Vattenfall hat für #Offshorewind getestet, wie gefährlich die Anlagen für #Vögel sind.

In 10.000 Videos konnte kein einziger Zusammenstoß mit einem Vogel dokumentiert werden.

Die 🦆🪿🦤 fliegen einfach drumherum. 🤷🏻‍♂️

#Windkraft #Windkraftanlagen

https://futurezone.at/science/windrad-voegel-gefahr-untersuchung-vattenfall-offshore-windpark-aberdeen/402348891

Sind Windräder gefährlich für Vögel? Neue Studie enttäuscht Windkraft-Gegner

Mittels Radarkameras wurden Flugbahnen bei einem Windpark überwacht. Bei über 10.000 Videos wurde analysiert, wie oft Vögel verletzt wurden.

futurezone.at
@FabianLaasch Also anscheinend ist die Mehrzahl der Vögel halt schlauer als der durchschnittliche windkraftgegner.
@masta @FabianLaasch Statistisch kommen wohl viel mehr Vögel im Straßenverkehr um, als bei Windrädern. Da ist das quasi nix dagegen.
@mrxlix @FabianLaasch Katzen, Gebäude und Straßenverkehr waren glaub die drei Hauptprobleme.

@masta @mrxlix @FabianLaasch
Auch das ist sehr fraglich, das größte Problem für Vögel ist halt ziemlich sicher der Mangel an Nahrung und Brutplätzen, wenn die Landwirtschaft zu durchindustrialisiert ist und Hausgärten zur Steinpiste degenerieren.

Der verwilderte Garten mit Katze ist ziemlich sicher vogelfreundlicher als ein "Garten" mit Schotter und 2cm Rasenmonokultur ohne Katze.

@bergamlaimerin @masta @mrxlix @FabianLaasch Es ist aber schon ein bisschen Whataboutism. Vögel brauchen wir für die Diversizität. Aber wofür brauchen wir Katzen im Garten?
@FabianLaasch weiß nicht mehr wo, da gibt's eine Anlage, wenn da ein Zugschwarm kommt, wird die Anlage automatisch gestoppt.
@mrxlix In den Niederlanden wird das zur Zeit gemacht (getestet).
@FabianLaasch

@FabianLaasch

Die Vögel sind ja auch nicht blöd. So eine Meldung kann auch nur von Menschen kommen, die selbst reingehen würden.

#offshorewind #vogel #windkraft #windkraftanlagen

@kobaltauge
Ich kenne keinen persönlich, aber es soll ja Menschen geben, die sich mit der Hand überzeugen müssen, ob der Ventilator auch *wirklich* läuft.
Die Vögel sind schlauer als diese
@FabianLaasch
@kobaltauge @FabianLaasch Naja, zu Verteidigung ist wenigstens zu sagen, das die Außenspitzen der Rotoblätter mit 200-300km durch die Luft schneiden, da kann ich mir schon vorstellen, das mal das ein oder andere Tier getroffen wird. Was natürlich blöd ist. Aber in Relation zu 10k vielleicht getroffenen Tieren von Windrädern die wir brauchen, stehen 2-3 Milliarden (kein Tippfehler) Vögel die Opfer unserer Vergnügung dienenden Haustiger werden.
@FabianLaasch @Sylviaborin Bitte nicht falsch verstehen, ich befürworte seit Ewigkeiten den Ausbau erneuerbarer Energien, aber in der Nordsee wird es bei derzeitiger Planungsstrategie schon bald kein “drumherum” mehr geben und das Meidungsverhalten drängt schon jetzt Arten, für die Deutschland besondere Verantwortung hat, auf immer kleinerem Raum zusammen. https://www.riffreporter.de/de/umwelt/energiewende-offshore-windkraft-windenergie-voegel-seetaucher-meeresschutz-experte
Ornithologe: Neue Offshore-Windparks entlang von Schiffsstrecken statt in Schutzgebieten bauen

Der Kieler Ornithologe Stefan Garthe hat ermittelt, dass Seetaucher in der Nordsee Offshore-Windkraftanlagen weiträumig meiden – und bereits einen Großteil ihrer früheren Nahrungsgebiete verlassen haben. Ein Gespräch über die Abwägung zwischen Natur- und Klimaschutz und mögliche Lösungen.

RiffReporter
@christianschwaegerl @FabianLaasch @Sylviaborin um die einzelnen Anlagen kann auch in einem Windpark noch herumgeflogen werden. Es geht für mich aus dem Artikel nicht eindeutig hervor, ich habe ihn aber eher so gelesen, dass die einzelnen WKAs umflogen werden, nicht der ganze Anlagenpark. Trotzdem ist es definitiv sinnvoll, die Parks in Regionen zu bauen, die grundsätzlich schon vom Menschen beeinflusst sind.
Können schwarze Rotorblätter Vögel schützen?

Windkraftanlagen sind für Vögel und Fledermäuse ein tödliches Risiko. Möglicherweise könnte aber schwarze Farbe auf den Rotorblättern den Tieren helfen.

Deutschlandfunk Nova
@FabianLaasch: Ich hätte es gut gefunden, wenn der Artikel einen Link zur Studie enthalten würde. Kennst du die Autoren und wo sie zu bekommen ist?
Unique study: birds avoid wind turbine blades

Seabirds deliberately avoid wind turbine rotor blades offshore – that is the main finding of a new study that mapped the flightpaths of thousands of birds around wind turbines in the North Sea. Most importantly, during two years of monitoring using cameras and radar, not a single bird was recorded colliding with a rotor blade.

