#MeatParadox Untersuchung von Fleischwerbung unter Berücksichtigung der Theorie der kognitiven Dissonanz - #Fleisch essen, obwohl man gegen #Tierleid ist.

#KognitiveDissonanz entsteht bei nicht miteinander zu vereinbarenden Haltungen und Handlungen. Auf der von Leon #Festinger formulierten Theorie der kognitiven Dissonanz gründet dieses Phänomen: das sogenannte Meat-Paradox (übs. Fleisch-Paradox) Auslöser für kognitive Dissonanz hinsichtlich des Fleischkonsums nach Rothgerber (2019)
Aus Festingers Thesen ergibt sich also, dass der Mensch stets versucht kognitive Dissonanz zu vermeiden. In Bezug auf das Meat-Paradox beschreibt Rothgerber fünf unterschiedliche Kategorien von Auslösern:

1. Informationen zu Bedingungen der #Massentierhaltung;
2. Hinweise auf den tierischen Ursprung von #Fleisch;
3. das Eingestehen des Fleischessens;
4. das Eingeständnis, dass Fleischkonsum #Tieren schadet; und
5. der Präsenz einer Person, die kein Fleisch isst.
https://www.grin.com/document/1153032
#Käseparadox #FleischParadox

GRIN - Das Meat-Paradox. Untersuchung von Fleischwerbung unter Berücksichtigung der Theorie der kognitiven Dissonanz

Das Meat-Paradox. Untersuchung von Fleischwerbung unter Berücksichtigung der Theorie der kognitiven Dissonanz - Medien - Hausarbeit 2021 - ebook - GRIN

Fleischwerbung:
Stellt man die Fleischwerbung der Realität gegenüber, kommen schnell Zweifel auf: Kann das ethisch und rechtlich in Ordnung sein, die Realität dermaßen zu verschleiern, wenn damit die jährliche Tötung von mehr als 750 Millionen Tieren in Deutschland einhergeht?

Nach dem deutschen Tierschutzgesetz, läge es in der Verantwortung des Menschen, ,,das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen” und dass es verboten sei „einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden“ zuzufügen (§1 TierSChG). Nach §17 des Tierschutzgesetzes sei Gewalt gegen „Wirbeltiere" legal, wenn ein (nicht genauer beschriebener) ,,vernünftiger Grund” vorliegt (§ 17 Abs. 1 TierSchG). Mit einem Blick auf die Realität bedeutet das folglich: Massentierhaltung ist ein „vernünftiger" Grund.

Auch der Deutsche Ethikrat forderte bereits mehrfach und zuletzt bei einer Pressemitteilung im Juni 2020 dazu auf, Massentierhaltung und das damit einhergehende Tierleiden nicht als „unvermeidbar" anzusehen.