuman Kirlangic Lennart Reusch, FU Berlin Lonut-Valentin Cucu, FU Berlin Caroline Pitzen, Hochschule für Gestaltung Offenbach/Main Thomas Guthmann, EH Berlin Burcu Binbuga, Universität Bremen Manuel Schwab, AUC Egypt Ella Lebeau, FU Berlin Joan Font, CSIC Tim Winzler, University of Glasgow Henrike Arnold, Philipps-Universität Marburg Lazaros Karavasilis, University of Bremen Philipp Zehmisch, Universität Heidelberg Patricia Binder, MLU Halle Laurel Braddock, HU Berlin Adam Donald Ferreira - Catalyst Berlin Daniel Koßmann, HU Berlin Nikolai Puhlmann, HU Berlin Mikael Damstuen Brkic, UiO (University of Oslo) Kathrin Kazmaier, Universität Hildesheim Lennart Michaelis, FSU Jena Victor M. Lafuente, Université des Antilles Bernd Gausemeier, Medizinische Hochschule Hannover Mónika Contreras Saiz, FU Berlin Albert Manke, Universität Göttingen Arina Rahma, TU Berlin Júlia Betegh, Hertie School Natacha Quintero González, BTU Cottbus-Senftenberg Willi Pröbrock, TU Berlin Iva Marčetić, Universität Kassel Barbora Doležalová, Charles University Prague, Czech Republic Ayça Çubukçu, Associate Professor, LSE Daniel Feldt, Technische Hochschule Nürnberg GSO Angela Pérez, FAU Erlangen Marco Deseriis, Scuola Normale Superiore Franjo Mac Allister, WZB & Kings College London Philipp Kleer, Justus-Liebig-Universität Gießen Cristina Moreno Almeida, Queen Mary University of London Magdaléna Michlová, Charles University in Prague anna řičář libánská, FF UK, Prague Detlev Quintern, Türkisch Deutsche Universität, Istanbul Henning Grosse Ruse-Khan, University of Cambridge Tamara Fleming, UCLA Anna Karakatsouli, National and Kapodistrian University of Athens Rana Brentjes, MPIWG (Max-Plank-Gesellschaft) André Fischer, Washington University in St. Louis Michael Rothberg, UCLA Shéhérazade Elyazidi, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht Birtan Tonbul, FSU Jena Elia Sepúlveda Hernández, UST Chile. Zeynep Türel, Universität für angewandte Kunst, Wien Max Schnepf, FU Berlin Simon Beurel, FU Berlin Frank Havemann, Humboldt-Universität zu Berlin Chiara Thumiger, CAU Kiel Dorothea Löbbermann, HU Berlin Kutayba al Kanatri, Universität Freiburg/Boğaziçi Üniversitesi Kelly Bescherer, Leuphana Universität Lüneburg Gerado de la fuente Lora, Universidad Nacional Autonoma De México Georg Jostkleigrewe, Universität Halle Rainer Alisch, FU Berlin Michael Kämper-van den Boogaart, i.R. HU George Anastassiou, University of Memphis Marija Pavlovic, PhD researcher at the FU Berlin Yewon Seo, Kunsthochschule Berlin Weißensee Anna Zrenner, FU Berlin Vania Berrios, Europa-Universität Viadrina Bernhard Gill, LMU München Thuc Linh Nguyen Vu, Harvard University/University of Vienna Hêlîn Öztürk, TU Darmstadt Jennifer Rohl, Trinity College, Dublin Susanne Huber, Universität Bremen Thomas Dörfler, Uni Jena/Uni Bayreuth Fatima El Sayed, Humboldt-Universität zu Berlin Felix Xylander Swannell, TU Berlin Robert Heinze, DHI Paris Lucilla Lepratti, Universität Leipzig Magda Patyniak, Uni Potsdam Sara Samy, TU Berlin Yara Foudah, JLU Gießen Nese Ozgen, Universität Osnabrück Stephanie Rudwick, Academy of Science, Prague Victoria A. E. Kratel, Kristiania University College Oslo Mira Hazzaa, Universität Osnabrück Mihriban Demir, LMU Ute Koop, ASH Berlin Dirk Martin, Frankfurt University of Applied Sciences Lukas Daub , IfZ Susann Ludwig, Universität Leipzig Stefan Salomon, Universität Amsterdam Paul Zuendorf, RWTH Aachen Katharina Kuhn, London School of Economics/Goethe-Universität Frankfurt Daniel Bendix, Theologische Hochschule Friedensau Susann Ludig, Universität Leipzig Elisa Cuter, Filmuniversität Konrad Wolf Babelsberg Pablo Suárez Cortés, Max Planck Institut für Infektionsbiologie Sophie Hinger, Universität Osnabrück Francesca Marschall Jones, Uni Göttingen Christian Jooß, Georg-August Universität Göttingen Rosa Castillo, University of Bremen Johanna Ullmann, Universität Osnabrück, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien Katja Sirotkin, HTW Berlin Maja Sisnowski, Universiteit van Amsterdam Helena Franze, Universität Leipzig Daniel Fairfax, Goethe-Universität Frankfurt Ulrich Rössler, FU Berlin Sophia Brown, FU Berlin Wolfgang Jonas, HBK Braunschweig Vera Egbers, BTU Cottbus Alexander Harder, HU Berlin Anthony Löwstedt, Webster University Wien Susanne Klimroth, HU Berlin Benjamin Schuetze, Arnold Bergstraesser Institut (ABI) Freiburg Hyo Yoon Kang, University of Warwick Matilde Baroncini, FU Berlin Flora van Uffelen, FU Berlin Eiichi Kido, Osaka University Svenja Schurade, Georg August Universität Göttingen Ana Troncoso, TU Chemnitz Heiko Kempa, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Sebastian Althoff, Universität Paderborn Serhat Karakayali, Leuphana Universität Lüneburg Fynn Steiner, HU Berlin Ian Almond, Georgetown University Qatar Anne Gräfe, Leuphana Universität Lüneburg Adnan A. Husain, Queen’s University Paula Achenbach, Philipps-Universität Marburg Christin Bernhold, Uni Hamburg Johanna Pink, Universität Freiburg Sophia Schroeder, University College London Tobias Schramm, FAU Erlangen-Nürnberg Rainer Brunner, CNRS / LEM, Paris Susanne Lummerding, Universität Wien Mahir Tokatlı, RWTH Aachen Ricardo Mata, Universität Göttingen Tom Holert, HaFI, Berlin Sandro Mezzadra, Università di Bologna Maria-Magdalena Pruß, Leibniz-Zentrum Moderner Orient Berlin Irene Schneider, Universität