Ich muss mal einen #rant zur #noAFD schreiben.

Gerade gehen hier auf Mastodon mal wieder Sachen viral herum, die zeigen sollen, dass die #noAFD im Bundestag gegen Sozialmaßnehmen gestimmt hat und damit gegen die Interessen ihrer vermeintlichen Wählerschaft stimmen würde. Genauso gehen Reportagen herum, die sich darüber wundern, dass in Ostbayern die #noAFD eine Hochburg hat, obwohl es die Region als strukturstark gilt. 1/

Das alles ist aber überhaupt kein Widerspruch, wenn endlich mal akzeptiert, dass die #noAFD überhaupt nicht arme Menschen vertritt und auch garnicht vertreten will. Umfragen über Umfragen haben immer wieder gezeigt, dass die Kernwählerschaft dieser Partei eine durchaus wohlsituierte Mittelklasse ist, die den Verlust ihrer Privilegien und ihres Status befürchtet.

Für diese Gruppe sind die asoziale Positionen der #noAFD kein Bug, sondern ein Feature. 2/

@kaminkatze Deiner Analyse stimme ich weitgehend zu. Die "AfD" ist eine reine Klientelpartei, ohne Lösungen für irgendwas. Ich bin aber überzeugt, dass wir keine Probleme hätten, wenn nur die beschriebene Kernwählerschaft die Partei wählen würde. Das Problem sind mMn, also ohne statistische Belege, zum einen die, die glauben, dass die "AfD" irgendetwas Solidarisches machen würde und sie deshalb wählen. Zum anderen die rassistischen Arschlöcher, die sich freuen, eine passende Partei zu haben.
@kaminkatze Ich halte deshalb solche Initiativen wie #afdnee weiterhin für sinnvoll, in der Hoffnung zumindest ein paar "Fehlinformierte" mit besseren Informationen versorgen zu können.
Aber ja: Die "AfD" war von Anfang an die Partei des Establishments, der Unsolidarischen, der Besitzstandswahrer, derjenigen, die sich nicht selbst anpassen wollen, sondern dies von den anderen fordern.