Dass in 🇩🇪 als Reaktion auf die steigende Zahl getöteter Radfahrer Parteien sofort eine #Helmpflicht fordern aber nicht Tempo 30, sichere Kreuzungen, weniger Autos & geschützte Radwege ist ein absolutes Armutszeugnis. Andere sollen sich schützen, damit Autos frei spielen können.
Bitte nicht falsch verstehen. Einen Helm zu tragen ist absolut sinnvoll und in 🇩🇪 Städten leider oftmals nötig. Aber die Gefahr geht von einer völlig aufs Auto ausgerichteten Infrastruktur aus, die Radfahrer mutwillig als Opfer in Kauf nimmt. Dieses Problem müssen wir zuerst dringend angehen, bevor wir Täter-Opfer Umkehr betreiben. Quelle: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/steigende-zahl-von-toten-radlern-union-fordert-allgemeine-helmpflicht-fur-fahrradfahrer-10324309.html
Steigende Zahl von toten Radlern: Union fordert allgemeine Helmpflicht für Fahrradfahrer

Die Zahl der tödlich verunglückten Radler ist 2022 deutlich gestiegen. Die Union verlangt nun Konsequenzen. Die Ampelparteien und sogar Mediziner reagieren verhalten.

Der Tagesspiegel

@Perowinger94
Besonders zynisch finde ich, mit steigendem Radverkehr zu argumentieren, wo doch eine Helmpflicht diesen massiv reduzieren würde.

Als nächstes kommt dann die Forderung nach Versicherungskennzeichen, die genauso wenig durchsetzbar wäre, aber bei reaktionären Car-Brains ebenfalls super ankäme.

@Flo_Rian @Perowinger94
Dass diese Versicherungskennzeichen in der Schweiz wegen des absurd aufwendigen bürokratischen Aufwands bereits vor Jahren (2011) wieder abgeschafft wurden ("Ständerat Philipp Stähelin verlangte in einer parlamentarischen Initiative die Abschaffung der Fahrradnummern. Er bezeichnete die Fahrradnummern als «alten Zopf» und erwähnte, dass rund 20 % der Versicherungsprämie für die Administration verwendet würden."), sollte uns keinesfalls irritieren!