Göttingen Lukas Schmolzi, FU Berlin Sarah Schilliger, Universität Bern Nicole Wolf, Goldsmiths, University of London Nils Jansen, Universität Münster Annika Strauss, Universität Münster Josef Ricar, Charles University Prague Todd Sekuler, ISEK, UZH Anja Schwarz, Universität Potsdam Markus Dressler, Uni Leipzig Fabius Mayland, FU Berlin Ulla Siebert, Heinrich-Böll-Stiftung Marta Lietti, FU Berlin Laura Amna Stauth, Universität Goettingen Georg Cyrus, Universität Leiden Ulrike Stehli-Werbeck, Universität Münster Philipp Tollkühn, FU Berlin Natascha Zander, Kunsthochschule Weißensee Berlin Oraib Toukan, EUME Berlin Rebecca Murray, University Sheffield, UK Peter Birke, Universität Göttingen Nil Mutluer, Leipzig University Lidia Bellido Barea, Georg-August-Universität Göttingen Bernd Heber, Christian-Albrechts-Universität Kiel Madelaine Moore, Bielefeld Universität Rajkamal Kahlon , HFBK Hamburg Rim Naguib, FU Berlin Flávio Aguiar, Universidade de São Paulo Sebastian Berg, Ruhr-Universität Bochum Christian Rademacher, Universität Passau Martin Moraw, The American University in Cairo Eva Gerharz, Hochschule Fulda Maria Ziegelböck, Angewandte Wien Karen Genschow, Goethe-Universität Frankfurt Nadin Heé, Universität Leipzig Arash Ghoddousi, Wageningen University/HU Berlin Daniele Artico, HU University Annett Abdel-Rahman, Universität Osnabrück Nora Gottlieb, Universität Bielefeld Josef Grassl, KHB Berlin Lindsey Drury, FU Berlin Yufeng Guan, FU Berlin Lukas Meisner, HWR Berlin/ FSU Jena Fatma Sagir, Universität Freiburg Najat Abdulhaq, Birzeit Universität Konstantin Korn, Uni Gießen Anna Luise Schubert, Max-Planck-Gesellschaft Cecilia Valenti, Johannes-Gutenberg Universität Mainz Vanessa Kopplin, Universität Zürich Imad Mustafa, freier Wissenschaftler Saumya Premchander, Georg August Universität Göttingen Seda Gurses, TU Delft Olaf Köndgen, Universiteit van Amsterdam Fabian Schaltenberg, OVGU Magdeburg Benjamin Bäumer, Universität Siegen Hilal Alkan, Leibniz Zentrum Moderner Orient/ASH Hellen Aziz, TU Berlin Katharina Seibert, Uni Tübingen Erica Benner, Hertie School Yasemin Karakasoglu, Universität Bremen Tomás Usón, HU Berlin Asha Hedayati, ASH Berlin Pauline Westerbarkey, FU Berlin Shoshana Schwebel, University of British Columbia Lisa Schmidt-Herzog, IMGWF Lübeck Heidemarie Winkel, Universität Bielefeld Anja Weber, Merz Akademie Stuttgart Irene Fellmann, FMIK Estelle Ferrarese, Université d'Amiens Jo Bröse, Universität zu Köln Holger Lund, DHBW Ravensburg Jamila Mascat, Utrecht University Gerhard Wolf, University of Sussex Anna Steigemann, Universität Regensburg/TU Berlin Alex Demirovic, Goethe-Universität Delfina Serrano, CSIC, Soain Derya Buğur, Philipps -Universität Marburg Angela Last, University of Leicester Anas Antifa, Universität Osnabrück Michael Hintz, Lehrbeauftragter HWG Ludwigshafen + EAdA Frankfurt a.M. Alice Creischer Stephan Janitzky, Akademie der bildenden Künste Wien You He, KHM Köln Malte Albrecht, Universität Marburg Mario Novelli , University of Sussex, UK Wolf-Christian Saul, ex FU Berlin Chandrashekar Devchand, Universität Potsdam Fatma Sagir, Universität Freiburg Christoph Kalter, Universitetet i Agder Errol Babacan, Universität Münster Tijana Ristic Kern, HU Berlin Gülcan Cetin, Charité Universitätsmedizin Berlin Jan Völker, Fellow, Bauhaus-Universität Weimar Philipp Höhn, Universität Halle-Wittenberg Julian Rentzsch, Johannes Gutenberg-Universität Mainz Philipp Höhn, Universität Halle-Wittenberg Jason Groves, University of Washington, Seattle Reinhold Bernhardt, Uni Basel Veljko Marković, TU Berlin Frey Kalus, FU Berlin / Universität Cambridge Richard Gessel, Ruprecht-Karls-Universität Heidleberg Gabriele vom Bruck, School of Oriental & African Studies Markus Wissen, HWR Berlin Elaine Bonavia, weißensee kunsthochschule berlin Stefan Bast, Kunsthochschule Mainz Guenter Zurhorst, HS Mittweida Josefine Hetterich, Johannes Gutenberg-Universität Mainz Albrecht Fuess, Philipps-Universität Marburg Sofia Varino, Universität Potsdam Hauke Brunkhorst, Europa Universität Flensburg Tobias Wille, Goethe-Universität Frankfurt Stefan Landvogt, Beschäftigter ZTG Leyla Sophie Gleissner, ENS Frankreich Sarah Alfahmawi, TU Berlin Jessica Eichler, Max Planck Institute/FU Berlin Markus Rohde, Universität Siegen Martina Schäfer, TU Berlin Anne Rothermel, Universität Bern Hoda Salah, Universität Kiel Jamie Burton, HU Berlin Sara Bellezza, FU Berlin Michel Steuwer, TU Berlin Laura Einhorn, Technische Hochschule Köln Alison E. F. Benbow, HU Berlin Angela Koch, Kunstuniversität Linz Mark Frömberg, HTW Berlin Alfredo Romero, HU Berlin Ralf Hoffrogge, Ruhr-Universität Bochum / ZZF Potsdam Laura Stielike, Universität Osnabrück Mark Frömberg, HTW Berlin Nicole Waller, Universität Potsdam Agnes Wand, ASH Ahmad Shehata, Universität Leipzig Kien Nghi Ha, Universität Tübingen Arshin Adib-Moghaddam, SOAS University of London Peter Jehle, Universität Potsdam Henrike Kraul, FU Berlin Thomas Amundrud, Nara University of Education Max Welch Guerra, Bauhaus-Universität Weimar Janina Schabig, Bard College Berlin Rosbeian, Rosbeiani, FU Berlin Jan Kordes, Goethe-Universität Frankfurt am Main Nicoline van Harskamp, Kunstakademie Münster Eva Paton, TU Berlin Simon Runke, HU Berlin Torsten Bewernitz, Hochschule Darmstadt Katja Girr, FU Berlin Yitzchak Ben Mocha, Universität