@fraudiener
- vieles, wie pilzbefallener Rosen und Staudenschnitt, sollte man nicht über den Kompost entsorgen, da sich die Sporen halten. Eine Kerntemperatur von 70 Grad erreicht man tendenziell eher nicht.
Fazit: Für mich persönlich (mit 50 qm Gartenfläche und durchaus viel Bewuchs) keine Option. Laub und ein bisschen Holzhäcksel entsorge ich direkt im Beet, alles andere wandert in die Biotonne.
@fraudiener Gartenabfälle klingt nach langsam verrottend, also immer schön klein machen und lieber irgendwo in ne Ecke hinten im Garten, wenn man sich damit nicht regelmäßig beschäftigen will.
Bio-Küchenreste erhöhen den Düngegrad enorm. Generell: die Mischung macht's.
Ich mag keine Plastikcontainer ausm Baumarkt, besonders wenn der Kompost kippt sind die noch ekeliger. Theoretisch kann man auch erstmal nur mit nem Haufen anfangen. Sonst geht aber fast alles als Rahmen.
@fraudiener sollte jemand bokashi in den Raum werfen möchte ich vorab den wikipediaartikel zu effektiven Mikroorganismen (EM) einwerfen:
https://en.wikipedia.org/wiki/Effective_microorganism
um es kurz zu machen: Man muss nicht teure EM Produkte kaufen, man kann auch sauerkrautwasser nehmen um seinen Biomüll im Eimer zu fermentieren (nahezu Geruchsfrei)
Mein Komposter für den ersten Durchgang liefert Bokashi. Siehe Foto, rechts unten steht eine alte Plastikschüssel. In ihm landen Küchenabfälle, Laub und verschiedene Gartenabfälle.
Zweimal pro Jahr schaufele ich ein paar Schubkarren voll zur Flächenkompostierung, wo dann Rasenschnitt und Häckselgut dazu kommt.
Im dritten Arbeitsgang, meist im Frühjahr kommt Sand und Perlite dazu.
