Vattenfall hat für #Offshorewind getestet, wie gefährlich die Anlagen für #Vögel sind.
In 10.000 Videos konnte kein einziger Zusammenstoß mit einem Vogel dokumentiert werden.
Die 🦆🪿🦤 fliegen einfach drumherum. 🤷🏻♂️
Vattenfall hat für #Offshorewind getestet, wie gefährlich die Anlagen für #Vögel sind.
In 10.000 Videos konnte kein einziger Zusammenstoß mit einem Vogel dokumentiert werden.
Die 🦆🪿🦤 fliegen einfach drumherum. 🤷🏻♂️
@masta @mrxlix @FabianLaasch
Auch das ist sehr fraglich, das größte Problem für Vögel ist halt ziemlich sicher der Mangel an Nahrung und Brutplätzen, wenn die Landwirtschaft zu durchindustrialisiert ist und Hausgärten zur Steinpiste degenerieren.
Der verwilderte Garten mit Katze ist ziemlich sicher vogelfreundlicher als ein "Garten" mit Schotter und 2cm Rasenmonokultur ohne Katze.
Die Vögel sind ja auch nicht blöd. So eine Meldung kann auch nur von Menschen kommen, die selbst reingehen würden.
Der Kieler Ornithologe Stefan Garthe hat ermittelt, dass Seetaucher in der Nordsee Offshore-Windkraftanlagen weiträumig meiden – und bereits einen Großteil ihrer früheren Nahrungsgebiete verlassen haben. Ein Gespräch über die Abwägung zwischen Natur- und Klimaschutz und mögliche Lösungen.
Seabirds deliberately avoid wind turbine rotor blades offshore – that is the main finding of a new study that mapped the flightpaths of thousands of birds around wind turbines in the North Sea. Most importantly, during two years of monitoring using cameras and radar, not a single bird was recorded colliding with a rotor blade.
@FabianLaasch
Schon 2005 hat die schweizer Vogelwache Semppach eine ähnliche Studie durchgeführt und kam schon damals zu denselben Ergebnissen. Nur Wespenbussarde auf dem Zug waren nicht schlau genug, und wurden vereinzelt Opfer.
Immerhin gibt es aber auch eine Datenbank des NaBu, wo alle Schlagopferzahlen nachzulesen sind. Gegenüber anderen Gefährdungen ist die Zahl gering. Auch das ist schon längst bekannt.
Trotzdem sind noch heute mit dem § 45 b BNatSchG irgendwelche weitgehend willkürliche Abstandsregeln eingeführt, bei der die signifikant erhöhte Tötungsgefährdung angeblich nicht mehr vermeidbar ist. Der Rotmilan wird hier eindeutig für die Gegenerschaft instrumenatisiert - auch und besonders vom privaten Naturschutz.
Dass inzwischen kältepräferente Vogelarten im Süden Deutschlands de facto ausgestorben sind, interessiert diese Klientel null die Bohne.
Finde ich gut, dass Du eine andere Studie nennst. Denn wenn Vattenfall so eine Studie macht, ist ein gewisses Eigeninteresse nicht zu verhehlen, was möglicherweise das Ergebnis beeinflusst.
Die Studie, die Du meinst, ist von 2015, nicht 2005, sie ist von der Vogelwarte Semppach, und sie hat dann doch nicht dieselben Ergebnisse:
20,7 "Schlagopfer" pro WEA pro Jahr (WEA = Windrad?).
Allerdings spezielle Bedingungen (Zugvogelzone).
Kollisionen von Vögeln mit Windenergieanlagen (WEA) gehören zu den grössten Kritikpunkten bezüglich der Nutzung von Windenergie. Um die Auswirkungen von WEA auf Zugvögel zu beurteilen, müssen sowohl die Anzahl der insgesamt an einer WEA vorbeiziehenden Vögel als auch die Anzahl der dabei verunglückenden Vögel (Schlagopfer) bekannt sein. Die Schweizerische Vogelwarte Sempach hat im Auftrag des Bundesamts für Energie die international erste Studie erstellt, die diese Fragestellung beantwortet. Dazu wurde am Standort Le Peuchapatte (Jura) parallel zur systematischen Suche nach Schlagopfern auch die Intensität des Vogelzugs mittels eines kalibrierten Radargeräts gemessen. Pro Windenergieanlage wurde dabei ein Medianwert von 20,7 Vogelopfern pro Jahr ermittelt.
Das ist eine andere Studie, vielleicht finde ich die von 2005 noch in meinem Kruscht. 20,7 / Windrad und Jahr ist extrem wenig, weil ich dabei um Kleinvögel auf dem Zug handelte, und nicht um Greifvögel. Und die untersuchte Anlage ist ja relativ klein mit 150 m inkl. Rotor.
Die heutigen sind so hoch, dass Kleinvögel sowieso drunter durchfliegen. Bei eigenen Erhebnungen habe ich schonmal über 5000 Kleinvögel auf dem Zug gezählt.
Wenn man da die Anzahl der Vögel gegenrechnet, die durch Anflug an Fensterscheiben getötet werden (oder die im Süden als Leckerbissen für Feinschmecker herhalten müssen), ist das Ergebnis der Semppacher doch recht erstaunlich gering.