Konstanz Tobias Schmitt, Universität Hamburg Simon Schiller, Goethe-Universität Frankfurt Jonas Klöker, Johannes Gutenberg-Universität Mainz Francesco Sticchi Oxford Brookes University Hans Rackwitz, Universität Jena/Leipzig Michaela Reinhardt, Universität Piemonte Orientale, Vercelli Emma Gordon, LMU München Ranjini Murali, HU Berlin Ana Buchadas, HU Berlin Christine Lander, UdK Berlin Serdar M. Değirmencioğlu, Goethe University Frankfurt Alexander Auch, Duale Hochschule Baden-Württemberg Manuela García Aldana, weißensee kunsthochschule berlin Nizar Romdhane, FU Berlin Karmen Tornius, FU Berlin Hadas Emma Kedar, Universität Hamburg Camilla Angeli, FU Berlin Sophia Vassilopoulou, FU Berlin Timo Duile, Universität Bonn Maja Zwick, FU Berlin Anil Shah, Universität Kassel Sarah Speck, Goethe-Universität Frankfurt a.M Reltih Floda, TU Braunschweig Helmut Küchenhoff, LMU München Henrik Schulz, FH Campus Wien Jack Naujoks, FU Berlin Franzisca Zanker, ABI Freiburg Huda Zein, Universität Köln Pavel Kolář, Universität Konstanz Oliver Pye, Universität Kassel Alisa Preusser, Universität Potsdam Mahmoud Farag, Technische Universität Darmstadt David Stenner, Christopher Newport University Jorge Vega, HU Berlin Amir Moosavi, Rutgers University Marianne Dhenin, Universität Basel Michael Friedrich Universität Hohenheim, Stuttgart Anna Huber, LMU München Lucas Schucht, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Manfred Rotermund, Ruhr-Universität Bochum (a.D.) Monika Bobzien, GGFP Stefan Reichmuth, Ruhr Universität Bochum Wolfgang Werbeck, Uni Münster Nicolas Hoberg, Hochschule Neu-Ulm, HBK Essen und SRH Heidelberg Berkan Kaya, Bucerius Law School Miira Hill, Uni Bremen Christoph Graf, MLU Halle Alexandra Oeser, Centre Marc Bloch, Berlin und Universität Paris Nanterre Mathias Delori, Centre Marc Bloch (HU Berlin) Sarah Kruck, Institut für Sozialforschung, Frankfurt a.M. Thomas Fernholz, University of Nottingham, UK Kira Kosnick, Europa-Universität Viadrina Paula Teich, Universität Potsdam Charlotte Meier, Leipzig University Laura Katharina Mücke, JGU Mainz Michael Maria Schiffmann, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Anna Zimmer, Northern Michigan University Sophia Hornbacher-Schönleber, Goethe Universität Frankfurt Jannis Androutsopoulos, Universität Hamburg Ingrid Hudabiunigg, Univerzita Pardubice, CZ David Casero, TU Berlin Anita Chikkatur, Carleton College, MN, USA Alexandra Scheele, Uni Biz Rafah Azzouqa, FU Berlin Rahim Waweru, Uni Tübingen Marlen Löffler, IU Internationale Hochschule Gerhard Dannemann, HU Berlin Jörn Rüffer, Universität Hamburg Herbert Derksen, Hochschule Rhein-Waal Maria Pfeiffer, FSU Jena Werner Schiffauer, Europa Universität Viadrina Frankfurt Oder Annette Jünemann, Helmut Schmidt Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg Jelena Cupać, WZB Stephan Guth, Universitetet i Oslo Ozren Pupovac, University of Rijeka, Croatia Sabine Ritter, Universität Bremen Andrea Wetterauer, Goethe Universität Frankfurtrt Sabrina Zajak, Ruhr-Universität Bochum Andrew Michel Thomas, ZtG HU Berlin Jens Wissel, Frankfurt University of Applied Sciences Volker Wulf, Universität Siegen Daniel Mühlleitner, Hochschule Kehl Italo Testa, Università di Parma Manuel Lautenbacher, Johannes Gutenberg-Universität Mainz Annette Weisser, Kunsthochschule Kassel Carmen Becker, Leibniz Universität Hannover Katja Wenger, Technische Hochschule Wildau Mounira al Solh Kunsthochschule Kassel Leoni Keskinkilic, Humboldt-Universität zu Berlin Jens Schneider, Universität Osnabrück Norman Paech, Universität Hamburg Florian König, Universität Bremen Till Manderbach, UK Würzburg Lothar Zechlin, Universität Duisburg-Essen Nicola Schalkowski, FU Berlin Alev Masarwa, Universität Münster Rabir Zreig, HU Berlin Elena Longhin, TU Delft Rahaf Gharz Addien, DeZIM Ines Mohnke, Georg-August-Universität Göttingen Herwig Meyer, h-da Darmstadt Aram Bartholl, HAW Hamburg Çağan Varol, Uni Kassel Vahid Maghsoodi, HWR Berllin Beverly Weber, University of Colorado Boulder Stephan Guth, Inst. for kulturstudier og orientalske språk, Universitetet i Oslo, Norge Karin Harrasser, Kunstuniversität Linz Lothar Zechlin, Universität Duisburg-Essen Anja Klein, Technische Universität München und Humboldt-Universität zu Berlin Miguel A. Martínez, Uppsala University, Sweden Stefan Münker, HU Berlin Fabian Krengel, Uni Regensburg Benedikt Sauer, Universität Göttingen Fatemeh Masjedi, University of Göttingen Amanda Muñoz Hüttl, Universidad de Salamanca, España Sowmya Maheswaran, HU Berlin Evrim Kutlu, Universität zu Köln Andrea Muehlebach, Universität Bremen Juli Saragosa, Catalyst Institute of Arts and Technology Roberto Risch, Universitat Autònoma de Barcelona Nandita Badami, MPIWG Bernadett Settele, Zürcher Hochschule der Künste Syrinx Hees, Universität Münster Eva Hartmann, University of Cambridge Morteza Lichtenstern, freier Wissenschaftler Tuba Cekic, Utrecht University Michael Eber, Georg-August-Universität Göttingen Vasily Moshnyaga, Universität Göttingen Ulrich Dolata, Universität Stuttgart Jaime Cárdenas Isasi, Universität Göttingen Hannah Bechara, Hertie School Russell West-Pavlov, Universität Tübingen Daniel Warmuth, HU Berlin Ernst Wolff, KU Leuven, Belgien Marija Vulesica, HU-Berlin Daniel Rösler, LMU München Stephan Packard, Universität zu Köln Marija Vulesica, HU Berlin

