Die entscheidende historische Frage ist doch: Was haben die Kohl- und die Schröder-Regierungen den Deutschen ins Trinkwasser gemischt, damit sie sie davon überzeugen konnten, dass es eine Super-Idee ist, menschliche Grundbedürfnisse wie Wohnen, Gesundheit, Energie und persönlichen Transport, praktisch exklusiv durch ausschließlich am eigenen Gewinn orientierte Privatunternehmen erfüllen zu lassen? Fuck the community for the profit of the few! Warum haben wir das geschehen lassen?
Deutschland vor der Privatisierungs- und Liberalisierungs-Orgie der Kohl-Jahre (Symbolbild)
@sixtus
@musevg Es ist ja nicht so, dass Kohl den technischen Fortschritt brachte. Korrelation ist keine Kausalität.

@sixtus
Nein, den brachte uns Kohl ganz sicher nicht. Aber gebratenen Saumagen, immerhin. Und irgendwas mit 'blühen'.

Aber. DE war damals technologisch in vielen Bereichen völlig hintendran.
Beispiel Telekommunikation: Die hoheitliche Bundespost und ihre FTZ in Darmstadt erstickten jede Innovation im Keim - und Konkurrenz gab's halt nicht. Erst die Privatisierung der DBP und die Liberalisierung des TK-Marktes (um mal ein nicht total misslungenes Beispiel zu nehmen) haben das geändert.

@musevg Wobei man hier auch sieht was genau nicht funktioniert: DSL/Glasfaser gibt es in dicht besiedelten Regionen, wo es sich kaufmännisch lohnt, aber bis heute nicht auf dem Land. Hätten wir das Wassernetz privatisiert, hätten Provinzbewohner heute noch kein fließendes Wasser!
@sixtus @musevg Traurig aber wahr. Das unmenschliche Gesicht des Turbo-Kapitalismus. Momentan mal wieder in Turbo-Gelb am Werk.