Klar kann jede:r machen, was er/sie will. Aber warum man von X auf eine neue Plattform abwandert, die vom AntiVaxxer #Dorsey gegründet wurde und betrieben wird, und die vom Sammeln von Userdaten lebt, verstehe ich halt nicht. Schon gar nicht bei der Science und der Medicine Community.

Aus der #Bluesky Privacy Policy:
"We collect information that you provide to us, information we obtain automatically when you use our Services, and information from other sources such as third-party services and organizations. [...] We use your personal information for a variety of business purposes."

@docjosiahboone Man könnte auch mal mit Selbstkritik auf Mastodon/Fediversum schauen und überlegen, warum all diese Leute nicht hierher kommen oder nicht hier bleiben. Das scheint hier aber niemand zu machen.
@sixtus @docjosiahboone Du scheinst eine Vorstellung davon zu haben, woran das liegen könnte. Woran liegt es Deiner Meinung nach?
@taschenorakel @sixtus @docjosiahboone Suchfunktion z.B. ist für Recherchierende wichtig, anfangs sträubte sich der @Gargron ja dagegen (und hatte seine Gründe).
Dann das Problem, dass die Instanzen aufgrund des Ansturms erst mal in die Knie gegangen sind. Wenn man nur mal schauen wollte und dann geht es nicht, gehen die Leute wieder.
@simonriley @sixtus @docjosiahboone @Gargron Seit Version 4.2 gibt es in Mastodon eine ausgefeilte Suchfunktion. Suchen ist essentiel und der gefundene Kompromiss (opt-in, sowie definitiv nur öffentliche Toots) ist ja sinnvoll.
@taschenorakel @sixtus @docjosiahboone @Gargron Das stimmt, anfangs war Gargrons Linie aber anders und da haben einige für sich entschieden, dass es nichts für sie ist und es nicht mehr verfolgt.
Und jetzt gibt es eine weitere Alternative und das stellt sie zufrieden, also warum noch suchen?
@taschenorakel @docjosiahboone Ich höre aus Bluesky, dass sich hier viele nie zu Hause fühlen konnten, weil sie von zu vielen Seiten gemaßregelt und verbesserwisst wurden. That's what they say.

@sixtus @docjosiahboone Das kann ich definitiv nachvollziehen, könnte aber ein instanzspezifisches Problem sein. Meinem subjektiv-anektdotischen Empfinden nach wurde ich damals auf Twitter definitiv häufiger von Bots belästigt, die mir erzählen wollten, wie ich Twitter zu benutzen hätte. Vielleicht aber auch eine systemische Schwäche der strikt linearen Timeline: Sie macht es Dorfpolizisten leicht, ihre Mitmenschen zu gängeln.

@Gargron

@sixtus
Klar gibt es hier Verbesserungspotential.

Aber mein Eindruck ist, dass vielen ganz einfach der Algorithmus abgeht. Vor allem denen, die vor Musk geflüchtet sind und nicht vor ein Twitter Prinzip. Wenn man Twitter (mit all seinen Nachteilen) ohne Musk möchte, ist man bei Bluesky wahrscheinlich wirklich gut aufgehoben.

@docjosiahboone @sixtus Ja, Twitters Algorithmus war zwischenzeitlich unfassbar gut darin, interessante Gespräche zu initieren. Ist nur die Frage, ob man diesen Algorithmus in einem dezentralen Netzwerk überhaupt nachbauen kann: Für das gezielte Abgleichen von Interessen fehlt schlichtweg die Datenbasis. Auch in Bluesky, wenn AT wirklich dezentral implementiert wird.
@docjosiahboone Bluesky läuft per Default ohne Algorithmus. Das kann es also eher nicht sein.

@sixtus @docjosiahboone Vom Effekt her ist die Föderation schon eine Art Algorithmus, wenn auch sehr rudimentär und Transparenz durch Vertrauen zu vielen.

Ein zentrales Netzwerk mit klaren AGBs und ohne die Not der Offenlegung der Regeln/des Algorithmus ist doch super für die, denen das an der Stelle egal ist. Die wollen Voice.

@sixtus @docjosiahboone

Ich glaube zu wissen, was damit gemeint ist. Allerdings gibt es auch Gruppen, neben "sozialschwierigen" Nerds, die aus anderen Gründen von den Plattformen vertrieben wurden, und sehr nett und freundlich sind. Und politisch sogar ok XD