Google Docs
Das Statement hat ist ja scharf kritisiert worden, und ich muss leider sagen, zu Recht. Leider, weil ich auch der Meinung bin, die Uni-Leitung sollte sich mit Polizeieinsätzen gegen ihre Studierenden zurückhalten. Es gab und gibt immer wieder Besetzungen von Hörsälen im Zusammenhang mit Uni-Streiks u.ä. Protesten, bei denen ich es für falsch halte, die Polizei zu rufen. Solche Proteste muss man aushalten und ausdiskutieren, dafür kann auch Lehre ausfallen oder inhaltlich umgestaltet werden. 4/
Aber das Statement hier wird zu Recht kritisiert, und zwar aus drei Gründen: Erstens halte ich es für fraglich, wie viele der Demonstrierenden Studierende waren. Weder ihr Verhalten noch ihre Inhalte sprachen dafür. Unter unseren Studierenden gibt es eine Vielfalt an Meinungen zum Krieg in Israel und Gaza, aber die Glorifizierung von Hamas-Terrorismus ist mir in Diskussionen bisher nicht untergekommen. Zweitens war eine solche Glorifizierung aber der zentrale Inhalt des Protestcamps. 4/
So etwas als legitimen Protest darzustellen, den die Universität tolerieren müsse, und die Verantwortung für diesen Protest auch noch Israel zuzuschieben, untergräbt alle anderen Punkte, die der Offene Brief vielleicht zu machen versucht. Ich kann nicht glauben, dass das den Unterzeichnenden nicht bewusst ist — es sind wirklich kluge Leute dabei, die ich sonst sehr für ihre Analysefähigkeiten schätze. 5/
Ich muss deshalb zumindest vorläufig davon ausgehen, dass deren Sympathien auch inhaltlich auf Seiten der Protestierenden liegen. Dafür spricht übrigens auch, dass nur eine Handvoll der Unterzeichnenden seinerzeit das Statement unterstützt haben, in dem Lehrende der FU nach dem Terror-Angriff der Hamas im Oktober Solidarität mit Jüd*innen weltweit und mit Israel ausgedrückt und gefordert haben, dass Diskussionen des zugrundeliegenden Konflikts nur stattfinden können, 6/
wenn es Räume gibt, die für alle Beteiligten — vor allem für Jüd*innen — sicher sind und wenn die Diskussionen auf Grundlage einer „umsichtigen und an objektiven Sachverhalten orientierten Argumentation, die auf historischer Kenntnis gründen“ erfolgen. Genau so ein sicherer Raum muss eine Universität nämich sein und genau diese Form der Diskussion ist einer Universität angemessen. Hier noch einmal das Statement zum Oktober [im Februar veröffentlicht]: https://www.fu-berlin.de/sites/stellungnahme-gegen-antisemitismus-intoleranz/index.html 7/
Stellungnahme von Mitgliedern der Freien Universität Berlin gegen Antisemitismus und Intoleranz

