Sahra Wagenknecht lehnt Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine ab und fordert Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten. http://www.taz.de/!5996031/
Sahra Wagenknecht über Russland: „Ich traue Putin nicht“

Sahra Wagenknecht lehnt Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine ab und fordert Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten.

@tazgetroete
wie soll man mit jemandem Verhandeln, dem man nicht traut?

Zahra #Putinknecht stellt seit (mindestens) 2 Jahren ihre völlige Inkompetenz zur Schau. Ein Trauerspiel das diese völlig irrelevante Frau immer noch so viel Aufmerksamkeit bekommt.

@anti42 @tazgetroete da sie die einzige bislang sind, die Frau Wagenknechts Argumente aufgegriffen hat (andere begnügen sich mit Plattitüden): wieso sollte man nicht mit jemandem verhandeln, dem man nicht vertrauen kann?
Vertrauen ist nicht die Basis für Verhandlungen, sondern das jeweilige Eigeninteresse. Wo soll vertrauen zwischen Kriegsparteien sein??? Wenn man sich gegenseitig abschlachten...

@anti42 @tazgetroete dass man verhandelt bedeutet nicht, dass man auch ein Ergebnis bzw. Vertrag schließt. Und dieser Vertrag kann auch gebrochen werden, das ist wahr. Ich glaube aber die Ukraine hat gezeigt, dass sie nicht blauäugig dem Minsker Abkommen vertraut hat und ordentlich aufgerüstet hat. Vorsicht ist immer geboten...

Aber nicht zu verhandeln, bedeutet die Entscheidung auf dem Schlachtfeld suchen zu müssen. In unserem Interesse ist es wohl, wenn die Ukraine für uns weiter blutet...

@Knut
"...für uns weiter blutet"
Es geht doch hier nicht um uns!
Die #Ukraine blutet für ihre Freiheit. Und die Freiheit der Menschen die unter russischer Besatzung gefoltert, vergewaltigt und ermordet werden.

Und hört doch mal auf diesen Quatsch zu verbreiten, man würde Krieg führen wollen bis ukrainische Soldaten in Moskau stehen. Es geht darum in Verhandlungspositionen zu kommen. Bis Russland nichts anderes übrig bleibt.
...

@anti42 was ist eine geeignete Verhandlungsposition?

Da sind wir unterschiedlicher Meinung: ich denke, man kann und muss immer in Verhandlungen gehen, egal wie die militärische Situation ist. Ihrer Argumentation folgend hätte Russland kein Interesse an Verhandlungen, wenn es auf dem Schlachtfeld schlecht für es steht. Dann gäbe es niemals Verhandlungen!

Aber Russland hat immense Kapazitäten und auf Kriegswirtschaft umgestellt. Da ist das zerstrittene Europa noch weit von entfernt (Teil1)

@anti42 es gibt eine Unzahl an Punkten, die man Verhandeln kann. Das Behalten von eroberten Gebieten kann als Ergebnis festgeschrieben werden, muss es aber nicht. Für Russland können andere Punkte überwiegen. Das findet man aber erst konkret in Verhandlungen heraus...
Von meiner Seite aus würde ich mir wünschen, dass Russland sich bedingungslos aus der gesamten Ukraine zurück zieht, für die entstandenen Schäden und Opfer bezahlt und zur Rechenschaft gezogen wird. Aber das ist wohl utopisch.
@anti42 (letzter Teil) selbst wenn die Ukraine für einen Frieden auf Teile ihrer Gebiete verzichtet, heißt das nicht, dass die Sanktionen enden müssen. Ich würde sie als EU beibehalten und eigene Kriterien für ein Ende der Sanktionen festlegen.
Überhaupt denke ich, dass die Sanktionen nicht weitreichend genug waren. Länder wie Indien oder China, die mit Russland handeln, hätte man auch sanktionieren müssen. Das hätte Russland am ehesten zum Einlenken gebracht und nicht die Waffenlieferungen.