Kleine Redaktion 1: Die Person hat viele Follower, muss was richtig machen. Außerdem erhalten wir durch sie mehr Reichweite, erschließen neue Netzwerke.
Mittelgroße Redaktion 2: Die Person war in Beiträgen bei Redaktion 1. Muss einigermaßen seriös sein. Außerdem erhalten wir durch sie mehr Reichweite, erschließen neue Netzwerke.
Große Redaktion 3: Die Person war schon in Beiträgen mehrerer Redaktionen. Sicher seriös. Außerdem erhalten wir durch sie mehr Reichweite, erschließen neue Netzwerke.
@dejanfreiburg Habe das Gefühl, soziale Medien und die „Aufmerksamkeitsökonomie“ des Internets (Klickzahlen - Werbung) haben den Journalismus allgemein stark verändert. Und nicht zum Guten.
Es wird einfach alles Mögliche rausgehauen (könnte, hätte, möglicherweise, behauptet, …) in der Erwartung, möglichst viele Aufrufe zu erzielen. Ggf wird dann später zurückgerudert, aber das nimmt dann schon keiner mehr wahr.
Vgl. auch die unterschiedl. Überschriften derselben Artikel online und im Print.
@dejanfreiburg Das ist wahrscheinlich nur schwer messbar. Der Journalismus ist halt irgendwann dazu übergegangen, auffällige Trends in sozialen Netzwerken mit Nachrichtenwert zu versehen.
Ich verstehe davon abgesehen nicht, warum z.B. Schauspieler*innen in Talkshows zu ihrer Meinung zu politischen, medizinischen etc. Themen gefragt werden.
Wer kennt sie nicht, d. #Follower Anzahl Reiter ?
Haben Hunderttausende ergebenste #FollowerInnen, m. einem Fingerschnipp kicken sie jede/n aus rein #Algorithmen- gesteuerten digitalen #Netzwerken raus. Passt ihnen jemand nicht, reicht ein "Befehl", 100 - 1500 Meldungen innerhalb kürzester Zeit, da wird d. Account zugemacht, egal ob berechtigt oder nicht.
So ein Spezialspezialist war der Erste, den ich im blauen Himmel geblockt habe.
Fängt mit Ali an u. hört mit U... auf.😂