Und damit komme ich zum dritten Punkt: Der Offene Brief verkennt das völlig, wenn er sagt, dass der Protest nicht auf Dialog ausgerichtet sein müsse. Doch, wenn er an einer Universität stattfinden soll, dann muss er das. Ist er es nicht, hätte er auch dann nichts dort zu suchen, wenn er tatsächlich von Studierenden getragen würde. Damit Universitäten funktionieren können, muss dort mehr Meinungsvielfalt ausgehalten werden als anderswo. 8/
Aber damit Universität funktionieren kann, müssen Meinungen begründbar und begründet sein, sie müssen in einer Form geäußert werden, in der sie Teil eines Dialogs sein können. Die Glorifizierung von Terror ist nicht begründbar, sie muss deshalb an einer Universität nicht ausgehalten werden, und man muss kein Fan polizeilicher Maßnahmen sein, um es für richtig zu halten, Platzverweise gegen Menschen auszusprechen, die Terror glorifizieren und diese im Ernstfall auch polizeilich durchzusetzen. 9/
Und *das* sollte Konsens sein, egal, was man von irgendeinem Anliegen irgendeiner gesellschaftlichen Gruppe hält. 10/10
Sollten Universitäten pro-palästinensische Demonstrationen aushalten?

Ein Kommentargespräch mit Anatol Stefanowitsch

Noch ein Nachtrag mit einer zusätzlichen Perspektive: Ich hatte heute ein sehr spannendes Gespräch mit Studierenden über die Proteste und den Polizeieinsatz. Sie sind sehr offen und schließen — anders als die Autor*innen des offenen Briefes — nicht aus, dass eine Auflösung der Demonstration durch die Polizei gerechtfertigt gewesen sein könnte, aber — und das ist interessant — ihnen fehlt die Rechtfertigung. Sie hätten sich im Nachgang mindestens weitere Informationen dazu gewünscht, … PS.1/
… warum hier so vorgegangen wurde. Sie sind z.B. offen für die Argumentation der Hochschulleitung, dass antisemitische Demonstrationen nicht toleriert werden können und sind grundsätzlich bereit, anzunehmen, dass diese Demonstration antisemitisch war; allerdings verstehen sie teilweise nicht, warum das der Fall ist und sie wünschen sich eine Erklärung des Präsidiums (noch besser, einen Dialog) dazu, welche Aussagen aus welchen Gründen so eingestuft wurden. PS.2/
Mir ist dadurch klar geworden, dass die Universitäten hier eine Chance vertun, Bildungsarbeit zu leisten, und zwar im doppelten Sinne: 1) Sie könnten und müssten erklären, was an den Slogans der Demonstrierenden antisemitisch ist — vielen von uns ist das klar, aber das Wissen wird nicht durch Magie weitergegeben, es muss jeder Generation im Gespräch neu vermittelt werden. 2) Sie könnten den Studierenden zeigen, wie ein respektvoller, sachlicher und prinzipientreuer Dialog funktioniert. PS.3/
Beides ist hier nicht geschehen, und damit riskiert das Präsidium, als autoritär und ideologisch verhärtet wahrgenommen zu werden. Das tut weder dem eigenen Bildungsauftrag oder dem Diskussionsklima an der Universität noch der Sicherheit der jüdischen Studierenden gut, die in jedem Sinne im Mittelpunkt stehen muss. PS.4/4
Plot Twist: Sieben Minuten nach dem letzten Tweet des Threads kommt ein internes Schreiben des Präsidiums an alle Mitglieder (Lehrende, Verwaltungspersonal, Studierende), in dem das Vorgehen noch einmal erklärt wird und ein Dialog angekündigt wird (allerdings leider nicht mit den Studierenden, sondern mit den Autor*innen des Offenen Briefes). Die Studierenden dürfte das nicht befriedigen, weil wieder nur festgestellt wird, dass die Demonstration antisemitische Inhalte hatte, … PPS.1/2
…aber in dem wieder nicht erklärt wird, wo das der Fall war. Ich hoffe, dass die Universitätsleitung hier noch nachsteuert und auch die Studierenden in einen Dialog einbezieht. Mit den Kolleg*innen, die den offenen Brief verfasst und unterzeichnet haben, müsste man m.E. nicht unbedingt sprechen, sie haben eigentlich gesagt, was sie zu sagen haben (auch wenn ich es für wichtig halte, sie gegen die Verleumdungskampagne der Springer-Presse in Schutz zu nehmen). PPS.2/2

