@DC4DD es zeigt nur mal wieder, dass wir nur irgendwie weiterkommen, wenn wir es hinbekommen, Ambiguitätstoleranz zu praktizieren.
Ja, ich finde ihre Ansichten zu #Waldorfschulen nicht korrekt.
Ich kann ihr deshalb aber auch nicht gleichzeitig aberkennen, dass sie für die #Wissenschaftskommunikation hinsichtlich der #Klimakatastrophe eine wichtige Rolle einnimmt.

Wir werden nie eine Person finden, der wir zu 100% übereinstimmen - das bekomme ich nicht einmal mit mir selbst hin.

@AnthroBlogger

@eliasp @DC4DD Ich mag Deinen Ansatz. Aber "verrennen", "verdammen", "canceln" und "inquisitorischer Duktus" ist ein direkter Angriff auf mich, der Falschinformationen mit Fakten begegnet. Keine Toleranz für Intoleranz.

@AnthroBlogger ja, das ist natürlich ein Kommunikationsstil, den ich nicht angemessen finde - und das kann es (insbesondere als Betroffenem) deutlich erschweren, Ambiguitätstoleranz zu praktizieren.

Versuchen es trotzdem zu tun und die Kommunikation, wenn es einem möglich ist, zu deeskalieren sollte man IMHO nichtsdestotrotz.

Leider sind manche gefühlt getriggert und egal mit welchen Fakten man daher kommt, schaffen es aus dem Angriffsmodus nicht mehr raus.

@DC4DD

@eliasp @DC4DD Ach weißt Du, wenn ich mit Massenmord in Verbindung gebracht werde, dann fällt mir das Deeskalieren zunehmend schwer.
@eliasp @DC4DD Ich finde es wirklich faszinierend. Wiele wissenschaftlich orientierte, vernünftige und erfolgreiche Menschen rasten komplett aus, wenn ihre Lebensentscheidungen (hier: für die sektenhafte Anthroposophie und ihre Institutionen) kritisiert werden. Sie fühlen sich persönlich, in ihrem kompletten Sein angegriffen. Das zeigt mE, wie schnell die Sekte Menschen vereinnahmt, bis sie jede Rationalität vermissen lassen. Die Mechanismen dahinter interessieren mich sehr.
@eliasp @DC4DD *Viele ^^