Aktuelles Einnerdungsthema: Kompost. Falls wer hot takes und Meinung hat, her damit! 🥒
Grobe Eckdaten: für draußen, für Gartenabfälle, eher kleinerer Garten, will geile Düngung
Stand jetzt hau ich drei so Drahtdinger vom toom nebeneinander.
@fraudiener Draht ist gut, weil verrottet nicht mit und auch eine Seite weglassen, sehr vernünftig!
@fraudiener
wenn's trocken ist, dann sind geschlossene Seitenteile (Holz, Kunststoff) besser, weil der Kompost nicht austrocknen darf. Also auch keinen Deckel drauf?
@fraudiener Der Anteil an "holzigen" Sachen sollte nicht zu groß sein, weil sonst nicht das richtige Verhältnis von den Komponenten entsteht. Wir haben deshalb unser Meerschweinchen-Einstreu von Holzstreu auf Flachsstreu gewechselt und entsorgen Strauchschnitt separat. Graasschnitt (nicht zu feucht) und tierische Produkte wie Eierschalen, Haare und Mist sind gut. Mit Unkraut aufpassen wegen Samen. Für Laub evtl einen separaten Laubkompost anlegen.
@fraudiener Ich habe sehr viel Meinung dazu:
- Man braucht mindestens 2 Kubikmeter um vernünftig umlagern/sieben zu können, ausenrum halbwegs befestigt, damit man nicht so sehr im Matsch steht.
- es muss alles halbwegs klein gemacht sein, sonst dauert die Rotte ewig (Holzrückschnitt).
- richtige Mischung aus allem (Holz, Laub, Rasenschnitt, Küchenabfälle, Blumenreste
- der Standort muss feucht und sonnig sein

@fraudiener
- vieles, wie pilzbefallener Rosen und Staudenschnitt, sollte man nicht über den Kompost entsorgen, da sich die Sporen halten. Eine Kerntemperatur von 70 Grad erreicht man tendenziell eher nicht.

Fazit: Für mich persönlich (mit 50 qm Gartenfläche und durchaus viel Bewuchs) keine Option. Laub und ein bisschen Holzhäcksel entsorge ich direkt im Beet, alles andere wandert in die Biotonne.

@isibisi danke! Das sind hier all in all (plus Gärten von Eltern und Nachbarn) DEUTLICH mehr als 50qm und die 3 Biotonnen sind chronisch überlastet.
@fraudiener 😁 das geht ja auch wirklich schnell mit mehr als 50 qm. Und dann kann man drüber nachdenken. Haben täte ich auch gerne kostenlosen geilen Dünger. Aber ist auch ordentlich Arbeit.
@fraudiener Gibt einige Varianten von Kisten, die in mehreren Etagen mit Hilfe von Regenwürmern relativ schnell verkompostieren. Da soll zwar nicht jeglicher Bioabfall rein, da manches die Kompostierung hemmt, und umgekehrt lässt sie sich durch Zerkleinerung beschleunigen. Soll ziemlich effektiv und platzsparend sein, geht sowohl im Eigenbau als auch in Form fertig bestellbarer Produkte wie Sitzkisten (ohne bestimmte Hersteller nennen zu wollen, Internetrecherche liefert Infos).
@silwol Würmer gibt es hier im Beet genug, denke ich!

@fraudiener Gartenabfälle klingt nach langsam verrottend, also immer schön klein machen und lieber irgendwo in ne Ecke hinten im Garten, wenn man sich damit nicht regelmäßig beschäftigen will.
Bio-Küchenreste erhöhen den Düngegrad enorm. Generell: die Mischung macht's.

Ich mag keine Plastikcontainer ausm Baumarkt, besonders wenn der Kompost kippt sind die noch ekeliger. Theoretisch kann man auch erstmal nur mit nem Haufen anfangen. Sonst geht aber fast alles als Rahmen.

@Frufus ah, Nachteile von Plastkdingsis sind sehr interessant, die findet man nicht so schnell. Danke!
@fraudiener hängt sehr stark von der Feuchtigkeit ab (je feuchter desto mehr Lüftung ist notwendig) und wie kompakt das Material ist.
Diese Plastiktonnen gehen auch gerne mal auseinander, wenn sie voller nassem Laub sind, weil das schwerer ist als man denkt.