@astefanowitsch "es muss jeder Generation im Gespräch neu vermittelt werden"

muss es das wirklich, also im grundsatz?
wenn morgen kein mensch mehr weiß, dass [eigenschaft] gestern als beleidigung verwendet wurde, kann ich deine [eigenschaft] aussprechen, ohne dich zu verletzen.

um nicht geschichtzuvergessen, was holocaust und anderes bedeuten, muss ich nicht schädliche brauchtümer bewahren, oder? wenn sie neue positive bedeutung erlangen, sind sie auch kein nährboden mehr für das schlechte.

@astefanowitsch Danke für diese differenzierte Einordnung.
@astefanowitsch Wenn Fairness und Gewaltlosigkeit bestimmend sind, sollten Universitäten propalästinensische Demonstrationen aushalten.
Die israelische Regierung leistet dem Antisemitismus gerade einen Bärendienst.

@astefanowitsch

Vielen Dank für diese sachliche und unaufgeregte Einordnung.

Ich bin sehr froh darüber.

Auch über die Einschätzung, dass vielleicht gar nicht so viele Studenten unter den Protestierenden sind:
Das würde mich echt trösten.

An Unis so viele unreflektierte Menschen vermuten zu müssen, hat mich in den letzten Tagen echt umgetrieben.

@Simone21 Da werden schon Leute dabeigewesen sein, die an irgendeiner Berliner Hochschule eingeschrieben sind, und wahrscheinlich auch ein paar echte (also tatsächlich ein Studium absolvierende) Studierende — das schützt ja nicht vor ideologischer Verwirrung... Aber größtenteils sahen sie für mich nicht nach unseren Studierenden aus (die sehe ich ja jeden Tag, da habe ich eine gewisse Intuition). Im Kern waren es aber m.E. Aktivist*innen, die einfach die US-Studierendenproteste kopieren.

@astefanowitsch

Ich kann mir gut vorstellen, dass Du recht hast.

Ich habe nur die Bilder am Fernsehen gesehen, und da hatte ich den Eindruck, da sind auch ein paar Hamas-Leute mit dabei, die Anweisungen geben.

Ich finde das so bedenklich.
Ausgerechnet in Institutionen, in denen doch genau differenziertes Denken gelehrt wird!

Der Krieg in Israel hat zwei Seiten, mindestens, und jeder, der nur eine sehen will, ist Teil des Problems.

@astefanowitsch mh mh also ohne viel über die zu wissen ich bin wahrscheinlich auch kein fan der protestcamp leute aber würde das anders sehen.
@astefanowitsch erstmal die frage ob es wirklich studierende der uni sind oder nicht. das ist erstmal eine unterstellung und tbh ein klassiker der bekämpfung von protest, zu behaupten das es sich nur um menschen von "außen" handelt. und wie sollte diese frage klärbar sein ohne kontrolle, die dann selbst wieder eine einschränkung von protest darstellt.
@astefanowitsch zweitens die dialogbereitschaft. die duldung von protest daran zu knüpfen setzt an die stelle eines *rechts* auf protest den vorbehalt das dieser für die adressaten - an der uni i.d.r. die unileitung - für diskutierbar gehalten wird. damit kann diese dich am ende aussuchen welcher protest ihr genehm ist und welcher nicht.
@astefanowitsch ich finde eins muss sich schon entscheiden ob eine liberale haltung ggü. protesten gewünscht ist oder nicht mit allen widersprüchen die damit verbunden sind. bestimmt lassen sich inhaltliche grenzen finden (die von dir angesprochene hamas unterstützung z.B.) oder welche der praxis (z.b. tätliche angriffe) aber die beiden angesprochenen kriterien sind ungeeignet wenn eins protest im allgemeinen möglich lassen will.
@risa_spirelli Es geht ja nicht um Protest allgemein, es geht um Protestierende, die sich die Universität als Ort für ihren Protest aussuchen. Wer keinen Dialog will, kann ja im öffentlichen Raum demonstrieren, aber warum sollte die Uni so etwas dulden? Ich finde das Setzen von inhaltlichen Grenzen schwieriger, als zu sagen: die Uni als Raum muss für alle sicher bleiben und es muss ein *Austausch* von Meinungen gewollt sein.