Vattenfall
@FabianLaasch Nicht wirklich, aber danke. Ich schaue immer gerne in die Originalstudie und verlasse mich nicht so gern auf Artikel darüber. Aber die Namen der Forschenden sind schonmal hilfreich.
@FabianLaasch Aber... aber... die halb-ausgestorbene timbukturianische Höhlendackel-Fledermaus!!! Die sterben reihenweise an diesen Dingern! Das habe ich aus erster Hand beim Kumpel eines Freundes seinem Telegram-Meister gesehen! Und die Grünen bestreiten das auch noch!!!eins!Elf!!!
@FabianLaasch es weiß nicht zufälligerweise jemand ob solche Untersuchungen per Radarkameras auch bei Windrädern auf dem Land gemacht worden sind?
@FabianLaasch Und was lernen wir daraus? Zugvögel sind klüger als AFD-Wähler!

@FabianLaasch
Schon 2005 hat die schweizer Vogelwache Semppach eine ähnliche Studie durchgeführt und kam schon damals zu denselben Ergebnissen. Nur Wespenbussarde auf dem Zug waren nicht schlau genug, und wurden vereinzelt Opfer.

Immerhin gibt es aber auch eine Datenbank des NaBu, wo alle Schlagopferzahlen nachzulesen sind. Gegenüber anderen Gefährdungen ist die Zahl gering. Auch das ist schon längst bekannt.

Trotzdem sind noch heute mit dem § 45 b BNatSchG irgendwelche weitgehend willkürliche Abstandsregeln eingeführt, bei der die signifikant erhöhte Tötungsgefährdung angeblich nicht mehr vermeidbar ist. Der Rotmilan wird hier eindeutig für die Gegenerschaft instrumenatisiert - auch und besonders vom privaten Naturschutz.

Dass inzwischen kältepräferente Vogelarten im Süden Deutschlands de facto ausgestorben sind, interessiert diese Klientel null die Bohne.

@biol_unterwegs

Finde ich gut, dass Du eine andere Studie nennst. Denn wenn Vattenfall so eine Studie macht, ist ein gewisses Eigeninteresse nicht zu verhehlen, was möglicherweise das Ergebnis beeinflusst.

Die Studie, die Du meinst, ist von 2015, nicht 2005, sie ist von der Vogelwarte Semppach, und sie hat dann doch nicht dieselben Ergebnisse:

20,7 "Schlagopfer" pro WEA pro Jahr (WEA = Windrad?).

Allerdings spezielle Bedingungen (Zugvogelzone).

https://www.vogelwarte.ch/de/vogelwarte/news/medienmitteilungen/weltweit-erste-kombinierte-studie-zu-schlagopfern-und-vogelzugintensitaet

@FabianLaasch

Weltweit erste kombinierte Studie zu Schlagopfern und Vogelzugintensität | Schweizerische Vogelwarte

Kollisionen von Vögeln mit Windenergieanlagen (WEA) gehören zu den grössten Kritikpunkten bezüglich der Nutzung von Windenergie. Um die Auswirkungen von WEA auf Zugvögel zu beurteilen, müssen sowohl die Anzahl der insgesamt an einer WEA vorbeiziehenden Vögel als auch die Anzahl der dabei verunglückenden Vögel (Schlagopfer) bekannt sein. Die Schweizerische Vogelwarte Sempach hat im Auftrag des Bundesamts für Energie die international erste Studie erstellt, die diese Fragestellung beantwortet. Dazu wurde am Standort Le Peuchapatte (Jura) parallel zur systematischen Suche nach Schlagopfern auch die Intensität des Vogelzugs mittels eines kalibrierten Radargeräts gemessen. Pro Windenergieanlage wurde dabei ein Medianwert von 20,7 Vogelopfern pro Jahr ermittelt.

vogelwarte.ch

@Herr_Irrtum @FabianLaasch

Das ist eine andere Studie, vielleicht finde ich die von 2005 noch in meinem Kruscht. 20,7 / Windrad und Jahr ist extrem wenig, weil ich dabei um Kleinvögel auf dem Zug handelte, und nicht um Greifvögel. Und die untersuchte Anlage ist ja relativ klein mit 150 m inkl. Rotor.

Die heutigen sind so hoch, dass Kleinvögel sowieso drunter durchfliegen. Bei eigenen Erhebnungen habe ich schonmal über 5000 Kleinvögel auf dem Zug gezählt.

Wenn man da die Anzahl der Vögel gegenrechnet, die durch Anflug an Fensterscheiben getötet werden (oder die im Süden als Leckerbissen für Feinschmecker herhalten müssen), ist das Ergebnis der Semppacher doch recht erstaunlich gering.

@FabianLaasch 🦆 sind halt nicht so scheißendumm wie Konservative
@FabianLaasch
Wenn man überlegt, das Vögel sich beim Flug ins "Winterquartier" am Magnetfeld der Erde orientieren können und auf dem Flug allem Möglichen ausweichen müssen, wieso sollte es für diesen ein Problem sein eine einfache Windkraftanlage zu umfliegen? Der arme Vogel, der dagegenfliegt, der hätte wahrscheinlich leider eh nicht mehr lange gemacht oder?
@Sylviaborin