Antarctic sea ice levels dive in 'five-sigma event', as experts flag worsening consequences for planet

Antarctic sea ice has usually been able to recover in winter. But this time it's different, with levels taking a sharp downward turn at a time of year when sea ice usually forms reliably — and experts are worried.

ABC News
In DE hat man immer noch das Gefühl dass die Klimakrise uns nicht betrifft, sondern unsere “Kindeskinder”.
Die ganzen rentner, die behaupten, das das ja nicht mehr ihr problem ist, sterben als erstes bei der extremen Hitze. Die ersten Opfer der Klimakriese sind die die dachten sie hätten damit nichts mehr am Hut.

Ich wäre da jetzt vorsichtig mit den Vorurteilen. Ich denke, die Sache ist komplexer.

Ich kenne die Studie vom Umwelt Bundesamt und wenn ich das richtig verstehe (Seite 122ff), dann stehen die jungen CO2 mäßig zwar besser da als Millenials und Gen-X’er (die anscheinen statistisch die schlimmsten CO2 Säue sind), aber Rentner scheinen im Schnitt eine bessere Bilanz zu haben. Ich denke, sich umweltbewusst zu fühlen heißt nicht unbedingt auch effektiv umweltbewusst zu leben.

Energieverbrauch gesamt und CO2-Emissionen:

Alter kgCO2/a - Person, gewichtet 18-29 4.723,7 30-49 5.498,7 50-65 5.550,6 65+ 4.357,2

Repräsentative Erhebung von Pro-Kopf-Verbräuchen natürlicher Ressourcen in Deutschland (nach Bevölkerungsgruppen) (PDF)

Da ist aber nicht einberechnet, dass man schön CDU/CSU wählt, weil man das immer schon so gemacht hat.
Ja und bei den Erstwähler war die FDP stark und Millenials wählen gerne Grün, leben aber scheinbar eher CDU-schwarz was den CO2-Verbrauch betrifft. Es ist halt komplexer als einfach nur zu sagen “die Rentner sind schuld”. Die Klimaleugner-Partei war bei der Bundestagswahl z.B. bei den 25-44 jährigen am stärksten.
Bzgl. deines Edits: Nein. Die persönliche CO2 Bilanz ist nicht entscheidend. Bzw. kann man sich einen Großteil derer nicht aussuchen. Es wird gerne so getan, als läge es am einzelnen, CO2 einzusparen. Das geht aber nur in sehr begrenzten Maße, wenn die Rahmenbedingungen nicht geändert werden. Viele würden sicher gerne auf ein Auto verzichten, wenn es vernünftige Alternativen gäbe. Aber dafür ist der ÖPNV z.b. auf dem Land nicht genügend ausgebaut. Kann eine Person allein den ÖPNV ausbauen? Nein. Deshalb geht man wählen. Dafür wären Volksvertreter da, die das Interesse des Volkes vertreten. Tun die meisten halt nicht.

Viele würden sicher gerne auf ein Auto verzichten, wenn es vernünftige Alternativen gäbe

Klar. Viele aber halt auch nicht. Ich wohne mitten in der Großstadt. Hier brauchst Du kein eigenes Auto. Trotzdem sind die Straße zu bersten voll (i.ü meistens mit mittel-alten). Die Leute fahren oftmals eher 10x um den Block um einen Parkplatz zu finden als in die U-Bahn zu steigen und 50m zu Fuß zu gehen. Aber klar, mehr / besserer ÖPNV ist immer gut.

Das sind alles gehbehinderte Handwerker die Waschmaschinen und Werkzeuge transportieren. So jedenfalls die gängigen Ausreden.