@astefanowitsch ich meine protest von studierenden an den unis, das wort allgemein bezieht sich auf verschiedene anlässe/themen.

bezeichnet sich das protestcamp denn nicht selbst als studentischer protest?

@risa_spirelli @astefanowitsch Eine Nazikamp, welches sich als studentischer Protest bezeichnet, sollte also auch unangetastet bleiben und alle anderen von Unis fernhalten? Toleranzparadoxon
@kleinertod @astefanowitsch bitte noch mal meine tröts lesen danke
@risa_spirelli @astefanowitsch Habe ich. Darum meine Antwort. Bitte nichts unterstellen. Danke.
@kleinertod @astefanowitsch ich habe geschrieben, das ich gegen eine beurteilung von protest aufgrund formaler kriterien bin (zugehörigkeit zur hochschule, diskussionsbereitschaft) und FÜR eine beurteilung nach inhaltlichen/praktischen kriterien (Hamas/Nazi/Gewalt). Das heißt ich würde ein Nazicamp selbst dann nicht dulden wollen wenn es nur aus Hochschulmitgliedern besteht und diskussionsbereit ist.
@astefanowitsch @risa_spirelli
Ich finde dabei wirklich Knackpunkt: Handelt es sich um Proteste von Studierenden? Damit meine ich nicht, ob nun alle, die dabei sind, an der FU sind oder überhaupt Studis sind, sondern, ob der Protest tatsächlich von Studierenden organisiert und inhaltlich geprägt wird.
Und das sage ich, während ich dieses Protestcamp inhaltlich übel finde, aber daran denke, dass das Vorgehen jetzt als Begründung herhalten kann für zukünftiges Vorgehen für alle "lästigen" Proteste von Studierenden.
Ich denke auch, dass es mehr gibt zwischen einfach dulden, keine Haltung beziehen, jüdische Studierende alleine lassen und Räumung durch Cops.
@risa_spirelli @astefanowitsch @kleines_z wenn von Protestierenden „unverhandelbare“ Forderungen gestellt werden, mithin also von vornherein ein Austausch und eine Diskussion verbeten und niedergeschrieen wird, dann ist das einfach keine legitime Protestform an einer Universität.
@jposel @astefanowitsch @kleines_z und wer beurteilt was unverhandelbar ist? evtl. die unileitung?
@jposel @astefanowitsch @kleines_z außerdem gibt es ja auch proteste die überhaupt keine konkreten fordrungen haben (was ich aus sicht des protests eher unklug finde aber das ist ja eine andere frage)
@risa_spirelli @astefanowitsch @kleines_z damit wurde kürzlich die HU-Präsidentin konfrontiert, als sie Protestierenden ein Gesprächsangebot unterbreiten wollte. Auch andere Gelegenheiten zum Nicht-Diskurs werden aufgeboten, zB wie berichtet an einer HU-Veranstaltung nach Verlesen des Statements durch Niederschreien eine Replik verhindern (Quelle: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2024/02/berlin-humboldt-uni-propalaestinensische-stoeraktion.html).
Pro-palästinensische Aktivisten stören Veranstaltung an HU Berlin

Eine Podiumsdiskussion, zu der auch die israelische Professorin und Richterin Daphne Barak-Erez eingeladen war, musste unterbrochen werden. Aktivisten störten die Veranstaltung massiv. Die Universitätspräsidentin empfindet den Vorfall beschämend.

@jposel @astefanowitsch @kleines_z ja find ich auch nicht gut aber ändert aber für mich nichts daran das z.B. polizei und zwangsexmatrikulationen kein guter weg sind. mir ging es ja erstmal um eine kritik der argumentation an zwei punkten das heißt nicht das ich eine gute lösung für die aktuelle situation habe.
@kleines_z Wenn die Autor*innen des Offenen Briefes sich grundsätzlich mit der Frage befasst hätten, wie mit Protesten unterschiedlicher Art an Berliner Unis umzugehen wäre, wäre das ein ganz anderes Thema gewesen. Ich habe ja geschrieben, dass die Präsidien in der Vergangenheit bei genuinen Studierendenprotesten m.E. ohne echte Rechtfertigung die Polizei eingeschaltet haben, statt dem Protest inhaltlich Raum zu geben. Der Brief ist deshalb (auch) eine vertane Chance. @risa_spirelli

@astefanowitsch @risa_spirelli ich würde schon sagen, daß es sinn macht, mindestensstandards für legitimen protest zu definieren. aber das die tücke: wer entscheidet darüber. gut, jetzt hier erstmal wir drei ohne wirklichen einfluß darauf.

aber ich würde den freiraum für solchen an der uni höher statt spezieller als im - immer weniger werdenden - öffetnlichen raum ansetzen.

@astefanowitsch @risa_spirelli können wir derrida strapazieren: im öffentlichen raum stößt der protest an allerhand anforderungen, in einer unbedingten uni (auch wenn die realexistierenden das immer weniger sind) wären alle anforderungen der suche nach wahrheit (wasimmerdasist) untergeordnet
@Odradek ist das nicht bisschen crazy wenn man von ausgeht das manche dinge on letzter instanz nur normativ begründbarsind? (bin nicht mit derrida vertraut...)

