Städte nennen es "Parkdruck", wenn Leute mehr Autos kaufen, als es Platz dafür zum Abstellen auf öffentlicher Straße gibt, und sind stets bereit, weitere öffentliche Flächen für Autos herzugeben.

Städte nennen es "angespannter Wohnungsmarkt", wenn mehr Menschen in einer Stadt leben, als es bezahlbare Wohnungen für sie gibt, und rühren keinen Finger, deren Situation zu verbessern, sondern vertreiben sie auch noch aktiv.

@slowtiger Wien hingegen plant städtischen Wohnbau so, dass es stadtweit immer 7% Leerstand gibt, und verhindert somit seit annähernd 100 Jahren erfolgreich einen Wohnungsmarkt-Squeeze durch private Investoren. #wienliebe

@xahteiwi @slowtiger

Ja, das ist ein sehr gutes Vorbild.

@WolfgangFeist @xahteiwi @slowtiger
Oder - im FDP-Sprech - Planwirtschaft. 😉

@hmz @xahteiwi @slowtiger

Du musst das ja nicht so nennen.

Dieses Reinlegen in Schubladen hat ohnehin demagogischen Charakter. Wäre besser, sowas zu lassen.

Unternehmen planen übrigens auch; und Architekten nennen sich sogar "Planer".

Gerade in dieser Frage ist das einfach nur ein Kampfbegriff.

(Um mich unbeliebt zu machen: Und das auf "beiden Seiten")

@slowtiger Da sieht man halt, wer oder was in Deutschland Priorität hat.
@slowtiger #Blechdruck heißt das. Mit Grünanlagen🏞️ hat das nix zu tun. MiVbrauch des Begriffes.

@slowtiger

DAS ist ein Park🏞️ Da drückt nx. Die Verwendung des #Pworts im Zusammenhang mit dem Abstellen von Autos ist übelster MiVbrauch durch Autopropaganda- Sprech.

STEHBLECHDRUCK !

BR Retro: Nürnberg sucht 1961 Auswege aus der Parkraumnot | ARD Mediathek

Nürnberg sucht 1961 Auswege aus der Parkraumnot | Video | Nürnberg erstickt in der Innenstadt am Straßenverkehr. Für die Fahrzeuge gibt es nicht genügend Parkmöglichkeiten. Vorschläge seitens des ADAC und der Stadtverwaltung, wie man die Misere beheben könnte. BR Retro Franken Mittelfranken

@slowtiger In Berlin vielleicht. In München ist die Erhöhung des Parkdrucks die vornehmste Aufgabe der Stadtverwaltung. Leider ist das auch das einzige verkehrspolitische Instrument das sie kennt.

Verständliche und bezahlbare Tarife oder gar ticketfreier ÖPNV? Sichere Radwege? Nicht bei uns! Mehr ÖPNV-Kapazität? Ja, ab frühestens 2035 für mindestens 7 Milliarden eine zweite Stammstrecke, die wahrscheinlich genau gar kein Problem löst!

@slowtiger Können wir die Automobilbesitzer nicht in die selben treiben. So verlegen sie keinen Wohnraum und der adequate Umgang mit fahrendem Volk, ohne festen Wohnsitz ist der AfD schon immer, uns erst wieder anhand russischer Oligarchen, bekannt ...

@slowtiger

Weniger Wohnungen - mehr Platz für Autos.

@slowtiger Städte nennen es „Fachkräftemangel“, wenn sie durch Rückbau von Kitas die Fachkräfte von der Arbeit fernhalten. Täter-Opfer Umkehr der Fachkräftesaboteure.
@slowtiger sobald es um Autos geht, soll es der Markt halt lieber doch nicht regeln.

@slowtiger

Der Begriff Siedlungsdruck wurde durchaus verwendet - ich kenne ihn aus Berichten über den Großraum Paris vor ca. 20 Jahren.

@slowtiger

Es ist komplex:

Autos die auf der Suche nach einem Parkplatz 5 mal um den Block kreisen verursachen unmittelbar negative Auswirkungen. 500 Leute die verzweifelt eine bezahlbare Bleibe suchen dagegen sind relativ unsichtbar.

Auch sollte man fairerweise erwähnen, dass der Bau von Wohnungen deutlich aufwendiger ist, als ein paar Parkplätze auszuweisen.

Hinzu gibt es ein kleines hässliches Geheimnis über das niemand offiziell spricht das aber sehr wohl real ist:

Gemeinden bevorzugen wohlhabende Neubürger gegenüber ärmeren Neubürgern. Und neigen daher dazu, sich bei Anreizen für weniger wohlhabende Bevölkerungsschichten zurückzuhalten.

Z. B. mit der Verkehrspolitik🙃: Lausiger ÖPNV sorgt für einen gewissen Zwang zum Auto und preist damit effektiv ärmere Bevölkerungsschichten aus.

PS: Aus dem selben Grund ist die "angemessene" vom Jobcenter bezahlte Miethöhe oft sehr niedrig angesetzt. Das Ziel auch hier klar, der Sozialfall soll doch bitte wegziehen und jemand anderem zur Last fallen. 😡