@flxtr
wäre spannend. Da #fantasiestvo bei Autofahrern und auch aufnehmenden Polizisten recht weit verbreitet sind, würdr es mich nicht überraschen.
Spannend wäre auch, ob es einen Unterschied gibt, ob Polizisten mit Auto oder als Fahrradstreife den Unfall aufnehmen.
@joerg_spengler
@martindrogat @joerg_spengler
Ich finde Schuldzuweisungen helfen nicht weiter.
Jeder Radfahrer (zu denen ich auch gehöre) kennt den Perspektivwechsel, wenn man hinter dem Lenkrad sitzt. Plötzlich fallen einem ziemlich viele Radfahrer auf, die das Abbiegen nicht anzeigen, rechts überholen etc.
Eine Stunde vorher hat man sich noch auf dem Rad über dicht überholende Autofahrer geärgert.
Es handelt sich um ein Problem der Verkehrsplanung und -Architektur. Emotionalisierung hilft nicht weiter.
@weit_im_westen @martindrogat @joerg_spengler
Es geht um das Finden von Lösungen, dazu muss man das Problem definieren.
In diesem Fall bedeutet das, theorethisch ist jeder Ansatz der Autofahrer betrifft dreimal so effektiv, wie Ansätze die Radfahrer betreffen.
@weit_im_westen
nein, nixht jeder Radfahrer fahrt auch Auto. Und rechts überholen ist i.Ü. Fahrrädern in verschiedenen Situationen erlaubt.
Schuldzuweisungen sind leider nötig: Der Autofahrer hat als Betreiber einer gefährlichen Maschine eine höhere Verantwortung, auch potentielle Fehler des Gegenübers mit einzuplanen.
Infrastruktur und vorsätzliche motorisierte Gewalt tun ihr übriges. Die Statistik zeigt deutlich: Autofahrer kommen ihrer Sorgfaltspflicht nicht nach.
@ @joerg_spengler
@jakob_thoboell @joerg_spengler
Offenbar gibt's in Deutschland fast so viele Fahrräder wie Einwohner. Das müssen alles Leute ohne Auto sein 🤪.
@jakob_thoboell @joerg_spengler
Es ist wie ich oben sagte:
Die Gruppen sind alles andere als homogen, viele Radfahrer sind auch Autofahrer - ich würde schätzen mind. 30 bis 50 Prozent.
Leider lässt sich aus der Grafik eindeutig nur der Umkehrschluss ziehen:
Selbst wenn man annimmt, dass die Leute sehr ungern Fahrradfahrer UND Autofahrer seien (nichts spricht dafür), gibt es zwingend eine große Schnittmenge.
@jakob_thoboell @joerg_spengler
Beim ersten Satz bin ich völlig bei Dir.
Hashtag "motorisierte Gewalt" für strukturelle Probleme zwischen durchschnittlichen Verkehrsteilnehmern ist allerdings völlig drüber, durchschaubar um besonders entschlossen in der eigenen Bike-Bubble rüber zu kommen.
Dabei gibt's "motorisierte Gewalt" bestimmt - allerdings eher im Kontext übermotorisierter Prolos, die illegale Rennen veranstalten oder 3-Tonnen-Monster ausfahren.
@weit_im_westen @joerg_spengler Nein. "motorisierte Gewalt" ist beispielsweise der SUV, der dem Radfahrer die Vorfahrt nimmt beim ABbiegen. Der "Nur mal kurz" zum Dönern auf dem Radweg parkende.
Gewalt deswegen, weil er qua höherer Masse und Bedrohungspotential sich gegen den schwächeren und die Regeln durhcsetzt. Strukturell ist diese Gewalt dahingehend, dass diese Delikte kaum zu Konsequenzen führen, Gehwegparken vielerorts durch die Ordnungsämter geduldet wird beispielsweise.
Leider stimmt die Überschrift der Grafik nicht: Die Aussage gilt nur für die erste Säule, das Gesamtbild ist ein anderes.
M.E. tut man mit dieser "Halbseriosität" der Sache keinen guten Dienst.
@jakob_thoboell @joerg_spengler @radticker
Klar kann man viele wichtige Aussagen zu dieser Statistik machen. Nur die, die dort als Überschrift steht, eben nicht. 🤷🏼♀️
Und solche Vorgehensweisen helfen dem Anliegen nicht.