@risa_spirelli ich hätte jetzt gesagt "letztbegründungen kannste eh knicken", aber umgekehrt funktioniert sowas wie "wahrheit" nicht ohne ein moralisches element.

aber klar, einen normativen satz kannste nie deskriptiv begründen. ab ist schon blöd wenn er mit dem vorhandenen "wissen" kollidiert

@risa_spirelli und wittgenstein soll popper mit dem schürhaken bedroht haben wegen der frage "nennen sie mir einen moralsichen satz" (für ihn wäre moral unter "wovon man nicht sprechen kann")
@Odradek mh ja das problem ist ja auch das wir mit unvollständigem wissen arbeiten müssen (vor allem bei konflikten)

@Odradek @astefanowitsch Genau wer entscheidet darüber... Ich denke es ist die Vorstellung von der Hochschulleitung als wohlwollender Diskursbewahrer die einfach nicht stimmig ist.

Stellen wir uns zum Beispiel vor ich studierte an einer Berliner Hochschule, vielleicht der HU, und da wäre ein rechtsradikaler Professor, nennen wir ihn Herrn B.

Die Unleitung hat einen Vetrag mit ihm, er bringt vlt. sogar ordentlich Drittmittel und Reputation mit.

@Odradek @astefanowitsch eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist für die Unileitung indiskutabel.

Wie soll da noch ein Dialog stattfinden? Ist der Protest gegen seine Beschäftigung an der Uni damit illegitim? Manchmal gibt es einfach nichts mehr zu diskutieren...

Hätten wir dagegen als Hochschule inhaltliche Grenzen für das was an der Uni stattfinden soll oder sowas wie paritätisch besetzte Berufungskommissionen wäre der Professor vielleicht nicht dort.

@Odradek @astefanowitsch
Vielleicht überstrapaziere ich die Parallelen hier auch, aber mMn können wir gar nicht über einen besimmten Protest an der Uni reden (der uns in dem Fall unangenehm ist), ohne über Proteste/Entscheidungsstrukturen an Unis allgemein zu reden.
@risa_spirelli so verlockend zugehörigkeitsnetze sind, die bringen uns ja aus dem "wer entscheidet" problem nicht raus. also dre switch zum inhalt bringt auf lange sicht nur mehr monokultur. und paritätische ausgewogenheit statt wahrheit klappt im örr ja auch gerade nicht so recht. also laß nicht zwei probleme verursachen nehmen wo wir nur eines brauchen …
@risa_spirelli aber daß die drittmittelabhängigkeit eine schande ist und das evaluationssystem für die füße können wir erstmal festhalten.
@Odradek was bedeutet das mit den zugehörigkeitsnetzwerken
@risa_spirelli @astefanowitsch wiederbesetzung eines selbstverwalteten cafés, mittelbau aus anderen fachbereichen wurde zu "kenn ich nicht, nicht im studialter, also 'leute von außerhalb'"
@astefanowitsch Ich unterstütze jeden Protest, außer den jetzigen. Bin für jede Zivilrechtsbewegung, außer die jetzige. Bin gegen jeden Krieg, außer den jetzigen.
@ErikUden Dass du bei diesem Thema völlig lost bist, brauchst du mir nicht durch das Nachplappern von Pseudo-Tiefgründigkeiten zu beweisen.

@astefanowitsch
"Studierender"
Diskreditierung durch Anführungszeichen. Sauber 👋
Kennen wir von früher. "DDR"

Glorifizierung von Terror muss leider die ganze Zeit ausgehalten werden. Und zwar von allen, denen das Abschlachten der Zivilbevölkerung in Gaza durch die IDF und der Begleit-Applaus der deutschen Reaktionäre nicht so gut gefällt.
Platzverweise gegen Typen wie dich und gar deren polizeiliche Durchsetzung werden wir wohl nicht erleben. Glückwunsch.

@ErikUden

@astefanowitsch erstmal ganz herzlichen dank! sich unabhängig von der konkreten position gedanken zu machen finde ich so wichtig, stichwort für uni-selbstverständnisse wäre ja auch "irrtumslizenz"; gut, wobei fehlerkultur voraussetzt fehler selbst korrigieren zu wollen.

"leute von außerhalb" wurde leider auch häufiger bei protesten behauptet, bei denen das klar unzutreffend war, aber an die ungewöhnlich lauten ungewöhnlich üblen positionen machen wir mal ein fragezeichen.

@astefanowitsch nun gab es den vorwurf mit "nicht verhandlungsbereit" auch bei der klimabewegungen, da diese keine "alternativen fakten" wollten.also würde ich es so fassen: sind die bereit und fähig ihre position mit neuen informationen zu ändern? wenn nicht bleibt ja nur gewalt, aber dann die frage was ist die mildestmögliche.

noch einer: haben als jüdisch identifizierbare leute grund zur angst vor den protesten? wenn ja auch wieder: nicht ob, sondern wie viel gewalt ist verhältnismäßig?

@astefanowitsch Danke. Das ist genau, was ich denke. Sehr gut formuliert!