Doch.
Man kann beides gleichzeitig tun.
Niemand wird gezwungen, in Urlaub zu fliegen, und es gibt wenige stichhaltige Gründe, die es erklären - nicht entschuldigen.
Wer's trotzdem tut, handelt ebenso verantwortungslos wie Politik.
@proscience @Perowinger94
Niemand wird gezwungen, aber es ist haeufig preislich deutlich attraktiver als die Alternativen. Ich bin die letzten zwei Jahre nur mit dem Zug ins Ausland gefahren (England, Ungarn, Rumaenien) und es war jedes Mal mindestens 2.5x so teuer als zu fliegen.
Menschen mit wenig Geld Urlaub im Ausland abzusprechen weil sie sich nur einen Flug leisten koennen ist auch keine Loesung. Vor allem, wenn der Grossteil der Emissionen von den 1% in ihren Privatjets verursacht wird.
@berglerma @proscience @Perowinger94
Klingt für mich wie Hohn, hatte lange Zeit weniger als zum Fliegen reicht und hab es auch überlebt.
Aber ja, weg mit den Subventionen!!
Das wir über das Verhalten anderer Menschen richten ist doch genau das Interesse der fossilien Industrie. Der #CO2Fußabdruck ist deren Idee. Wir können das Gamechanger nur auf politischer Ebene erreichen. Ansonsten kann es passieren, dass einfach andere mehr fliegen, weil die Tickets jetzt billiger werden, weil die Nachfrage sinkt. Stichwort: Tragik der Allmende. #Klimakatastrophe #systemchange
@berglerma @proscience @Perowinger94
@hipdrop @nicolegoebel @berglerma @Perowinger94
Keinerlei Zustimmung. Ich halte das nach wie vor für selbstgerechten Whataboutism.
Einen auf Ödön von Horvath machen, auf "die da oben", "die anderen" zeigen und sich selbst genauso verantwortungslos verhalten werde ich auch weiterhin scharf kritisieren.
Dann auch noch die Verantwortung des eigenen CO2-Fußabdrucks zu negieren ist an Egoismus und Realitätsleugnung kaum noch von Krimakrisenverharmlosung und -leugnung unterscheidbar.
@proscience @hipdrop @berglerma @Perowinger94 Ja, der #CO2Fußabdruck ist deren Idee. Und ja, es braucht Veränderung auf politischer Ebene. Aber die müssen WIR einfordern! Weil, wer denn sonst?
Und nein, ich hab mich 30 Jahre in Geduld und Nachsicht geübt. Das funktioniert nicht.
@nicolegoebel
Ich habe in keiner Weise das Einfordern kritisiert. Das müssen WIR machen. Immer wieder und immer drängender. Das Problem ist seit 50 Jahren bekannt. Die naturwissenschaftlichen Fakten lassen keine Geduld mehr zu.
@proscience
3/n
Mit Menschen ins Gespräch kommen und nett und freundlich zu erklären welche Auswirkung das Verhalten hat und welche mögliche Alternativen es gibt hilft häufig mehr. Und dann kann die Person selber entscheiden, ob es eine gangbare Alternative ist.
Wir kennen nicht alle Beweggründe, warum Menschen klimaschädlich handeln. Und wir brauchen deswegen viele Möglichkeiten klimagerecht zu handeln.
@nicolegoebel
2/n
Jeder hat vielleicht sein eigenes klimaschädliches Verhalten, was er nicht ändern kann oder will.
Es gibt immer gute Gründe. Es hilft dabei andere gute Gründe und Alternativen aufzuzeigen.
Lasst uns bitte die Kräfte bündeln um politisch etwas zu erreichen.
Und damit es deutlich ist. Die Aktionen der @AufstandLastGen finde ich gut und richtig.
Egal ob auf dem Rollfeld oder der Strasse. Die Forderungen sind aus meiner Sicht nur zu gering.
@proscience @berglerma @Perowinger94